Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-06-23 17:31:12

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Timo Scheider, Gebrauchtwagen:plus/Top Service Audi A4 DTM (5. Platz): „Am Anfang stand so viel Wasser auf der Strecke, dass es schon auf der Start-Ziel-Geraden zu Aquaplaning kam. Das war echt grenzwertig. Es ging darum, bis zum letzten Qualifying zu ‚überleben’. Im letzten Anlauf mussten wir uns die Zeit so einteilen, in der letzten Minute noch eine Runde hinzubekommen, um die optimalen Bedingungen auf der abtrocknenden Strecke zu nutzen. Das ist uns gelungen und hat mir geholfen, denn in der letzten Runde bin ich meine beste Zeit gefahren.“

Mattias Ekström, Red Bull Audi A4 DTM (7. Platz): „Im Regen ist es hier besonders schwierig, weil sich die Verhältnisse so stark auf die Bodenhaftung dieser speziellen Strecke auswirken. Es war gut, bis in die letzte Gruppe gekommen zu sein. Mehr war mit unserer Abstimmung nicht möglich, ich fuhr absolut am Limit. Wir waren für trockene Bedingungen gut vorbereitet. Im Regen müssen wir uns allerdings noch verbessern.“

Tom Kristensen, Siemens Audi A4 DTM (8. Platz): „Das waren sehr schwierige Qualifikationsbedingungen, denn auf diesem untypischen Asphalt herrscht bei Regen kaum Grip. In der zweiten Session war ich Dritter. Wir wollten die Pole Position, deshalb haben wir in der letzten Session mit dem Reifenluftdruck und dem Zeitpunkt meiner Runde etwas gepokert. Leider ging das schief. Angesichts meiner Position in der Meisterschaft war es aber richtig, das Risiko einzugehen. Heute haben wir verloren – vielleicht gewinnen wir dafür morgen.“

Christian Abt, Playboy Audi A4 DTM (10. Platz): „Der erste Anlauf war sehr gut – besser hätte es nicht sein können. Auch der zweite Anlauf war okay, nur in den letzten drei Runden hat unser Zeitplan nicht ganz funktioniert. Ein Zehntel hat gefehlt. Ich habe es wohl in meiner letzten Runde in der letzten Kurve liegen lassen. Das Rennen ist lang, die Ausgangsposition nicht so schlecht. Da kann schon noch etwas gehen.“

Martin Tomczyk, Red Bull Audi A4 DTM (11. Platz): „Es ist nicht so erfreulich, Letzter in der Gruppe der 2007er Audi zu sein. Ich hatte mir mehr vorgenommen. Die elfte Position bedeutet, mitten im Tumult zu starten. Die Devise ist, heil durchs Rennen zu kommen. Ich hoffe, dass sich meine Vordermänner bekämpfen. Und ich weiß, dass ich mich auf meine Mannschaft verlassen kann. Mit guten Boxenstopps und einer guten Taktik können wir ein paar Punkte mitnehmen. Dann werden wir sehen, wo wir in der Tabelle stehen.“

Vanina Ickx, Audi A4 DTM (14. Platz): „Die Bedingungen bei Regen liegen mir wohl gut, wie wir auch schon im Vorjahr in Barcelona gesehen haben, als ich ebenfalls bis ins zweite Qualifying gekommen bin. Natürlich hätte ich mich in der zweite Session gerne noch ein bisschen verbessert, aber auch so bin ich mit Startplatz 14 sehr zufrieden.“

Alexandre Prémat, Audi Bank Audi A4 DTM (15. Platz): „Ich bin sehr enttäuscht. Im Trockenen war mein Auto perfekt, aber im Regen war es beim Anbremsen sehr sensibel. Leider ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich war am Limit, als mir vor der Schikane das Heck ausbrach. So rutschte ich rückwärts in die Reifenstapel. Dieser Startplatz hilft mir natürlich nicht, aber wir werden im Rennen alles geben.“

Adam Carroll, Audi A4 DTM (16. Platz): „Ich weiß nicht, woran es liegt. Ich bin im Qualifying einfach nicht gut genug. Es hat wieder nicht richtig geklappt. Jetzt geht es darum, sich im Rennen zu verbessern und ins Ziel zu kommen. Es kann am Sonntag noch viel passieren.“

Mike Rockenfeller, S line Audi A4 DTM (18. Platz): „Ich bin sehr enttäuscht. Im Trockenen lief es heute Vormittag ganz gut. Dann fing es vor dem Zeittraining an zu regnen. Ich hatte keinerlei Grip und habe alles versucht. Es ist enttäuschend, sich nur für Platz 18 zu qualifizieren.“

Lucas Luhr, Philips Audi A4 DTM (19. Platz): „Es gibt nicht viel zu sagen: Wir waren deutlich zu langsam. Mein Auto hatte keinen Grip – weder beim Bremsen noch beim Einlenken oder beim Herausbeschleunigen. Dann steht man als Konsequenz leider so weit hinten.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Mit dem Norisring haben wir immer so unsere Schwierigkeiten. Wir hatten für trockenes Wetter eine gute Abstimmung, aber im nassen Qualifying zählte eigentlich nur, wer zur richtigen Zeit mit dem richtigen Reifendruck draußen war. Nur drei Audi in den Top Acht, die dazu noch nicht besonders gut platziert sind, sind eine Enttäuschung. Wir werden morgen versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen