Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen | DTM
2013-08-18 17:45:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 4: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit den Punkten – das ist doch klar, wenn man nach der ersten Kurve fast Letzter ist. Bei diesen Bedingungen kann alles passieren und es ist optimal gelaufen. Natürlich würde ich lieber auf dem Podium stehen und nach Champagner riechen. Aber das geht halt nicht immer in der DTM, dafür ist es hier zu eng und das Niveau viel zu hoch. Dann muss man nehmen, was man kann. Und der vierte Platz heute ist sehr viel wert.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Platz 6: „Ich könnte nicht viel glücklicher sein. Denn das Wochenende begann nicht so gut, ich bin vom 14. Startplatz ins Rennen gegangen und am Ende Sechster geworden. Wie in Moskau habe ich Punkte geholt. Ich bin jetzt da, wo ich sein wollte. Und ich hoffe, bei den nächsten Rennen noch weiter vorne zu sein.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Platz 8: „Es war ein schwieriges Rennen durch das wechselhafte Wetter. Ich habe einen Fehler gemacht. Aber ich habe heute meine ersten Punkte in der laufenden Saison gesammelt. Jetzt bin ich optimistisch für das nächste Rennen: Wir kommen nach Oschersleben, wo ich in der DTM zum ersten Mal auf der Pole-Position stand.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 9: „Chaotisch ist das Wort, mit dem ich das Rennen umschreiben möchte. Ich habe es zwar in die Punkte geschafft, aber bis dahin musste ich für meinen Geschmack zu viele Abenteuer bestehen. Ich bin beim Start nicht richtig weggekommen. Dann mit Slicks im Regen zu fahren, war wirklich kein Spaß. Außerdem hatte ich das eine oder andere harte Duell mit Markenkollegen. Das hat mir auch nicht gefallen. Über Rang neun bin ich aber ganz froh.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 11: „Ein hartes Rennen, wirklich schwierig aber auch verrückt und lustig. Leider habe ich mein Ziel, in die Punkte zu fahren, knapp verpasst. Und das lag nicht am Speed, sondern unser zweiter Boxenstopp war nicht sehr gut – er hat sicherlich den Meisterschaftspunkt gekostet.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 12: „Bruno Spengler hat mich nach dem Start angestoßen, der andere Kanadier hat mich anschließend umgedreht. Dadurch war mein Rennen gelaufen. Ein weiteres Wochenende zum Vergessen.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 13: „Mit dem Regen am Anfang war es für uns Fahrer nicht leicht. Dafür war der Unterhaltungswert für die Zuschauer umso größer. Leider konnte ich das Rennen nicht mit Punkten abschließen. Gefühlt war viel mehr drin, aber ‚hätte, wäre, wenn’ gibt es auch in der DTM nicht.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Ausfall: „Ein turbulentes Rennen mit Bedingungen, die ich mir so eigentlich gewünscht hatte, um von hinten nach vorn zu kommen. Ich hatte einen guten Start und bin gut durch die erste Kurve gekommen. In der zweiten Kurve bin ich aber von Andy Priaulx umgedreht worden und ans Ende des Feldes zurückgefallen. Durch das Safety-Car habe ich schnell wieder Anschluss gefunden. Mit einer guten Pace kämpfte ich mich im weiteren Verlauf wieder vor, doch dann habe ich einen Schlag von Filipe (Albuquerque) bekommen, der mich umgedreht hat. Beim Drehen hat mich auch noch Jamie (Green) getroffen. Dabei ist die Aufhängung kollabiert. Das war das Ende meines Rennens. Es tut weh, weil sich die Probleme weiter aneinander reihen und wir es nicht schaffen eine Glücksträhne zu erwischen.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Das war ein abwechslungsreiches und interessantes Rennen. Wenn man sich den Start anschaut und in der ersten Kurve seinen Meisterschaftsführenden neben der Strecke sieht, ist das der schlechteste Beginn, den man sich vorstellen kann. Wir waren ganz hinten, haben aber die richtige Entscheidung gefällt, Mike (Rockenfeller) hinter dem Safety-Car an die Box zu holen und ihm Regenreifen zu geben, obwohl das noch nicht als Pflicht-Boxenstopp zählen konnte. Aber es war deutlich, dass es für die gegebenen Bedingungen der richtige Reifen war. Wenn man von hinten nach vorn kommen möchte, ist dies die einzige Chance, die man hat. Von dem Zeitpunkt an ist das Rennen sehr gut gelaufen. Man hätte sich noch mehr erhoffen können, nachdem Mike vor den ersten Boxenstopps einen relativ deutlichen Vorsprung hatte. Aber bei diesem Rennverlauf und den schwierigen Bedingungen müssen wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein.“

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