Start-Ziel-Sieg für Gary Paffett in Shanghai | DTM
2004-07-18 15:14:32

Start-Ziel-Sieg für Gary Paffett in Shanghai

Start-Ziel-Sieg für Gary Paffett in Shanghai

Der strahlende Gewinner des DTM-Gastspiels in China heißt Gary Paffett. Der Brite fuhr in der AMG-Mercedes C-Klasse auf dem 2,84 Kilometer langen Stadtkurs in Shanghai einen bravourösen Start-Ziel-Sieg mit 0,887 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamgefährten Bernd Schneider heraus. Dritter wurde mit einer fahrerischen Glanzleistung Mattias Ekström im Audi A4 DTM.

Vom Start weg kontrollierte Gary Paffett das Geschehen an der Spitze des Feldes. Schneider holte zwar auf, konnte seinen jungen Markenkollegen aber nicht ernsthaft gefährden. Mattias Ekström kämpfte sich im Verlauf der 22 absolvierten Rennrunden an Jean Alesi und Rinaldo Capello vorbei auf Rang drei. Im Startgetümmel waren die drei im Qualifying best platzierten Audi-Fahrer Tom Kristensen, Emanuele Pirro und Martin Tomczyk nach Berührungen mit Konkurrenten ausgeschieden.

Heinz-Harald Frentzen, dessen Vertragsverlängerung mit Opel für die Saison 2005 heute bekannt gegeben wurde, lag lange Zeit auf dem sechsten Platz. Nach einem kleinen Fahrfehler fing Frentzen mit einem gekonnten Manöver seinen Vectra GTS V8 wieder ein – zur Begeisterung der chinesischen Fans. Der ehemalige Formel-1-Fahrer wurde am Ende Siebter.

In der Startphase des ersten der zwei ursprünglich geplanten Rennen löste sich ein Kanaldeckel. Bernd Mayländer konnte im AMG-Mercedes CLK eine Kollision nicht vermeiden und prallte auf das Hindernis. Daraufhin wurde das Rennen abgebrochen und die Kanaldeckel um die Strecke aus Sicherheitsgründen verschweißt. Das erste Rennen wurde deshalb aus Zeitgründen abgesagt.

Gary Paffett (Sieger, Mercedes-Benz): „Es war ein superhartes Rennen. Nach dem Unfall in der ersten Kurve hinter mir hatte ich einen ganz kompfortablen Vorsprung. Da meine Motortemperatur sehr hoch war, habe ich nicht zu viel Gas gegeben. Später, als Bernd näher kam, musste ich alles geben, um vorne zu bleiben.“

Bernd Schneider (Zweiter, Mercedes-Benz): „Den zweiten Platz hätte ich nach so einem Qualifying nicht erwartet. Ich hatte heute einen Superstart und ein tolles Rennen. Ich hatte das Glück, das ganze Wochenende nicht einmal die Mauer zu berühren, so dass wir uns ohne weitere Probleme jetzt auf das Rennen am Nürburgring am 1. August vorbereiten können.“

Mattias Ekström (Dritter, Audi): „Das Rennen hier in Shanghai hat sehr viel Spaß gemacht. Ich bin vom neunten Platz aus gestartet und war durch die Unfälle vor mir nach der ersten Runde bereits Fünfter. Dann habe ich Capello und Alesi überholt und meinen dritten Platz nach Hause gefahren. Von Platz neun zu starten und auf dem Podium zu enden, ist ein tolles Ergebnis, gerade hier in Shanghai.“

Heinz-Harald Frentzen (Siebter, Opel): „Es war eine tolle Veranstaltung in einer eindrucksvollen Stadt. Ich hätte noch etwas schneller fahren können, aber leider hatte ich zu viel Schmutz aufgesammelt, der den Kühler verstopft hat. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.”

Norbert Haug (Mercedes-Benz-Motorsportchef): „Was lange währt, wurde wirklich gut. Wir freuen uns riesig über den Doppelsieg bei der China-Premiere. Unsere Teams und Fahrer haben bei schwierigsten Bedingungen toll gearbeitet.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Shanghai hat für die DTM in kürzester Zeit eine tolle Bühne geschaffen, aber das Rennen war natürlich nicht nach unserem Geschmack. Wir haben in der ersten Runde unsere schnellsten drei Autos verloren, die sehr gut gestartet waren und auf guten Positionen lagen. So konnten wir am Ende nicht mehr viel ausrichten. Mattias hat wieder einmal das Beste aus der Situation gemacht und sich auf den dritten Platz nach vorne gekämpft.“

Volker Strycek (Opel-Motorsportchef): „Erstmal ein ganz großes Kompliment an den Veranstalter. Man hat sich sehr viel Mühe gegeben, innerhalb kürzester Zeit ein beeindruckendes Event auf die Beine zu stellen. Mit der Leistung von Heinz-Harald Frentzen bin ich zufrieden. Leider wurden Timo Scheider und Marcel Fässler unglücklicherweise in Unfälle verwickelt. Jeroen Bleekemolen ist im 2002er Astra ein fehlerfreies Rennen gefahren.“

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