Statistische Nachlese Hungaroring, Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-06-20 08:45:00

Statistische Nachlese Hungaroring, Teil 1

Statistische Nachlese Hungaroring, Teil 1

Die DTM hat die erste Auslandsstation der Saison 2017 absolviert, mit teilweise überraschenden Rennausgängen. Bei windigen Wetter-Verhältnissen hießen die Sieger vor 39.500 Zuschauern auf dem Hungaroring am Samstag Mercedes-AMG-Pilot Paul Di Resta und am Sonntag stand Audi-Fahrer René Rast ganz oben auf dem Podium. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum dritten DTM-Wochenende des Jahres stehen die unterschiedlichen Rundenzeiten und die Frage, wer war bislang eigentlich am längsten in Führung, im Mittelpunkt. Statistiken, die immer von jeweils einem anderen Fahrer angeführt werden.

Die schnellste Runde des gesamten Wochenendes gelang René Rast

Der Audi-Pilot gewann beide Qualifyings und brachte dabei das Kunststück fertig, sich die Pole-Position mit praktisch identischen Zeiten zu sichern. 1:34,740 Minuten lautete die Bestzeit des Mindeners am Sonntag, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166,4 km/h entsprach. Am Samstag war der neue Führende in der Gesamtwertung 1:34,742 Minuten gefahren – zwei Tausendstel langsamer als am Sonntag. Die insgesamt drittschnellste Runde des gesamten Wochenendes fuhr BMW-Fahrer Marco Wittmann auch am Sonntag im zweiten Qualifying, als er in 1:34,803 Minuten Zweiter wurde.

Die beste theoretische Runde fuhr am Hungaroring Jamie Green

Der Audi-Pilot hätte im ersten Qualifying eine Zeit von theoretisch 1:34,682 Minuten erreichen können und wäre damit schneller gewesen als René Rast. Aufgeteilt auf die drei Sektoren waren dies Zeiten von 0:34,665 und 0:33,676 und 0:26,350. Die beste Gesamtzeit von 1:34,818 Minuten reichte für Green aber nur für Platz zwei im ersten Qualifying. Rast fuhr im ersten Qualifying in 1:34,742 Minuten tatsächlich bereits seine beste theoretische Zeit. Am Sonntag wären für Rast im optimalen Falle sogar 1:34,709 Minuten drin gewesen.

Die schnellste Runde in beiden Rennen glückte Mattias Ekström

Mattias Ekström war schnell unterwegs am vergangenen Wochenende bei den Läufen fünf und sechs der DTM-Saison am Hungaroring. Zwar konnte „Eki“ seinen Rundenrekord aus dem Vorjahr (1:36,538 Minuten) nicht verbessern, aber dennoch fuhr der Schwede am Sonntag die beste Zeit in 1:36,725 Minuten. Dies entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,056 km/h. Ebenfalls gut bei der Rundenhatz war mit Mike Rockenfeller ein weiterer Audi-Pilot. „Rocky“ fuhr Sonntags in 1:36,943 Minuten die zweitschnellste Zeit des gesamten Rennwochenendes, zudem fuhr er beim Rennen am Samstag die schnellste Runde des Feldes in 1:37,101 Minuten. Die insgesamt drittschnellste Zeit gelang Lucas Auer. Der Mercedes-AMG-Pilot schaffte die Runde in 1:37,049 Minuten. Ekström fuhr auch in Sektor 2 (0:34,484 Sekunden) und Sektor 3 (0:26,880) im zweiten Rennen jeweils die beste Zeit aller 18 Fahrer. Die beste Sektor-Zeit in Abschnitt eins fuhr Rockenfeller im ersten Lauf in 0:34,765 Sekunden. Alle Sektoren-Bestzeiten zusammengefasst, wäre also theoretisch ein neuer Rundenrekord von 1:36,129 Minuten möglich gewesen.

Die meisten Führungskilometer und -runden hat nach den Rennen in Ungarn Lucas Auer

Zwar musste der Österreicher in Ungarn die Führung in der Gesamtwertung abgeben. Dennoch fuhr „Luggi“ im bisherigen Verlauf der Saison in den Rennen nach wie vor am längsten an der Spitze. In Zahlen ausgedrückt: 61 Runden und 271 Kilometer. Auf Platz zwei hinter dem Mercedes-AMG-Piloten Lucas Auer folgt Audi-Fahrer Jamie Green, der den Platz an der Sonne bisher in 43 Runden und auf 193 Kilometern auf der Strecke innehatte. Wenig verwunderlich folgt nun schon Rene Rast auf Platz drei. Der Markenkollege von Green lag bis dato 38 Runden und 137 Kilometer in Front. Noch gar keine Führungsrunde durften Marco Wittmann, Tom Blomqvist, Augusto Farfus, Maxime Martin, Bruno Spengler (alle BMW), Loïc Duval, Mike Rockenfeller (beide Audi) sowie Gary Paffett (Mercedes-AMG) fahren. 

Die meisten Plätze gegenüber der Startaufstellung machte bisher im Endklassement Paul Di Resta gut

Der Schotte raste am Samstag von Platz 13 zum Sieg, tags darauf verbesserte sich der Mercedes-AMG-Pilot immerhin auch wieder von Rang zwölf auf Platz sechs. Macht in der Gesamtstatistik nach sechs Rennen ein Plus von 24 aus. Mattias Ekström, der in dieser Statistik ehemals führende, fuhr am Hungaroring einfach zu gut im Qualifying, um viele Plätze im Feld gut machen zu können. Am Samstag fiel der Schwede von Platz drei auf fünf zurück, am Sonntag verbesserte sich „Eki“ von drei auf zwei, macht ein Plus von 20 nach sechs Läufen. Dritter in dieser Auswertung ist Mike Rockenfeller. Der Audi-Pilot fiel am Sonntag nach einem Defekt in der Bremsleitung von Startplatz fünf im Rennen auf zehn zurück, am Samstag hatte sich „Rocky“ als einziger Audi-Pilot von fünf zumindest auf vier steigern können, macht summa summarum plus 16. 

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