Statistische Nachlese Norisring, Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-07-04 15:30:00

Statistische Nachlese Norisring, Teil 2

Statistische Nachlese Norisring, Teil 2

Nach dem Saisonhighlight am Norisring ist die Spitze in der DTM noch enger zusammengerückt. 125.000 Zuschauer feierten auf dem 2.3 Kilometer langen Stadtkurs das Comeback von BMW. Bruno Spengler und Maxime Martin gewannen für die Münchner die Rennen in Nürnberg. Und bei beiden Erfolgen gab es jeweils eine interessante Statistik zu vermelden. Der Kanadier beendete eine 25 Jahre lange Durstrecke von BMW auf dem Stadtkurs in Nürnberg. Zuletzt hatte Steve Soper 1992 auf dem Norisring gewonnen, und der Belgier holte anderntags den insgesamt 75. DTM-Erfolg für BMW. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese zum vierten DTM-Wochenende des Jahres geht es um den Top-Speed der Piloten mit ihren Boliden, die durchaus nicht unwichtige Verweildauer in der Box und darum, wer sein Auto vorzeitig parken musste.

Die höchste Geschwindigkeit des vierten DTM-Wochenendes erreichten drei Audi-Piloten im Rennen

Mike Rockenfeller, Jamie Green und Mattias Ekström kamen jeweils auf einen Top-Speed von 266 km/h. „Rocky“ erreichte diese Geschwindigkeit im ersten Rennen. Am Samstag folgten mit Nico Müller (265), Mattias Ekström und René Rast (beide 264) weitere Audi-Piloten auf den Plätzen. Sehr eng beieinander lag das Feld am Sonntag, was den Top-Speed anging. Zwischen den beiden schnellsten, Ekström und Green (266), und dem „langsamsten“, Paul Di Resta (259) im Mercedes-AMG, waren nur sieben km/h Unterschied. Den besten Top-Speed bei BMW hatte Marco Wittmann (264) und bei Mercedes-AMG war es Gary Paffett (264), beide am Sonntag.    

Den schnellsten Boxenstopp des Wochenendes absolvierte Timo Glock

In Runde sieben des sonntäglichen Rennens benötigte das Team des BMW-Piloten nur 33,599 Sekunden. Im selben Lauf hatten die beiden Audis von Jamie Green (Runde eins, 34,587) und Mike Rockenfeller (Runde zehn, 34,676) die zweit- beziehungsweise drittkürzeste Verweildauer beim Boxenstopp. Am Samstag hatte Rockenfeller in der 22. Runde den schnellsten Boxenstopp des gesamten Feldes in 35,827 Sekunden. Steigern kann sich Mercedes-AMG beim Boxenstopp. Den schnellsten des gesamten Wochenendes hatte bei den Stuttgartern im ersten Rennen Edoardo Mortara in Runde 24 mit 36,094 Sekunden.    

Die wenigsten Runden am Norisring absolvierte Robert Wickens

Für den Mercedes-AMG-Piloten war das erste Rennen des Wochenendes bereits nach wenigen Sekunden in Folge von mehreren Berührungen auf der Startrunde beendet. Das hatte zur Folge, dass der Kanadier am Norisring insgesamt nur auf 194 Runden kam. Fünf Runden mehr schaffte Augusto Farfus. Der BMW-Pilot musste sein Fahrzeug nach neun Runden am Samstag aufgrund eines technischen Defekts in der Box abstellen. Nur 208 Runden konnte Lucas Auer auf dem Stadtkurs fahren. Der Österreicher wurde nach dem Start des ersten Rennens in der ersten Kurve zu weit nach außen getragen und versuchte sich dann an der Wand entlang doch noch nach vorne zu schieben. Bei einer Kollision wurde aber Auers Mercedes-AMG beschädigt, so dass „Luggi“ schon nach der ersten Runde aufgeben musste.

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Edoardo Mortara

Der Mercedes-AMG-Pilot betätigte sich auf dem Norisring als regelrechter Rundenfresser. 269 Mal raste „Edo“ über den 2,3 Kilometer langen Stadtkurs. Maro Engel (Mercedes-AMG) und Jamie Green (Audi) folgten mit acht Runden weniger. 260 Runden hatten Paul Di Resta (Mercedes-AMG) und Nico Müller (Audi).

Die meisten Ausfälle an diesem Wochenende hatte Mercedes-AMG zu beklagen

Nämlich insgesamt drei. Wie erwähnt war das Rennen am Samstag für Auer und Wickens schon nach der ersten Runde beendet. Farfus Ausfall im ersten Lauf war der einzige, den BMW an diesem Wochenende zu verzeichnen hatte. Am Sonntag erwischte es dann Gary Paffett (Mercedes-AMG) und Mike Rockenfeller (Audi) bei dem Horrorcrash in der 33. Runde. Rockenfellers Teamkollege René Rast schied nach einer Kollision mit Wickens vorzeitig aus.

René Rast hat nach wie vor die meisten Punkte im Qualifying eingeheimst

Auf dem Norisring kamen für den Audi-Piloten durch Platz zwei beim Qualifying des ersten Rennens weitere zwei Zähler zu seinen insgesamt zehn Punkten dazu. Auf Platz zwei schob sich Robert Wickens (Mercedes-AMG) durch Platz zwei im Qualifying des zweiten Laufes in Nürnberg. Der Kanadier überholte mit nunmehr sieben Punkten seinen Markenkollegen Lucas Auer (6). Es folgt der beste BMW-Pilot Tom Blomqvist mit fünf Punkten.

Die meisten Verwarnungen hat derzeit Marco Wittmann

Der BMW-Pilot erhielt beim zweiten Rennen am Norisring bereits seine dritte Verwarnung, weil er Audi-Pilot Mattias Ekström abdrängte. Und dies hat Konsequenzen. Der Titelverteidiger wird beim ersten Rennen in Moskau zur Strafe um fünf Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Bei zwei weiteren Verwarnungen würde für Wittmann eine Strafversetzung um zehn Plätze folgen. Erst danach werden die Verwarnungen wieder gelöscht. Loic Duval war der zweite Pilot, der am Wochenende eine Verwarnung bekam, weil er beim ersten Rennen die blauen Flaggen missachtete. Für den Audi-Fahrer war es insgesamt schon die zweite Verwarnung. Auch Jamie Green (Audi) hat zwei. Auf jeweils eine Verwarnung kommen René Rast, Mattias Ekström und Edoardo Mortara.

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