Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-06-27 16:00:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #1), Startplatz 1: „Ein schöner Tag für Audi und natürlich besonders für Mattias (Ekström) und mich. LEs war ein extrem schwieriges Qualifying, was die richtige Abstimmung und das richtige Timing betrifft. Da hat Audi heute fantastische Arbeit geleistet und das war der Schlüssel zum Erfolg. Mein persönlicher Dank gilt meinem Renningenieur, der im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen getroffen hat, obwohl die Bedingungen ganz schwer einzuschätzen waren.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #5), Startplatz 2: „Das war heute ein extrem aufregendes Qualifying. Umso schöner, wenn es spannend für die Zuschauer war und man am Ende in der ersten Reihe steht. Ein toller Erfolg für Audi gerade beim Heimspiel. Das Ergebnis zeigt auch, dass die ganze Mannschaft bei Testfahrten und der Vorbereitung unseres Audi A4 DTM auf diesen Saisonhöhepunkt tolle Arbeit geleistet hat. Jetzt freue ich mich auf das Rennen – schließlich haben wir die beste Ausgangsposition, hier in Nürnberg zu gewinnen. Dafür werde ich morgen alles geben.“

RKatherine Legge (Audi Collection A4 DTM # 21), Startplatz 5: „Das war toll! Alles lief nach Plan, und das Team hat gut gearbeitet. Ich glaube, wir haben uns unsere Platzierung wirklich verdient. Vor allem Qualifying 3 war sehr interessant. Leider musste ich an die Box kommen, als die Strecke immer schneller wurde, ich aber schon die maximal zulässigen acht Runden absolviert hatte. Das Ergebnis ist in Ordnung. Jetzt freue ich mich auf ein gutes Rennen.“

Tom Kristensen (100 Jahre Audi – A4 DTM #2), Startplatz 9: „Ich bin traurig, am Ende dieses sehr spannenden Qualifyings nur Neunter zu sein. Unsere Abstimmung des Fahrzeugs war richtig, nämlich eine Kompromisslösung. Vor der letzten Runde lag ich auf Platz vier und wurde dann auf Rang neun verdrängt. Das ist sehr enttäuschend. Aber am Norisring ist auch von Platz neun noch etwas möglich.“

Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #11), Startplatz 12: „Ich bin enttäuscht über Platz zwölf, keine Frage. Es herrschten schwierige Bedingungen. In Qualifying 2 lag ich lange recht gut auf Platz fünf, sechs, sieben. Doch nachdem ich abgewinkt wurde, sind noch einige schneller gefahren. Nun muss ich versuchen, das im Rennen wieder wettzumachen.“

Martin Tomczyk (Red Bull Cola Audi A4 DTM #6), Startplatz 13: „Qualifying 1 im Regen hat richtig Spaß gemacht. In Qualifying 2 gleich mit Slicks loszufahren, war die richtige Entscheidung. Dreh- und Angelpunkt war die letzte Kurve, die ab dem Scheitelpunkt immer trockener wurde. Ich habe in meiner letzten fliegenden Runde ein bisschen zu spät gebremst. Ich fuhr einen etwas weiten Bogen und konnte meine Zeit nicht verbessern. Schade, denn es wäre möglich gewesen, ganz nach vorn zu fahren.“

Alexandre Prémat (Audi Bank A4 DTM #14), Startplatz 14: „Dieses Qualifying war eine Katastrophe. Im Trockenen wäre es für uns gut gelaufen. So war es sehr schwierig, eine saubere Linie zu fahren. In den ersten Runden haben wir um gute Plätze gekämpft, aber ich fand am Ende gar keinen Rhythmus mehr. Vor allem beim Bremsen fuhr sich mein Auto schwierig und war instabil. Deshalb war es unmöglich, in Qualifying 3 zu kommen.“

Oliver Jarvis (Audi Cup A4 DTM #15), Startplatz 17: „Ein Desaster! Ich habe keine Ahnung, warum wir so langsam waren. Am Ende hat ein Zehntel gefehlt, um weiterzukommen. Wir hätten viel schneller sein müssen.“

Markus Winkelhock (Playboy Audi A4 DTM #12), Startplatz 19: „Ich freue mich über Platz eins und zwei für Audi. Mein Tag war leider bereits im Freien Training beendet. Ich fuhr mit hohem Tempo über einen Kanaldeckel, der von einem vorher fahrenden Auto aufgerichtet worden war. Es hat einen fürchterlichen Schlag getan und ich wusste erst gar nicht, was los ist. Ich habe noch Glück gehabt. Meine Jungs müssen nun aber etwas innerhalb eines Tages schaffen, wofür man sonst vier Tage benötigt: nämlich das Auto komplett neu aufbauen. Sie werden alles geben, damit ich morgen an den Start gehen kann.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das Teamwork in der ganzen Mannschaft hat heute optimal gepasst. Weil sich die Wetterverhältnisse heute so schnell verändert haben, dass Voraussagen so gut wie unmöglich waren, mussten einige Entscheidungen auch aus dem Bauch heraus schnell getroffen werden. Dazu hatten wir ein gutes Auto, das nötige Quäntchen Glück und mit Timo (Scheider) und Mattias (Ekström) auch Piloten, die das Beste aus dem A4 herausgeholt haben. Die Startplätze in der ersten Reihe sind eine gute Voraussetzung für das Rennen, aber leider noch kein Garant für den Sieg. Morgen muss bei uns alles genauso perfekt passen wie heute – dafür werden wir alle arbeiten.“

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