Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen in Spielberg | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-08-03 15:15:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen in Spielberg

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Rennen in Spielberg

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 5: „Nach einem schwierigen Samstag hatte ich zumindest einen positiven Effekt dass ich mit der gleichen Zeit wie Gary Paffett weitergekommen bin: Das habe ich als Glück gewertet. Im Rennen von Platz 14 auf fünf vorzufahren ist ein tolles Gefühl für mich und die Truppe. Wir hatten in den ersten fünf Rennen genügend Ärger und Probleme. Ich hoffe, dass wir das jetzt herumdrehen können und das Glück in der zweiten Saisonhälfte auf unserer Seite ist.“

LAdrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 6: „Es war eines meiner besten Rennen. Ich hatte vom Startplatz 20 nicht viel erwartet, auch nicht mit dem Start auf Optionsreifen. Es war ein hartes Rennen, mein Auto war sehr gut und wirklich schnell. Wie haben keine Fehler gemacht und einige Autos überholt. Auch unser Boxenstopp war toll. Vielen Dank an das gesamte Team, denn wir haben aus einer schwierigen Situation ein gutes Resultat herausgeholt.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 7: „Einige Punkte sind immer gut. Aber ich bin schon etwas enttäuscht. Wir hatten heute zu wenig Pace im Rennen das allein zählt.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 8: „Es war sehr enttäuschend, eine Durchfahrtsstrafe bekommen zu haben, die hier ungefähr 16 Sekunden kostet. Das hat mich auf dem Kampf um eine Top-Position geworfen. Ich bin am Ende noch Achter geworden, es ist gut, noch Punkte geholt zu haben. Ich habe um den Sieg gekämpft, bin eine Runde zu viel auf Optionsreifen gefahren ich habe den Preis dafür gezahlt.“

Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 11: „Ich denke, wir sind ein gutes Rennen gefahren. Auf jeden Fall wäre es aber die bessere Wahl gewesen, das Rennen mit den Optionsreifen zu beginnen. Ich konnte zu Beginn ein paar Autos überholen das war das Wichtigste. Wir müssen nun hart weiterarbeiten und verstehen, was gestern im Qualifying passiert ist. Dann wird es auch beim nächsten Rennen auf dem Nürburgring wieder besser laufen. Mit Rang elf haben wir hier die Punkte knapp verpasst. Aber wie gesagt: Es gilt, weiter hart zu arbeiten.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 13: „Ein sehr frustrierendes Wochenende. Das begann bereits im Qualifying, dort hätte ich mehr herausholen können. Dann versucht man, mit der Strategie ein bisschen zu pokern, wir sind mit Standardreifen losgefahren und haben gehofft, dass das Safety-Car kommt, aber es kam nicht. Ich habe im Rennen viel Zeit mit Félix da Costa verloren, der alle aufgehalten hat und mich auf die Wiese gedrückt hat. Das fand ich nicht so clever von ihm. Am Ende hatte ich eine gute Pace, aber das hilft auch nicht, wenn man am Anfang so viel verloren hat. Wir müssen schauen, dass wir am Nürburgring das Qualifying wieder gut hinbekommen.“

REdoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 16: „Es war ein schwieriges Rennen. Ich bin enttäuscht, denn speziell vor diesem Rennwochenende war ich optimistisch. Wir waren während des gesamten Wochenendes zu langsam. Und es gab besondere Entscheidungen der Rennleitung...“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 19: „Die Strategie war eigentlich richtig gut. Die Pace war auf beiden Reifentypen da. Das einzige Problem war der Start. Da war ich nicht so zuversichtlich, weil wir ein Problem mit der Kupplung hatten dadurch habe ich direkt ein paar Plätze verloren. Aber danach ging es richtig gut vorwärts. Bis ich dann eine Durchfahrtsstrafe bekommen habe, weil ich angeblich unter Gelb zu schnell gefahren sein soll. Obwohl ich dafür überhaupt keinen Grund sehe: Ich bin komplett vom Gas. Aber weil ich in der Runde zuvor in diesem Sektor zwei Autos überholt hatte, war ich dann unter Gelb wohl keine halbe Sekunde langsamer. Nach der Strafe war das Rennen für mich quasi zu Ende. Ob die Strafe so Sinn macht oder nicht, sei dahingestellt. Punkte wären drin gewesen heute. Am Ende stand ich da, wo ich losgefahren bin: Ich bin enttäuscht!“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Es ist toll, dass heuer noch mehr Zuschauer zum Red Bull Ring gekommen sind als im vergangenen Jahr. Das spricht für die Popularität der DTM in Österreich. Ich denke auch, dass es keiner bereut hat, hierher zu kommen, denn die Fans haben ein turbulentes DTM-Rennen gesehen. Auch unsere Fahrer haben ihren Teil dazu beigetragen und angesichts des gestrigen Qualifyings sind vier Audi in den Top acht ein ordentliches Ergebnis.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Auf den ersten Blick sieht das Ergebnis wie eine Schadensbegrenzung aus. Wenn man uns gestern nach dem Qualifying-Ergebnis gesagt hätte, dass wir heute vier Audi in den Punkten haben, wären wir relativ zufrieden gewesen. Aber bei Jamie Green wäre definitiv mehr möglich gewesen. Es hat ein Kommunikationsproblem zwischen ihm und dem Team gegeben und er ist eine Runde zu viel auf Optionsreifen gefahren. Jamie hat sich so selbst um die Chance gebracht, um das Podium mitzukämpfen. In der Lage wäre er dazu auf jeden Fall gewesen.“

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