Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-07-14 17:45:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 1: „Am Renntag Geburtstag zu haben, ist nicht immer schlecht. Ich habe das Rennen genossen, es war wirklich spannend. In der Mitte beim Fight mit Edo (Mortara) ging es um Perfektion. Er fuhr richtig gut, aber ich konnte sehen, dass er Probleme mit den Bremsen bekam. Da meine Bremsen gut waren, habe ich Vollgas gegeben, denn die anderen hinter uns holten auf. Auf dem Norisring zu siegen, ist das Beste, was man in seiner Karriere erreichen kann.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 5: „Es war ein chaotisches Rennen, wie immer am Norisring. Ich habe mächtig mit dem Auto gekämpft, die Bremse war überhitzt, das Pedal lang. Ich habe die Bremsbalance hin und her gestellt und bin jede Runde so schnell gefahren, wie ich konnte. Ich hatte ständig einige Mercedes um mich, die mir das Leben nicht leicht gemacht haben. Ich bin sehr zufrieden. Von Platz 21 gestartet und Fünfter zu werden, ist absolut okay – gerade hier am Norisring. Das Team hatte eine tolle Strategie. Wir sind ein hohes Risiko gegangen mit den zwei Stopps in der Safetey-Car-Phase, aber es hat sich ausgezahlt.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 12: „Beim Start habe ich einige Plätze verloren. Das Tempo der Autos mit Optionsreifen konnte ich nicht halten. Erst später wurde mein Tempo besser. In der Safety-Car-Phase sind wir draußen geblieben, was sich strategisch nicht ausgezahlt hat. Im weiteren Verlauf des Rennens lief ich auf Autos auf, die schon zwei Stopps hinter sich hatten. So blieb mir am Ende nichts anderes als Platz zwölf.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Platz 14: „Es war ein hartes Rennen. Die Strategie war etwas riskant, aber wir konnten uns damit auch im Rennen verbessern. Ich bin von Platz 22 gestartet und 14. geworden. Das ist nicht schlecht, aber nicht perfekt. Es ist schön, hier Audi nach elf Jahren siegen zu sehen. Herzlichen Glückwunsch an Audi und ‚Eki’. Diesen Erfolg haben wir lange erwartet.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Platz 15: „Mein Start und die erste Runde waren gut. Als das Safety-Car kam, gab es etwas Verwirrung. Unsere Strategie hat in dieser Situation nicht funktioniert. Deshalb musste ich fast das ganze Rennen mit Standard-Reifen absolvieren. Das war nicht die richtige Lösung.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall: „Das ist ein enttäuschendes Ergebnis nach einem perfekten Wochenende. Nach der Kollision mit Gary (Paffett) drei Runden vor Schluss konnten wir das Rennen nicht beenden, obwohl wir ein Podiumsergebnis im Visier hatten. Von meiner Seite war es keine Absicht. Im Augenblick läuft es für uns einfach nicht rund. Aber ich blicke positiv auf das nächste Rennen.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Ausfall: „Mein Rennen war leider ein Reinfall. Ich hatte vor, mich in den ersten Runden aus allem herauszuhalten. Ich bin auf Optionsreifen gestartet. Ich war vorsichtig, dennoch geriet ich in der ersten Kurve in eine Art Sandwich zwischen zwei Gegnern. Als das Safety-Car herauskam, legten wir zwei Boxenstopps ein. Dann fuhr ich auf Standardreifen. Die Haftung war nicht gut genug. Als ich mir das Auto nach dem Rennen ansah, entdeckte ich deutliche Beschädigungen. Deshalb haben die Reifen wohl keinen Grip mehr aufgebaut.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Ausfall: „Als ich bei meinem Auto vor dem Start Bremsdruck aufgebaut habe, ist mein Bremspedal durchgefallen. Ich habe also nicht einmal den Start erlebt, was sehr frustrierend ist. Später habe ich gesehen, dass im Fußraum Bremsflüssigkeit stand. Ich stecke in einer echten Pechsträhne.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Das ist sicherlich ein fantastisches Ergebnis für uns – fast in jeder Hinsicht. In erster Linie herzlichen Glückwunsch an ‚Eki’ (Mattias Ekström) und dem Team Abt, sie haben alles richtig gemacht und hatten eine super Strategie. Sicherlich hatten sie auch etwas Glück mit dem Safety-Car. Mike Rockenfeller ist vom 21. Startplatz auf den fünften Platz mit einer extrem riskanten Strategie vorgefahren, die er aber durch eine intelligente Fahrweise umsetzen konnte. Schade natürlich für Edo (Mortara). Er hatte das Podium vor Augen, es war nur die Frage, ob er Zweiter oder Dritter wird. Die Aktionen, die dort passiert sind, waren mit Sicherheit grenzwertig, aber das muss man sich noch anschauen.“

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen