Start in die zweite Saisonhälfte | DTM
2004-07-21 22:28:21

Start in die zweite Saisonhälfte

Start in die zweite Saisonhälfte

Zum sechsten von zehn Meisterschaftsläufen macht die Königsklasse der Tourenwagen am ersten August-Wochenende Station auf dem Nürburgring. Dabei wird nicht nur der Dreikampf zwischen Audi, Mercedes-Benz und Opel fortgesetzt, an der Tabellenspitze gibt es einen heißen Tanz um Platz eins: Halbzeitmeister Christijan Albers (AMG-Mercedes C-Klasse) hat mit 42 Punkten gerade einmal drei Zähler Vorsprung vor dem jungen Schweden Mattias Ekström (Audi A4 DTM).

Eine ganze Meute von Rennprofis mit höchsten Weihen, wie etwa die Ex-Formel-1-Piloten Jean Alesi (Mercedes) und Heinz-Harald Frentzen (Opel) lauert auf ihre Chance. Wer in diesem Jahr noch seine Klasse zeigen will, muss kontern. Kein Wunder, dass die Karten für das Nürburgring-Event weggehen wie warme Semmeln: Mehr als 36.000 Tickets wurden bereits abgesetzt. Erstmals in der Geschichte der DTM-Läufe auf der Traditionsstrecke in der Eifel wird sogar über Zusatz-Tribünen rund um den 3,629 km langen Sprintkurs nachgedacht.
Doch noch sind Eintrittskarten in allen Preiskategorien bei der DTM Ticket Line (Tel. 0180 5 775577) im Vorverkauf erhältlich

Ein ganz erstaunlicher Start macht die DTM-Saison 2004 zu einer der spannendsten der vergangenen Jahre. Eine Riege erfolgshungriger Youngster hat während der ersten fünf Läufe die Tabellenspitze erobert. Der Niederländer Christijan Albers (25 Jahre), der gleichaltrige Schwede Mattias Ekström und der Brite Gary Paffett (23) konnten in Aufsehen erregenden Läufen gegen die alteingesessenen Renn-Cracks brillieren. Der 25-jährige Timo Scheider (Opel) wurde als Vierter im Bunde nur durch Pech an Großtaten gehindert: Bei jedem Rennen qualifizierte er sich in dieser Saison für das Einzelzeitfahren im Rahmen der Super-Pole. Nach starken Vorstellungen kamen aber zu oft die Schicksalsschläge. In Estoril und auf dem Norisring schied er auf Podiumsplätzen aus dem Rennen aus. Revanche – das dürfte sein Motto für den Rest der Saison sein.

Und Scheider ist nicht der Einzige, der so denken dürfte. Die Ex-Formel-1-Piloten Alesi und Frentzen, Touren- und Sportwagen-Asse vom Schlage eines Frank Biela (Audi) oder Laurent Aiello und Manuel Reuter (Opel) hatten ebenfalls bislang das Nachsehen. Die Ehre der „älteren Herren“ hielten zuletzt zwei Mercedes-Piloten hoch: Jean Alesi holte am Norisring die Pole-Position, der dreifache DTM-Champion Bernd Schneider lief als Dritter im Ziel ein und erkämpfte sich damit erstmals in der laufenden Saison einen Podestplatz. Dass der gebürtige Saarländer damit nicht zufrieden sein kann, ist logisch.

„Der dritte Rang in Nürnberg ist nicht schlecht“, analysierte er nach dem fünften Saisonlauf. „Mit diesem Podestplatz geht es jetzt endlich aufwärts.“ Doch den Vorwärtsgang werden auch andere Piloten einlegen. Mattias Ekström etwa bläst zum Beginn der zweiten Saisonhälfte zum Angriff. „Am Nürburgring werden wir wieder mächtig einheizen“, prophezeit der junge Schwede. Und diese Ansagen sollten die Konkurrenten Ernst nehmen: Das letzte DTM-Rennen an gleicher Stelle gewann nämlich ein Fahrzeug der Ingolstädter Marke: Laurent Aiello, 2003 noch in Audi-Diensten, holte im August 2003 den Rennsieg.

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