Spielberg: Statistische Nachlese – Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-05-24 15:00:00

Spielberg: Statistische Nachlese – Teil 2

  • Die wenigsten Runden in Spielberg absolvierte Nico Müller
  • Die meisten Runden des Wochenendes drehte Maximilian Götz
  • Den schnellste Boxenstopp am Sonntag absolvierte Bruno Spengler
  • Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Gary Paffett

Das zweite Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ist Geschichte. Während die Mercedes-Benz-Piloten in Spielberg fast komplett leer ausgingen, präsentierte sich BMW auf dem Red Bull Ring in bestechender Form. Marco Wittmann siegte am Samstag, Timo Glock entschied den Sonntag für sich. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese stehen Fleiß, Glück, Pech, Tempo und Präzision in Mittelpunkt.

Spielberg: Statistische Nachlese – Teil 1 

Die höchste Geschwindigkeit des zweiten DTM-Wochenendes erreichte der BMW von António Félix da Costa: Der Portugiese wurde im Sonntagsrennen mit 250 Stundenkilometern „geblitzt“ – Bestwert. Generell waren die Münchener Fabrikate die schnellsten im Feld. So beschleunigten Martin Tomczyk, Maxime Martin, Timo Glock und Tom Blomqvist im ersten Rennen auf 249 Stundenkilometer. Tomczyk, Blomqvist und Martin schafften diese Marke im Sonntagslauf nochmals. Die Konkurrenz blieb nur knapp dahinter: Audi- und Mercedes-Benz Piloten erreichten in den Rennen 248 Stundenkilometer.

Den schnellste Boxenstopp am Sonntag absolvierte Bruno Spengler (BMW): Das Team MTEK absolvierte am Auto des Kanadiers einen fehlerlosen und besonders schnellen Service. Dank des guten Stopps benötigte Spengler von Boxenein- bis Boxenausfahrt 26,787 Sekunden - Bestwert). Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das Team Abt von Miguel Molina (26,816 Sekunden). Dritter in dieser Statistik ist Mattias Ekström (26,999 Sekunden/Team Abt). Die Top-Drei dieser Statistik waren die einzigen, die für ihren Boxenstopp weniger als 27 Sekunden benötigten. Auch in dieser Hinsicht hinkte Mercedes-Benz ein wenig hinter her. Der schnellste Stopp der Stuttgarter war der von Robert Wickens (27,543 Sekunden/HWA).

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Maximilian Götz (Mercedes-Benz): Er umrundete den Red Bull Ring insgesamt 151-mal und legte am Wochenende auf diese Weise rund 653 Kilometer zurück. Auf den zweiten Platz dieser Statistik fuhren Markenkollege Robert Wickens und Audi-Pilot Miguel Molina, die beide jeweils 150 Runden drehten (knapp 649 Kilometer). Insgesamt 149-mal (rund 644 Kilometer) absolvierten jeweils BMW-Pilot Bruno Spengler und Audi-Fahrer Mike Rockenfeller.

Die wenigsten Runden in Spielberg absolvierte Nico Müller (Audi): Nach seinem Ausfall am Sonntag brachte es der Schweizer lediglich auf 105 Runden. Christian Vietoris schaffte 113 – Platz zwei in dieser Negativ-Statistik. Daniel Juncadella umrundete den Red Bull Ring lediglich 122-mal. Juncadella und Vietoris hatten sich gegenseitig am Samstag aus dem Rennen befördert.  

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Gary Paffett (Mercedes-Benz) gut: Aufholjagden beherrscht der  Brite, das stellte er bereits beim Auftakt in Hockenheim unter Beweis. Am Wochenende in Spielberg verbesserte er sich im Vergleich zu seinen Startplätzen um insgesamt 13 Ränge – mit Abstand der Bestwert. Die Belohnung für dieses Engagement blieb jedoch Aus. Am Samstag fuhr Paffett vom 23. Rang auf Platz 18 nach vorne, am Sonntag von Rang 21. auf Platz 13. Auch der Zweitplatzierte mit acht aufgeholten Plätzen am Wochenende ging in Sachen Punkten leer aus: Paffetts Teamkollege Esteban Ocon fuhr am Samstag vom 22. auf den 20. Platz, am Sonntag vom 24. auf den 18. Rang. Den dritten Platz dieser Statistik teilen sich Paul Di Resta, Martin Tomczyk und Miguel Molina. Sie alle machten jeweils sieben Plätze an diesem Wochenende gut.

Die meisten Strafen des Wochenendes kassierte António Félix da Costa (BMW): Der Portugiese musste das erste Rennen in Spielberg bereits drei Positionen hinter seiner im Qualifying erzielten Platzierung beginnen. Grund war seine Aktion vom Sonntagslauf in Hockenheim, die das Aus von Esteban Ocon, Bruno Spengler und Jamie Green zur Folge hatte. Nichtsdestotrotz arbeite sich Félix da Costa vom zehnten Rang langsam nach vorne. Als er Adrien Tambay für Platz sieben überholte, tat er dies jedoch unter Gelben Flaggen und kassierte eine Drive-Through-Strafe. Kurz darauf wurde er wegen Abdrängens von Paul Di Resta noch verwarnt. Am Sonntag kassierte er nach dem Duell um Platz drei mit Edoardo Mortara eine weitere Verwarnung – drei Verwarnungen ziehen eine Strafversetzung um fünf Plätze in der Startaufaufstellung nach sich. Als Mortara ihn im selben Duell von der Strecke beförderte – und für dieses Manöver im nächsten Rennen drei Plätze weiter hinten starten muss – verließ Félix da Costa sein havariertes Fahrzeug, ohne das Steuer wieder aufzustecken. Die Strafe für dieses Vergehen: 1000 Euro.

Rückblick: Alles zum Wochenende in Österreich 

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