Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-07-27 23:00:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #10): „Das war eines der ereignisreichsten Rennen meiner DTM-Karriere. Ich habe wohl noch nie vier Boxenstopps in einem Rennen absolviert. Es begann mit einer falschen Reifenentscheidung. Als wir nach der Aufwärmrunde die Reifen wechselten, waren wir erst mal hinten. Danach spielte der Wettergott weder wirklich für noch gegen uns. Nachdem wir zwei Mal Slicks hatten, war es keine leichte Entscheidung, noch einmal Regenreifen zu riskieren. Ich wusste nicht, ob die Restdistanz dafür reichen würde. Am Ende wurde ich wenigstens noch Fünfter. Und in der Meisterschaft liege ich weiter in Führung.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #1): „Es war eine neue Erfahrung, aus der Boxengasse zu starten. Dann war das ganze Rennen ein bisschen außergewöhnlich. In den ersten fünf bis zehn Runden musste ich viele Autos überholen. Dann war das Rennen einigermaßen normal. In den letzten zehn Runden fuhren wir im Nassen mit Slicks. Ich hatte einen richtigen Kampf mit Gary Paffett. Leider habe ich am Ende verloren. Platz sechs bei einem Start aus der Boxengasse ist okay, aber insgesamt war das Rennen natürlich einen riesige Enttäuschung.“

Markus Winkelhock (Playboy Audi A4 DTM #19): „Ich bin auf Regenreifen losgefahren, aber noch in der Einführungsrunde an die Box gefahren, um auf Slicks zu wechseln. Das war die richtige Entscheidung. Ich bin als Letzter aus der Box gestartet. Ich habe mich Ende Start und Ziel einmal gedreht, als die Hinterachse stehengeblieben ist. Ich bin zum Glück auf der Strecke geblieben, musste aber reinkommen, weil ich mir einen Bremsplatten geholt hatte. Leider hat es so nur zum neunten Platz gereicht, obwohl das Auto am Ende im Regen sogar noch besser war als im Qualifying. Das Positive ist, dass ich bester Vorjahreswagen von Audi bin.“

LChristijan Albers (Audi A4 DTM #21): „Ich hatte einen sehr guten Start. Ich habe Plätze gewonnen und hatte viele schöne Kämpfe, aber mir fuhr ein Auto ins Heck. Mein Auto kam quer, und ich verlor zwei Plätze. Wir haben das Maximale mit diesem Auto erreicht. Jetzt bin ich gespannt auf das nächste Rennen.“

Oliver Jarvis (Best Buddies Audi A4 DTM #15): „Wir haben uns angesichts der trockenen Strecke für Slicks entschieden. Von Startplatz 18 hatten wir nichts zu verlieren, egal, was passieren würde. Die Entscheidung war richtig und die erste Runde großartig. Im ersten Rennabschnitt fuhr ich lange hinter Susie (Stoddart). Wir stoppten in der gleichen Runde und ich kam hinter ihr wieder auf die Strecke. Das Team holte mich früh an die Box, was eine gute Entscheidung war. Ich war Neunter, als es stärker zu regnen begann. Ich hätte die Regenreifen etwas früher aufziehen sollen. Als beim Wechsel auf Regenreifen der Wagenheber nicht funktionierte, habe ich wohl 20 Sekunden verloren. So wurde ich nur 13. Das Team hat dennoch großartig gearbeitet und wir hatten eine Chance auf Punkte.“

Alexandre Prémat (Audi Bank/Shell Helix Audi A4 DTM #14): „Das Rennen war leider eine Katastrophe. Es begann mit dem Start auf Regenreifen. Ich hätte lieber Slicks gefahren, aber das Team hat das Risiko zwischen den Autos aufgeteilt. So hatte ich am Ende mehr Boxenstopps als sonst absolviert.“

Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #18): „Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer. Jetzt wissen wir, dass Slicks die richtige Wahl gewesen wären – und auch die sicherere. Denn faktisch war die Strecke trocken und wir waren auf Regenreifen unterwegs. Aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt eben andere Informationen. Dass ich dann noch länger auf Regenreifen draußen geblieben bin als die anderen, lag daran, dass es eh vorbei war und nur noch die Hoffnung bestand, dass es zwei oder drei Runden später doch noch zu regnen anfängt. Dem war aber nicht so. Deshalb ist es überhaupt nicht aufgegangen. Ich bin super enttäuscht, nachdem ich hier eine so gute Chance hatte. Die haben wir leider vergeben. Es ist vor allem für meine Mechaniker schade, die das Auto über Nacht repariert haben. Sie hätten heute Punkte verdient gehabt.“

Martin Tomczyk (Red Bull Audi A4 DTM #2): „Was soll ich sagen? Ein sehr bescheidenes Ergebnis. Für mich hat sich nicht einmal ein Rennrhythmus entwickelt. Und dann endete mein Rennen vorzeitig, weil hinten rechts die Aufhängung gebrochen ist. Schade!“

LTom Kristensen (Audi A4 DTM #9): „Mein Rennen war schon mit dem Start zur Einführungsrunde gelaufen, als ich bei nur leichtem Nieselregen auf Regenreifen herausfahren musste. Ich bin sehr enttäuscht, dass wir unsere gute Ausgangssituation nicht genutzt haben.“

Katherine Legge (Audi A4 DTM #20): „Es hätte ein wirklich gutes Rennen werden können. Ich fuhr sehr konstante Rundenzeiten. Dann kam der Zwischenfall mit Maro Engel, und das war natürlich sehr schade.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Selbstverständlich ist das Ergebnis angesichts der Startaufstellung, die wir hatten, sehr enttäuschend. Wir haben, wie man beim Skifahren sagt, verwachst, und zwar richtig heftig. Wir haben uns auf die Aussage unsere Meteorologen verlassen, mit denen wir schon sehr lange zusammenarbeiten, wonach es unmittelbar nach dem Start heftig zu regnen beginnen würde. Dafür wären die Regenreifen sicherlich die einzig richtige Wahl gewesen. In der Einführungsrunde bekamen wir dann aber die Information, dass das Regengebiet vorbeizieht und es nur leicht tröpfeln würde. Dann haben wir die richtige Entscheidung getroffen, unsere beiden wichtigsten Autos sofort wieder in die Boxengasse zu holen, auf Slicks zu stellen und aus der Boxengasse heraus dem Feld hinterher zu starten. Dadurch haben wir einen minimalen Zeitverlust gehabt und es geschafft, die Meisterschaftsführung zu verteidigen. Um den Sieg konnten wir so aber nicht mehr mitkämpfen.“

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