Sicherheit fährt vor | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-09-03 17:20:48

Sicherheit fährt vor

Wegen unaufhörlichen Regens und großer Wassermassen auf der Strecke musste die DTM-Veranstaltung auf dem EuroSpeedway Lausitz abgebrochen werden. Der erste Lauf war hinter dem Safety Car gestartet, nach neun Runden aber mit der roten Flagge beendet worden.

Knapp zwei Stunden wartete der Renndirektor noch ab, ob sich die Wetter- und Streckensituation verbessern würde, ehe er Abbruch aussprach. "Die Sicherheit der Fahrer geht vor", begründete Opel-Sportchef Volker Strycek die Entscheidung.

Um exakt 15.45 Uhr hatte Renndirektor Roland Bruynseraede die DTM-Veranstaltung auf dem EuroSpeedway Lausitz abgesagt. "Aufgrund der schwierigen Verhältnisse auf der Strecke haben wir entschieden, hinter dem Pace Car das Rennen zu starten", berichtete der Belgier. "Während der Runden stand ich mit zwei Fahrern in ständiger Funkverbindung – mit Bernd Schneider und Manuel Reuter. Sie haben mich über die Zustände auf der Piste laufend informiert. Zunächst ist das Führungsauto 80 km/h gefahren, aber es musste die Geschwindigkeit auf 50 bis 60 km/h reduzieren. Denn es stand immer mehr Wasser auf der Strecke – die Situation wurde zusehends schlimmer. Deshalb blieb gar nichts anderes übrig, als abzubrechen."

Opel-Fahrer Manuel Reuter bestätigte: "Wir hatten gehofft, dass der Regen aufhören und sich zumindest ein befahrbare Linie ergeben würde. Aber es wurde immer schlimmer. An bestimmten Stellen stand das Wasser richtig hoch. Das Auto ist aufgeschwommen – und das bei dem geringen Tempo."

Mercedes-Benz-Pilot Bernd Schneider ergänzte: "Schon auf dem Weg zur Startaufstellung konnte ich auf der Gegengeraden kein Vollgas geben, im dritten Gang noch drehten die Räder durch – und in dem Moment regnete es noch nicht so stark wie später, nachdem der Start erfolgt war. Ich wäre gerne hier gefahren, und ich glaube, ich hätte bei normalen Regenverhältnissen auch gute Chancen gehabt. Der Abbruch tut zwar weh, aber er ist die einzig richtige Entscheidung."

Dies betonten auch die Sportchefs von Mercedes-Benz und Opel. "So leid uns die Entscheidung für die vielen Fans auch tut – die Sicherheit der Fahrer geht in jedem Fall vor", stellte Opel-Rennleiter Volker Strycek klar und präzisierte: "Bei diesen Wassermassen, die in so kurzer Zeit auf die Strecke herunterkamen, sind der beste Rennfahrer und der beste Regenreifen machtlos."

Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug erklärte: "Es gab nur eine Entscheidung. Kompliment dafür an den Renndirektor. Wir haben unserer Verantwortung gerecht zu werden. Wenn ich zwischen einem gestauchten Bein oder einem gebrochenen Bein wählen kann, werde ich mich für das gestauchte Bein entscheiden. Die Entscheidung werden auch die Fans verstehen. Uns wird zusammen mit dem Veranstalter sicherlich etwas einfallen, wie wir den Ausfall kompensieren können."

Der ADAC Berlin-Brandenburg, Veranstalter der DTM-Premiere auf dem EuroSpeedway Lausitz, hat noch vor Ort einen Anfang gemacht: Jeder Besucher, der eine Wochenend-Eintrittskarte oder ein Sonntagsticket von der DTM-Veranstaltung vorweisen kann, erhält zu den Rennen der ADAC Avus Classic, die vom 15. bis 17. September auf dem EuroSpeedway stattfinden, freien Eintritt.

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