Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2012-09-30 19:30:00

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Augusto Farfus (Startnummer 16, BMW Team RBM, Platz 1): „Ein Sieg in meiner ersten DTM-Saison, das ist einfach großartig! Aber dieser Triumph gehört nicht allein mir. Es ist der Erfolg des BMW Teams RBM und von BMW Motorsport. Vielen Dank dafür. Gestern hatte ich im Qualifying ein super Auto und war für heute entsprechend zuversichtlich. Aber man weiß ja, dass in der DTM die Rennen manchmal nicht so leicht sind, wie es aussieht. Hinter mir waren starke Audis, aber mit einem guten Start und einem idealen ersten Stint war das Wichtigste geschafft. Ich hatte mir vorgenommen, von Anfang an Druck zu machen. Die letzte Runde war sehr emotional. Ich muss zugeben, beim Überfahren der Ziellinie hatte ich Tränen in den Augen und hätte fast losgeheult. Hinter uns liegt eine wirklich anstrengende Saison.“

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Schnitzer, Platz 6): „Dass ich trotz Durchfahrtsstrafe noch Sechster geworden bin, ist absolut sensationell. Nach der Strafe dachte ich kurz, dass das Rennen eigentlich für mich gelaufen sei. Aber mein Team hat mich gepusht und bei den Boxenstopps richtig Gas gegeben. Das war einer der Schlüssel für mein gutes Abschneiden. Wichtig war, dass ich den letzten Stopp ziemlich spät eingelegt habe. Dadurch hatte ich zum Ende des Rennens gute Reifen und konnte noch einmal angreifen.“

Andy Priaulx (Startnummer 15, BMW Team RBM, Platz 8): „Nach einem ganz guten Start hatte ich in Kurve eins kurz Kontakt mit einem anderen Auto. Davon abgesehen bin ich schnell in einen guten Rhythmus gekommen. Am Ausgang von Kurve sechs wurde ich in der 42. Runde von Rahel Frey attackiert, die mich außen überholen wollte. Diesen Zweikampf hat Bruno Spengler ausgenutzt und ist innen vorbeigegangen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, Punkte geholt zu haben. Ich freue mich für Augusto Farfus und die Mannschaft. Das BMW Team RBM hat den Sieg nach all der harten Arbeit in diesem Jahr verdient.“

Dirk Werner (Startnummer 8, BMW Team Schnitzer, Platz 9): „Es ist schön, dass ich auch in Valencia Punkte sammeln konnte. Speziell nach meinem ersten Boxenstopp hatte ich einige Probleme mit den Reifen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr die nötige Pace gehen, um mich nach vorn zu orientieren. Dann habe ich in Kurve 12 einen Fehler gemacht, bin zu weit heraus gekommen und musste hart kämpfen, um das Auto unter Kontrolle zu halten. Das hat mich Plätze gekostet, aber letztlich hat es doch noch für Punkte gereicht.“

Joey Hand (Startnummer 2, BMW Team RMG, Platz 15): „Gary Paffett hat mich nach dem Start hart getroffen, dabei wurde mein Auto beschädigt. Anschließend war das Fahrzeug aus der Balance, und ich hatte keine Möglichkeit mehr, anzugreifen. Die Probleme wurden im Verlauf des Rennens immer schlimmer. Das war schade, denn bis dahin hatte ich in Valencia eines meiner besseren Wochenenden in diesem Jahr.“

Martin Tomczyk (Startnummer 1, BMW Team RMG, Ausfall): „Leider ist mir Robert Wickens gleich nach dem Start ins Auto gefahren. Als Folge des Zusammenstoßes bin ich dann ins Kiesbett gerutscht und konnte nicht mehr weiterfahren. Das ist ärgerlich, vor allem, weil es für mich jetzt schon der dritte Ausfall nacheinander gewesen ist.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein unglaublich aufregendes und intensives Rennen. Augusto Farfus war am gesamten Wochenende konstant schnell unterwegs und hat heute seinen ersten DTM-Sieg eingefahren. Er hat das Rennen von der Poleposition dominiert und als bester DTM-Rookie den verdienten Lohn eingefahren. Kompliment an ihn, aber auch an das BMW Team RBM, denn als Achter fuhr Augustos Teamkollege Andy Priaulx nach einer ebenfalls starken Vorstellung zum dritten Mal in die Punkte. Leider hatte das BMW Team RMG Pech, beide Fahrer waren unverschuldet in Unfälle verwickelt. Die äußeren Bedingungen haben sich seit dem ersten Freitagstraining stark geändert, im Rennen war es so heiß wie am ganzen Wochenende nicht. Dennoch haben wir es geschafft, gleich vier Autos in die Top Ten zu bekommen – und das, obwohl wir teils mit abbauenden Reifen zu kämpfen hatten. Bruno Spengler fuhr die schnellste Rennrunde und hat sich auch durch die frühe Durchfahrstrafe nicht aus dem Konzept bringen lassen. Von zwischenzeitlich Platz 15 hat er sich bis auf den sechsten Platz vorgekämpft und somit den Rückstand in der Gesamtwertung bis auf drei Punkte auf den Führenden verringert. Damit können sich die Fans beim Saisonfinale in drei Wochen in Hockenheim auf Hochspannung pur freuen.“

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