Statistische Nachlese, Norisring, Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-07-03 20:00:00

Statistische Nachlese, Norisring, Teil 1

Statistische Nachlese, Norisring, Teil 1

Nach dem Saisonhighlight am Norisring ist die Spitze in der DTM noch enger zusammengerückt. 125.000 Zuschauer feierten auf dem 2.3 Kilometer langen Stadtkurs das Comeback von BMW. Bruno Spengler und Maxime Martin gewannen für die Münchner die Rennen in Nürnberg. Und bei beiden Erfolgen gab es jeweils eine interessante Statistik zu vermelden. Der Kanadier beendete eine 25 Jahre lange Durstrecke von BMW auf dem Stadtkurs in Nürnberg. Zuletzt hatte Steve Soper 1992 auf dem Norisring gewonnen, und der Belgier holte anderntags den insgesamt 75. DTM-Erfolg für BMW. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum vierten DTM-Wochenende des Jahres stehen die unterschiedlichen Rundenzeiten und die Frage, wer war bislang eigentlich am längsten in Führung lag, im Mittelpunkt. Statistiken, die zweimal von einem jungen BMW-Piloten angeführt werden.

Die schnellste Runde des gesamten Wochenendes gelang Tom Blomqvist

Der BMW-Pilot raste am Sonntag in 47,252 Sekunden zu seiner zweiten Pole Position in der DTM, das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 175,2 km/h. Bereits beim Start fiel Blomqvist allerdings von Platz eins auf sechs zurück. Er beendete das Rennen als Neunter. Dennoch holte der 23-Jährige 13 seiner insgesamt 15 Punkte an diesem Wochenende am Norisring. Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens war mit 47,256 Sekunden am Sonntag nur vier Tausendstelsekunden langsamer als Blomqvist. Die drittschnellste Runde gelang Audi-Pilot Nico Müller in 47,289 Sekunden. Der schnellste des Qualifyings am Samstag, Maxime Martin (BMW), wäre anderntags mit seiner Zeit von 47,472 Sekunden nur Elfter geworden im Qualifying.    

Die beste theoretische Runde fuhr am Norisring ebenfalls Tom Blomqvist

47,245 Sekunden wären theoretisch für den BMW-Piloten möglich gewesen – wenn man seine Bestwerte der drei Sektoren zu einer Runde addiert. Also nochmal eine Steigerung seiner Bestzeit im zweiten Qualifying um sieben Tausendstelsekunden. Mit seiner besten theoretischen Runde wäre Maxime Martin im Qualifying sogar Zweiter gewesen und wäre dabei nur sechs Tausendstelsekunden langsamer als Blomqvist gewesen (47,250). Mit 47,355 Sekunden war der Belgier in Q2 allerdings nur Siebter geworden. Die drittbeste theoretische Runde hatte Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens mit 47,255. Die besten Sektorzeiten fuhren aber andere. Augusto Farfus (BMW) war in Sektor eins mit 17,721 der Beste. René Rast (Audi) hatte in Sektor zwei mit 14,239 die Nase vorn. Und in Sektor drei fuhr Bruno Spengler (BMW) mit 15,164 am schnellsten über die Strecke.

Die schnellste Runde im Rennen glückte Bruno Spengler

Der Kanadier, der am Samstag gewann, wurde am Sonntag nach einem Plattfuß am Ende zwar nur Zwölfter, dennoch gelang ihm die schnellste Rennrunde des Wochenendes mit 47,846 Sekunden. Damit verbesserte er seinen eigenen Rekord aus dem Jahre 2008 am Norisring (48,446) deutlich. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 173,055 km/h raste er in Runde 44 über den Parcours. Insgesamt waren die Rundenzeiten im zweiten Lauf am Sonntag aufgrund der Witterung deutlich schneller. Samstag hatte es kurz vor dem Start noch heftig geregnet. Die zweitbeste Zeit fuhr der Sieger am Sonntag, Maxime Martin. Der BMW-Pilot absolvierte die 19. Runde in 47,932 Sekunden. Drittschnellster war Lokalmatador Marco Wittmann (BMW) in 47,953 Sekunden in Runde 46. Nur Mercedes-AMG-Pilot Gary Paffett hatte am Sonntag eine schlechtere Rundenzeit (48,353), als der Beste des ersten Rennens, als Tom Blomqvist im BMW mit seinen 48,345 Sekunden.        

Die meisten Führungskilometer und -runden hat nach den Rennen in Nürnberg Lucas Auer

Der Österreicher verteidigte in dieser Statistik seine Führung. Am Norisring kamen vier Runden und neun Kilometer hinzu, so dass der Mercedes-AMG nun auf insgesamt 65 Führungsrunden und 280 Führungskilometer kommt. Einen Satz nach vorne machte BMW-Pilot Bruno Spengler, der nun mit 60 Runden und 138 Kilometern Platz zwei innehat. Es folgt Jamie Green mit 43 Runden und 193 Kilometern. Dass der Audi-Pilot deutlich mehr Führungskilometer als Spengler aufzuweisen hat, liegt daran, dass eine Runde am Norisring ja nur 2,3 Kilometer lang ist. Der Führende in der DTM-Gesamtwertung, Audi-Pilot Mattias Ekström, ist mit 25 Runden und 96 Kilometern Siebter in dieser Statistik. Noch ohne Führungsrunde beziehungsweise -kilometer in der Saison 2017 sind die BMW-Fahrer Augusto Farfus, Marco Wittmann und Tom Blomqvist sowie Gary Paffett (Mercedes-AMG).

Die meisten Plätze gegenüber der Startaufstellung machte bisher Edoardo Mortara im Endklassement gut

Die ersten drei Positionen werden hier durchweg von Mercedes-AMG-Piloten belegt.  Edoardo Mortara ist der Führende. 87 Plätze machte „Edo“ bislang in den acht Saisonrennen – wenn man seine Startposition mit dem Endergebnis vergleicht – gut. Am Norisring wurde er nach dem ersten Rennen von Position 14 aus gestartet Achter. Im zweiten Rennen endete seine beeindruckende Aufholjagd von Platz 16 als Dritter sogar auf dem Podium. Markenkollege Maro Engel machte bisher 85 Plätze gut. Am Norisring schob er sich allerdings von Rang 18 auf 14 und von Platz 15 auf 14 jeweils nur unwesentlich nach vorne. Insgesamt reichte es für den DTM-Rückkehrer dennoch bisher auch nur zu drei Punkten. Paul Di Resta kommt auf 84 Positionsverbesserungen. Am meisten in Erinnerung blieb das erste Rennen am Hungaroring als der Schotte von Platz 13 zum Sieg raste.

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