Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-05-04 19:45:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Startplatz 1: „Wenn man im Winter die Daten analysiert, wünscht man sich natürlich, in der neuen Saison alles besser zu machen. Wir hatten einen harten Winter, was die Entwicklung betrifft. Doch auch ich persönlich wollte mich im Vergleich zu den Vorjahren verbessern. Nach dem ersten Tag in der Saison 2013 auf der Pole-Position zu stehen, fühlt sich riesig an und tut auch der Mannschaft sehr gut.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 5: „Ich bin mit dem Qualifying zufrieden. Mein neuer Ingenieur Florian (Modlinger) und seine Jungs haben im Nassen perfekte Arbeit geleistet. Am Ende habe ich im Mischwetter etwas gekämpft und war fahrerisch nicht perfekt. Ich habe zwar keinen Fehler gemacht, bin aber zu konservativ gefahren.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 12: „Es war ein wenig frustrierend, denn wir konnten bei den abtrocknenden Bedingungen nicht das Maximum aus den Regenreifen herausholen. Deshalb hatte ich am Ende nicht genügend Grip, als die Strecke trockner wurde. So reichte es nur zu Platz zwölf.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Startplatz 13: „Verglichen mit dem Freien Training am Samstagmorgen war das Qualifying nicht so schlecht. Ich habe Q3 nur durch einen kleinen Fehler in der letzten Kurve verpasst. Am Ende hatten wir etwas mit den Reifen zu kämpfen, aber ich habe sicherlich auch etwas zu stark gepusht, als es trockener wurde. Wir starten in der Mitte des Feldes, das ist hier in Hockenheim immer ein wenig gefährlich. Aber ich will versuchen, eine gute erste Runde zu haben und mich dann weiter nach vorne zu kämpfen.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Startplatz 14: „Startplatz 14 ist enttäuschend. Wir waren gut dabei, als es richtig nass war. Bei den Mischbedingungen haben wir etwas falsch gemacht. Da ging schon in Q1 nichts mehr und Q2 war für mich eine richtige Katastrophe.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Startplatz 16: „In Q1 war meine Leistung gut. Ich habe zwar mit der Abstimmung gekämpft, denn mein Auto untersteuerte. Aber ich konnte es ganz gut kompensieren und eine schnelle Runde fahren. Aber in Q2 war es für mich unmöglich, mich zu verbessern. Irgendetwas stimmte nicht, möglicherweise der Luftdruck.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Startplatz 18: „Dies war nicht die beste Art, in die neue Saison zu starten. Ich hatte in Q1 Verkehr und konnte keine schnelle Runde fahren. Damit war für mich bereits nach Q1 Schluss. Wir müssen morgen versuchen, im ersten Rennen das neue Reglement möglichst gut umzusetzen.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Startplatz 19: „Für mich war es ein hartes Qualifying. Wir hatten ein wenig Pech mit den Bedingungen und haben wahrscheinlich einige kleine Einstellungen am Reifendruck nicht perfekt hinbekommen. Die Strecke trocknete ab, und ich glaube, dass unser Setup besser für die nassere Fahrbahn geeignet war, denn ich konnte mich nicht so stark verbessern wie die anderen Piloten.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Nach einem arbeitsintensiven Winter, bei dem wir versucht haben, das Optimum aus dem Audi RS 5 DTM zu holen, ist Startplatz eins beim ersten Rennen der Saison ein schöner Lohn für die gesamte Mannschaft von Audi Sport, unsere drei Teams und die Zulieferer, die in den vergangenen Monaten extrem hart gearbeitet haben. Man hat heute gesehen, wie eng es in der DTM auch in diesem Jahr zugeht. Die Zuschauer dürfen sich morgen auf ein interessantes Rennen freuen.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Glückwunsch an Timo Scheider, seinem Ingenieur und dem Audi Sport Team Abt Sportsline: Sie haben heute bei diesen extrem schwierigen Bedingungen alles richtig gemacht und verdient die Pole-Position geholt. Aber ich denke, das Qualifying war nur ein Vorgeschmack auf das Rennen morgen, das nicht zuletzt aufgrund der Bedingungen heute eine Reise ins Ungewisse wird. Natürlich ist es unser Ziel, mit mehr als zwei Autos in die Top Ten zu kommen.“

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