Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen | DTM
2013-06-16 16:45:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 2: „Es war ein sehr gutes Rennen. Von Platz sechs kommend, haben wir das Maximale herausgeholt. Fast hätte ich sogar um den Sieg kämpfen können, aber da muss man fairerweise sagen, dass Gary (Paffett) am Ende einfach schneller war. Danke an mein Team. Es war ein sauberes Rennen und wir waren schnell. Trotzdem müssen wir uns noch weiter steigern: Es kommen Strecken, speziell die nächste, wo wir bisher nicht so stark waren. Auch dort wollen und müssen wir das Maximum mitnehmen.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 5: „Es war etwas enttäuschend, von Platz drei auf fünf zurückzufallen. Aber ich glaube, ich bin ein gutes Rennen gefahren. Ich hatte einen guten Start und fuhr dicht hinter (Christian) Vietoris. Doch auf Mike Rockenfeller haben wir beide Boden verloren. Am Ende des ersten Stints habe ich viel Zeit eingebüßt, als die Optionsreifen zu stark abbauten.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 8: „Es war schön, ein gutes Rennen zu fahren. Aber der Schlüssel bleibt das Qualifying. Leider kann man von Startplatz 18 aus nicht viel machen. Immerhin konnte ich viele Plätze gutmachen, viel mehr war heute nicht möglich.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 9: „Es war ein schwieriges Rennen für mich. Ich habe meinen ersten Punkte, bin aber über Platz neun ein wenig enttäuscht. Wir waren im vergangenen Jahr sehr konkurrenzfähig und haben zwei Rennen gewonnen. Und jetzt muss ich immer viel kämpfen. Ich hoffe, es wird in den kommenden Rennen besser.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Platz 11: „Der Start war gut. Ich in aus der DRS-Zone gekommen und deshalb war es schwer, auf ‚Rocky’ aufzuholen. Mein Auto war okay. Wir sind vielleicht etwas zu spät zum Boxenstopp gekommen und haben so einige Positionen verloren. Die Art, wie einige Piloten überholen, finde ich allerdings etwas grenzwertig – wir fahren ja kein Stockcar-Rennen.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Platz 16: „Wir starteten mit einer anderen Strategie als die anderen. In der ersten Kurve habe ich einige Positionen verloren. Ich war anfangs zügig unterwegs, aber der letzte Stint war nicht gut: Meine Reifen bauten ab, ich konnte nicht mehr kämpfen. Aber ich glaube, wir arbeiten in die richtige Richtung und werden bald ein gutes Resultat erzielen.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 18: „Wir hatten uns für eine riskante Strategie entschieden. In den letzten 15 Runden haben die Hinterreifen komplett abgebaut – das Auto hat stark übersteuert.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 20: „Beim Start ging alles gut. Die Strategie, erst auf Standardreifen zu fahren und dann schnell auf Optionsreifen zu wechseln, war gut. Von hinten mussten wir dieses Risiko eingehen. Dann ist allerdings der Optionsreifen zu stark eingebrochen, wir haben bis zu drei Sekunden pro Runde verloren. Wir mussten zu einem dritten Stopp an die Box kommen. Wir müssen jetzt analysieren, wieso wir einen so hohen Verschleiß hatten.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Der zweite Platz von Mike Rockenfeller ist natürlich super. Wir haben lange mit ihm diskutiert, wie wir ihn strategisch in die beste Position bringen können. Denn die drei Mercedes vorne haben uns Sorgen gemacht. Mercedes hatte die Möglichkeit, strategisch einiges zu machen. Wir haben uns am Ende für den richtigen Weg entschieden. Dass wir Mike auf den zweiten Platz aufs Podium gebracht haben – und er sich durch seine Performance natürlich auch – ist ein gutes Ergebnis.“

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