„Sonntagsfahrer“ Green sitzt Auer im Nacken | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-06-13 21:30:00

„Sonntagsfahrer“ Green sitzt Auer im Nacken

„Sonntagsfahrer“ Green sitzt Auer im Nacken

Vier Rennen, zwei Hauptdarsteller. Lucas Auer und Jamie Green reckten in Hockenheim und am Lausitzring abwechselnd die Siegerpokale in die Luft. Während der Mercedes-AMG-Pilot jeweils das samstägliche Rennen gewann, entschied der Audi-Pilot beide Läufe am Sonntag für sich. In der Gesamtwertung führt der junge Österreicher mit 16 Punkten vor dem erfahrenen Briten. Am Hungaroring geht das Duell am kommenden Wochenende in die dritte Runde. Dass das Gesetz der Serie eine Fortsetzung findet, daran glauben beide nicht.

„Das ist Zufall, es würde mich wundern, wenn es so weitergeht“, sagt Auer, der im letzten Jahr zum ersten Mal auf dem „flachen Teller“ in Budapest unterwegs war. „Letztes Jahr haben wir uns sehr schwer getan. Aber dieses Jahr gibt es neue Autos, neue Reifen. Die Karten werden neu gemischt. Wir gehen mit Respekt an den Hungaroring. Ab Freitag werden wir genaueres wissen. Es wird sehr warm werden, die Strecke ist glatt“, so der 22-Jährige, der sein bisheriges Erfolgsrezept folgendermaßen beschreibt: „Ich bin jetzt in meiner dritten DTM-Saison, da weiß man schon, wie vieles läuft. Als Junger Fahrer braucht man ein, zwei Jahre. Ich habe im Winter meine Hausaufgaben gemacht und mich gut vorbereitet. Und es ist wichtig, in den Schlüsselmomenten die Leistung abzurufen.“

Green, der am Mittwoch 35 Jahre alt wird, traut sich in seinem 13. Jahr in der DTM zu, endlich mal den Titel zu holen: „Wichtig ist es, jeden Tag stark zu sein, nicht nur am Sonntag. Das ist mein Ziel. Ich habe die notwendige Erfahrung und ich habe schon Rennen gewonnen, und hoffentlich kann ich das dieses Jahr so zusammenbringen, dass es für den Titel reicht. Ich denke, es ist möglich.“

Auf dem Podest in Budapest stand Timo Glock schon. 2008 wurde er beim damaligen Formel-1-Rennen Zweiter im Toyota hinter dem Finnen Heiko Kovalainen im McLaren-Mercedes.  „Egal mit welchem Auto, ich war da schon immer schnell und habe einen guten Rhythmus gefunden. In der Formel 1 habe ich damals mein erstes Podium eingefahren, was speziell war. Auch in der DTM habe ich bis auf letztes Jahr gute Erinnerungen. Da war aber die Dominanz der Audis schon erdrückend, und da haben wir uns schon schwergetan. Die Stadt und die Atmosphäre sind sehr schön, ich freue mich immer wieder hierher zurückzukehren. Die Leute in Budapest wissen, wie man tolle Motorsport-Veranstaltungen auf die Beine stellt.“  Mit 25 Punkten ist der gebürtige Lindenfelser als Achter derzeit bester BMW-Pilot. 

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