Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-07-26 22:30:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Tom Kristensen (Audi A4 DTM #9): „Im ersten Segment waren die Bedingungen noch okay. Nach meiner ersten Runde im zweiten Abschnitt fiel dann sehr heftiger Regen. Selbst auf der Geraden musste man vom Gas gehen. Es war vollkommen richtig, das Qualifying abzubrechen. Ich wäre später gerne noch einmal gestartet. Aber es war unter diesen Umständen die richtige Entscheidung, aufzuhören. Nun stehe ich mit etwas Glück auf der Pole und freue mich für mein Team.“

Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #18): „In Qualifying zwei waren die Wetterbedingungen plötzlich sehr schlecht. Ich hatte noch keine zählbare Runde und war nicht unter den ersten acht, nachdem ich im ersten Segment Zweiter gewesen bin. Ich musste also alles geben, obwohl das Auto unter diesen Bedingungen kaum fahrbar war. Ich flog im Wasser ab und in die Reifenstapel. Dass nach dem Abbruch Qualifying eins gewertet wurde, ist für mich natürlich toll. In Reihe eins mit einem Gebrauchtwagen – das ist mir auch 2007 einmal gelungen. Ich bin sehr zufrieden, auch wenn Glück im Spiel war. Es sind nie alle glücklich – ich aber bin es heute.“

Martin Tomczyk (Red Bull Audi A4 DTM #2): „Wir haben im zweiten Qualifying-Segment gezeigt, dass wir im Regen gut zurecht kommen. Als Rennfahrer fahre ich immer so schnell ich kann. Niemand kann mir sagen, dass er freiwillig eine halbe Sekunde langsamer fährt. Deshalb war es ein faires Ergebnis, auch wenn in so einem Fall der eine mehr Glück hat als der andere.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #1): „Es war sehr viel Wasser auf der Strecke. Die erste Session war ganz okay. In der zweiten haben wir uns alle sehr schwer getan. Dann überraschte uns das Glück, als am Ende nur die erste Session zählte. Mit Platz fünf bin ich nach einem solchen Qualifying wirklich glücklich.“

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #10): „Das war eine feuchte Angelegenheit! Persönlich bin ich sehr enttäuscht, dass am Ende die erste Session zählte. Wir hatten entschieden, in der Box abzuwarten und nichts zu riskieren, da der Regen stärker geworden war. Das wurde uns zum Verhängnis. Vom Tempo hätten wir in der zweiten Reihe stehen können, aber nun wurde Platz neun daraus. Sehr ärgerlich für mich, sehr schön für Tom (Kristensen) – Glückwunsch an ihn. Er war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle. Das bedeutet für mich am Sonntag viel Arbeit. Ich hoffe auf die Unterstützung der Fans.“

Alexandre Prémat (Audi Bank/Shell Helix Audi A4 DTM #14): „Das war ein Qualifying unter sehr schwierigen Bedingungen im Regen. Leider wurde das Qualifying abgebrochen. Wäre es weitergeführt worden, wäre noch mehr für mich möglich gewesen. Nun muss ich aus der zehnten Startposition im Rennen etwas Besseres machen.“

Markus Winkelhock (Playboy Audi A4 DTM #19): „Für mich ein mittelmäßiges Ergebnis. Hätte ich gewusst, dass am Ende das erste Qualifying zählt, wäre ich von Beginn an etwas schneller gefahren. Ich wollte kein Risiko eingehen, weil ich wusste, dass ich eine Runde weiter war. Ich hatte mich schon aufs letzte Qualifying gefreut. Nun ist alles umgedreht worden – schade.“

Christijan Albers (Audi A4 DTM #21): „Es ist richtig schade, denn mein Auto hatte gar keinen Grip mehr. Im Freien Training waren wir richtig gut gewesen. Uns war klar, dass wir im Regen ein Problem haben würden. Und das hatten wir nun tatsächlich.“

Oliver Jarvis (Best Buddies Audi A4 DTM #15): „In der ersten Runde hat sich das Auto sehr gut angefühlt. Wir wären ohne weiteres unter die ersten acht gekommen. In meiner zweiten Runde unterlief mir aber ein Fehler und ich rutschte in die Leitplanken. Der Schaden war zu groß, um ihn sofort zu reparieren. Ich kann mich beim Team nur entschuldigen für meinen großen Fehler. Es war sehr schade.“

Katherine Legge (Audi A4 DTM #20): „Es lief leider sehr schlecht für uns. Sowohl mein Teamkollege Christijan (Albers) als auch ich taten uns im Regen sehr schwer. Mir unterliefen einige Fehler, und die Sicht durch die Windschutzscheibe war sehr schlecht. Ich hoffe auf besseres Wetter am Sonntag.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Ein Qualifying, das abgebrochen werden muss, ist sicherlich nicht das, was man sich wünscht. Es gibt aber ein klares Reglement. Wir kennen ähnliche Situationen aus der American Le Mans-Serie. Auch da hat es sich für uns schon ausgezahlt, zu jedem Zeitpunkt alles zu geben – und das haben wir auch im ersten Qualifying-Segment getan. Die Fahrzeuge, die wir in den ersten beiden Startreihen haben, spiegeln unsere Teamleistung wider. Die Startaufstellung ist eine gute Voraussetzung für das Rennen. Aber die Wettervorhersage gibt einen ähnlichen Vorausblick auf morgen. Dann kann sicher wieder einiges durcheinander gewürfelt werden. Aber wir haben nun die Möglichkeit, ein gutes Ergebnis für Audi zu erreichen, und das ist unser Ziel.“

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