Spielberg 2014: BMW triumphiert - Konkurrenz patzt | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-28 13:00:00

Spielberg 2014: BMW triumphiert - Konkurrenz patzt

  • Marco Wittmann feierte im Vorjahr den Sieg in Österreich.
  • Der Zweite, Augusto Farfus, gratuliert dem Sieger.
  • Timo Glock fuhr auf den dritten Platz.

Es war ein wichtiger Schritt für Marco Wittmann auf dem Weg zum DTM-Champion im Jahr 2014. Im sechsten Rennen des Vorjahres holte sich der Fürther auf dem Red Bull Ring in Österreich bereits seinen dritten Sieg und baute seine Meisterschaftsführung aus. Nach dem Fallen der Zielflagge war der Jubel bei BMW groß. Denn hinter Wittmann belegten mit Augusto Farfus, Timo Glock und Martin Tomczyk drei Markenkollegen die weiteren Plätze. Ein erstklassiges Resultat für die Münchener, das jedoch unter anderem durch schwere Patzer der Konkurrenten begünstigt war.

 

Besonders Mercedes-Benz erwischte einen äußerst unglücklichen Tag. Dabei hatte in der Steiermark alles so gut begonnen. Robert Wickens sicherte sich im Qualifying am Samstag die Pole-Position, Pascal Wehrlein startete von einem aussichtsreichen fünften Rang ins Rennen. Während Wickens die Führung nach dem Start behaupten konnte, ging es für Wehrlein sogar noch einen Platz nach vorne. Grund war ein missglückter Start von Wittmann, der von Platz drei auf Rang fünf zurückfiel. An der Spitze entwickelte sich in der ersten Rennhälfte ein leidenschaftliches Duell zwischen Farfus und Wickens. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen gelang es dem Brasilianer schließlich am Briten vorbeizuziehen. Aufreibende Duelle, die sich Farfus im Nachhinein hätte sparen können. Beim Boxenstopp des Mercedes-Benz-Piloten leistete sich seine HWA-Mannschaft einen Unsafe Release der eine Durchfahrtsstrafe zur Folge hatte. Dumm nur, das sein Team ihn darüber nicht informierte und stattdessen Protest einlegte. Wickens fuhr durch und bekam nach dem Ablauf der Galgenfrist von drei Runden die schwarze Flagge gezeigt – Disqualifikation. Für den Mercedes-Benz-Verantwortlichen Wolfgang Schattling ein großes Ärgernis: „Das war kein Unsafe Release. Wir halten das für eine der krassesten Fehlentscheidungen, die die DTM je gesehen hat.“

Da Wehrlein sein Auto bei einer Kollision mit Wittmann in der Boxengasse so stark beschädigte, dass er wenig später aufgeben musste, hatten die vier BMW an der Spitze nun freie Fahrt. Die Münchener konnten selbst entscheiden, wer das Rennen in der Folge gewinnen sollte. Natürlich fiel die Wahl auf den Meisterschaftsführenden Wittmann, der im weiteren Rennverlauf die vor ihm fahrenden Glock und Farfus ohne Gegenwehr überholen durfte.  Dass Audis Jamie Green in dieses Quartett  nicht mehr eingreifen konnte, lag an einem unglücklichen Verzähler seinerseits. Der Brite blieb 23 Runden auf den Weichen Reifen auf der Strecke, überschritt damit die Maximalfahrzeit, kassierte eine Durchfahrtsstrafe, die ihn weit zurückwarf. Bester Audi-Pilot wurde letzten Endes Timo Scheider auf dem fünften Platz. Für Mercedes Benz holte Christian Vietoris mit dem neunten Rang die beste Platzierung.

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