So schwer sind die DTM-Fahrzeuge in Spielberg | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-16 15:30:00

So schwer sind die DTM-Fahrzeuge in Spielberg

  • Pascal Wehrlein und Mattias Ekström haben die schwersten Fahrzeuge
  • Martin Tomczyk (Bild) und Tom Blomqvist die leichtesten.

Beim nächsten DTM-Wochenende im österreichischen Spielberg dürfen die BMW-Piloten Martin Tomczyk und Tom Blomqvist in den leichtesten Autos im Feld Platz nehmen, während Mattias Ekström und Pascal Wehrlein auf dem Red Bull-Ring die schwersten Fahrzeuge pilotieren werden.  Die genaue Auflistung der Startgewichte finden Sie hier.

Seit 2014 sorgen die Performance-Gewichte in der DTM dafür, dass es zwischen den drei Herstellern Audi, BMW und Mercedes ausgeglichen zugeht. Nach jedem Wochenende müssen die bestplatzierten Autos der erfolgreichsten Marke Gewicht einladen, während die Verlierer des Wochenendes beim nächsten DTM-Double etwas leichter an den Start gehen dürfen.

Während sich BMW – auch dank des gegenüber Audi und Mercedes geringsten Startgewichts - bei den Rennen in Zandvoort über viele Fahrer in den Top-10 freuen konnte, war Martin Tomczyk vom Pech verfolgt: In beiden Läufen schied der Meister des Jahres 2011 frühzeitig aus. Somit wird er für die Erfolge seines Arbeitgebers am geringsten bestraft und fährt in Spielberg das mit 1110 Kilogramm leichteste Auto im DTM-Feld. Nur 2,5 kg mehr wird der BMW M4 DTM von Rookie Tom Blomqvist wiegen, da der Brite mit sechs Zählern nach Tomczyk die geringste Punktausbeute aller BMW-Piloten vorweisen kann.

Demgegenüber sitzen Audi-Routinier Mattias Ekström und Mercedes-Youngster Pascal Wehrlein in zweieinhalb Wochen in den schwersten Fahrzeugen: 1127,5 kg werden ihre Boliden in Österreich auf die Waage bringen. Damit sind sie im Vergleich zu Tomczyk 17,5 kg schwerer – ein Unterschied, der sich wahrscheinlich in den Rundenzeiten niederschlagen wird. Die beiden härtesten Verfolger von Tabellenführer Jamie Green müssen sich in Spielberg also ganz schön anstrengen, wenn sie den Abstand  zum Spitzenreiter weiter verkürzen wollen.

Obwohl Mercedes-Pilot Robert Wickens mit 1125 kg in einem der schwersten Fahrzeuge sitzt, sieht er die Regelung positiv: „In der Formel Eins geht es beispielsweise nur um maximale Performance. Dass die Rennen dadurch nicht gerade aufregender werden, konnte man in den vergangenen Jahren sehen. Die DTM ist da anders: Hier geht es darum, den Zuschauern eine tolle Show zu liefern mit Überholmanövern und spannenden Rad-an-Rad-Kämpfen auf Augenhöhe. Ich denke dafür ist das Gewichts-Reglement ein guter Weg.“

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