Statistische Nachlese: Saisonauftakt Hockenheim Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-05-09 16:30:00

Statistische Nachlese: Saisonauftakt Hockenheim Teil 1

Statistische Nachlese: Saisonauftakt Hockenheim Teil 1

Wir haben das erste Rennwochenende der DTM-Saison 2017 gesehen. Es war abwechslungsreich, alle drei Hersteller konnten ihre Fahrer sowohl am Samstag als auch am Sonntag aufs Podium bringen. Lucas Auer gelang am Samstag ein Start-Ziel-Sieg. Jamie Green entschied am Sonntag ein von Wetterkapriolen bestimmtes Rennen für sich. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum ersten DTM-Wochenende des Jahres stehen die unterschiedlichen Rundenzeiten und die Frage, wer war eigentlich am längsten in Führung, im Mittelpunkt. Statistiken, die in erster Linie von Auer dominiert werden, der sowohl die schnellste Runde des Wochenendes in Hockenheim als auch die theoretisch beste Runde absolvierte.

Die schnellste Runde des Wochenendes gelang Lucas Auer (Mercedes-AMG)

Der Österreicher ging im ersten Qualifying ab wie eine Kanonenkugel. In Runde acht sicherte sich der spätere Start-Ziel-Sieger am Samstag bei optimalen Wetterbedingungen mit 1:30,849 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 181,2 km/h die Pole. Auch die weiteren Bestzeiten wurden in diesem Qualifying aufgestellt. Auers Markenkollegen Gary Paffett (1:31,042 Minuten) und Edoardo Mortara (1:31,120 Minuten) belegten in dieser Statistik die Plätze zwei und drei. Auch Audi, Nico Müller (1:31,490 Minuten), und BMW, Timo Glock (1:31,161 Minuten), fuhren im ersten Qualifying jeweils ihre schnellste Runde. Schnellster Pilot im freien Training war Maxime Martin im BMW am Sonntag mit 1:31,777 Minuten.

Die beste theoretische Runde in Hockenheim gelang ebenfalls Lucas Auer

Selten, aber wahr. Die schnellsten Runden des Wochenendes waren identisch mit den besten theoretischen Runden. Lucas Auer, Gary Paffett und Edoardo Mortara packten also die bestmögliche Zeit während der 20 Minuten im ersten Qualifying in eine Runde. Eine tadellose Leistung der drei Mercedes-AMG-Fahrer. Das selbe galt auch für Timo Glock im BMW und Nico Müller im Audi. In den jeweiligen Sektoren erzielten drei verschiedene Fahrer auch jeweils im ersten Qualifying die Bestzeiten. Gary Paffett war der Beste in Sektor eins mit 19,661 Sekunden. Timo Glock fuhr in Sektor zwei mit 43,077 Sekunden am schnellsten. Und auch Lucas Auer war erneut in den Bestenlisten vertreten. In Sektor drei konnte keiner seine Zeit von 27,969 Sekunden unterbieten.

Die schnellste Runde im Rennen fuhr Mattias Ekström (Audi)

Während die Mercedes-AMG im Qualifying die besten Rundenzeiten fuhren, waren es im Rennen die Audis. Beim sonnigen Auftakt am Samstag schaffte Mattias Ekström in Runde 29 die schnellste Zeit in 1:33,201 Minuten. Mike Rockenfeller, der im ersten Rennen von 16 auf drei fuhr, war Zweitschnellster mit seiner Zeit von 1:33,311 Minuten in Runde zwölf. Die drittbeste Zeit glückte Markenkollege Rene Rast in der 22. Runde mit 1:33,445 Minuten. Eine leicht veränderte Reihenfolge ergab die Auswertung der theoretisch besten Rundenzeiten im Rennen. Erneut war Mattias Ekström in Rennen eins der Beste mit 1:33,015 Minuten. Zweiter war in dieser Statistik aber Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer mit 1:33,079 Minuten und die drittbeste Zeit fuhr Mike Rockenfeller erstaunlicherweise am verregneten Sonntag in Rennen zwei in 1:33,105 Minuten.

Die meisten Führungskilometer und -runden hatte am Wochenende Jamie Green (Audi)

Fünf Fahrer fuhren in den beiden Rennen in Hockenheim zumindest eine Runde an der Spitze des Feldes. Für Edoardo Mortara (eine Runde, 4,574 Kilometer) und Timo Glock (zwei Runden, 9,148 km) war es ein kurzes Vergnügen. Mattias Ekström schaffte es immerhin acht Runden und 36,592 km lang vorne zu bleiben. Die klaren Spitzenreiter in dieser Wertung waren aber die Sieger der beiden ersten DTM-Läufe. Dabei hatte Jamie Green mit 29 Führungsrunden und 132,646 km den Platz an der Sonne insgesamt sogar eine Runde länger inne als Lucas Auer (28 Runden, 128,072 km).   

Die meisten Plätze gegenüber der Startaufstellung machte Marco Wittmann (BMW) im Endklassement gut

 Der DTM-Titelverteidiger verbesserte sich in Lauf eins am Samstag zwar nur von Platz elf auf zehn. Aber am Sonntag raste der BMW-Pilot in eindrucksvoller Art und Weise vom vorletzten Platz bis auf Position drei. Das machte summa summarum eine Verbesserung von 15 Rängen. Ebenfalls zweistellig konnten sich die Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Mattias Ekström nach vorne vorarbeiten. Rockenfeller war 16. nach dem Qualifying und wurde Dritter im ersten Rennen, im zweiten Rennen ging es dann aber von Platz fünf zwei nach hinten auf die Sieben in der Endabrechnung. Machte für das gesamte Wochenende elf Plätze plus, dasselbe Ergebnis wie bei Ekström. Der Schwede trumpfte ebenfalls am Samstag auf, als er von 17 auf fünf raste. Tags darauf ging es vom Start als Zehnter bis zum Zielstrich zurück auf die Elf. Wo es Sieger gibt, gibt es naturgemäß auch Verlierer. Die hießen an diesem Wochenende Maro Engel und Edoardo Mortara (beide Mercedes-AMG). DTM-Rückkehrer Engel traf es besonders hart im ersten Rennen. Da rutschte er von Platz sieben bis auf 17 ab. Im zweiten Lauf lief es deutlich besser. Als Neunter gestartet, gab es für Engel auf Platz zehn zumindest noch einen Punkt. Während Engel insgesamt elf Plätze gegenüber dem Grid verlor, musste Mortara unterm Strich zehn Positionen abgeben. In Lauf eins wurde der Dritte des Qualifyings guter Vierter. Sonntags fiel der Italiener allerdings von vier auf 13 zurück.

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