Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-06-16 17:15:00

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Platz 7): „Das war ein schwieriges Wochenende für mich. Die Konkurrenz hat dieses Mal ihren Job einfach besser gemacht als wir. Das muss man einfach anerkennen. Im freien Training am Samstag haben wir kein Land gesehen. Trotzdem ist es meinem Team gelungen, das Auto für das Qualifying und Rennen kontinuierlich zu verbessern. Aber heute war nicht mehr drin. Ich musste ziemlich oft in den Rückspiegel schauen. Der siebte Platz war das Maximum. Am Ende wurde es noch mal richtig eng. Mattias Ekström hat einige Male bei mir angeklopft. Dass ich darüber nicht erfreut war, kann man sich vorstellen. Wir haben aber anschließend miteinander gesprochen, die Sache ist damit für mich erledigt. Solche Wochenenden gibt es. Wir müssen jetzt analysieren, warum uns die Pace gefehlt hat. Es hilft nichts, den Kopf in den Sand zu stecken, wir werden kämpfen und nach der Sommerpause gestärkt wieder zurückkommen.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 12): „Es ist sehr schade, dass ich zu Beginn Dirk Werner ausweichen musste, der umgedreht worden war. Dadurch bin ich weit zurückgefallen, was mich das Rennen gekostet hat. Ich habe alles gegeben, aber weiter nach vorn ging es eben nicht. Mein Speed im Rennen war gar nicht so schlecht.“

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer, Platz 13): „Mein Rennen war eigentlich schon kurz nach dem Start gelaufen, als ich umgedreht wurde. Miguel Molina hat sich bei mir entschuldigt. Aber damit war ich auf dem letzten Platz unterwegs und konnte nur noch wenig ausrichten. Insbesondere im Mittelstint war das Auto auf den Optionsreifen gut. Für den 13. Rang kann man sich in der DTM aber leider nichts kaufen.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Platz 14):
„Mein Rennen war nach Kurve 1 eigentlich schon vorbei. Ich musste Dirk Werner ausweichen, der umgedreht worden war, und bin ans Ende des Feldes zurückgefallen. Nach einigen Runden war der Speed dann eigentlich okay, aber zu mehr als Platz 14 hat es nicht mehr gereicht. Trotzdem großen Dank an das Team für zwei gute Boxenstopps. In diesem Punkt sind wir auf dem richtigen Weg.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RBM, Platz 15):
„Das war ein hartes Rennen. Es ist nicht viel nach Plan verlaufen, obwohl ich zwei gute Boxenstopps hatte. Von Beginn an wollte ich aggressiv zu Werke zu gehen. Alles oder nichts war die Devise. Am Ende war das Risiko etwas höher als die Belohnung. Ich musste in der ersten Kurve nach dem Dreher von Dirk Werner weit außen herum ausweichen. Danach war das Auto schwierig zu fahren. Ich hatte ähnliche Probleme wie im Qualifying, das Auto war sehr nervös. Das kommt meinem Fahrstil überhaupt nicht entgegen.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 19): „Es gibt eigentlich nicht viel zu diesem Rennen zu sagen. Ich bin am Ende des Feldes gestartet und am Ende des Feldes ins Ziel gekommen. Wir waren an diesem Wochenende einfach nicht gut genug und haben nicht die Leistung gezeigt, die wir eigentlich zeigen sollten. Es gibt eine Menge Arbeit im Hinblick auf das nächste Rennen. Fest steht aber, dass so etwas in diesem Jahr nicht noch einmal passieren darf.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 21): „Das Rennen hat gut begonnen. Am Start und in den ersten Runden war ich in der Lage, einige Positionen gutzumachen. Aber nach dem viel versprechenden ersten Stint habe ich es dann doch nicht geschafft, entscheidend Boden gutzumachen. Am Ende mussten wir das Auto aus Sicherheitsgründen vorzeitig abstellen. Wir müssen uns anschauen, was genau los war.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG, Platz 22): „Egal, von welcher Seite ich es betrachte: Dieses Ergebnis ist nicht schwer nachzuvollziehen. Ich bin fest entschlossen, so schnell wie möglich wieder konkurrenzfähig zu sein. Denn ich weiß, dass ich dazu in der Lage bin. Ich bin mir nicht ganz sicher, was bei meinem Zwischenfall mit Martin Tomczyk passiert ist. Ich habe ihn erst bemerkt, als wir uns berührt haben. Das sollte unter Teamkollegen nicht passieren.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Natürlich sind wir mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Es ist ein starker Kontrast zu unserem großartigen Dreifachsieg vor zwei Wochen in Spielberg. Durch die Probleme im gestrigen Qualifying hatten wir eine ungünstige Ausgangsposition für das Rennen. Die Set-up-Änderungen, die wir vor dem Qualifying vornehmen mussten und die wir aufgrund der neuen Parc Fermé Regelungen vor dem Rennen nicht mehr ändern konnten, haben sich leider nicht ausgezahlt. Bruno Spengler hat mit dem siebten Platz noch Schadensbegrenzung betrieben. Das Ergebnis unterstreicht, was die DTM ausmacht: Es geht unglaublich eng zu. Wenn man nicht schon am Samstag vor dem Qualifying zu 100 Prozent aussortiert ist und noch kleinere Probleme hat, dann steht man auch im Rennen hinten. Diese Erfahrungen haben in den vergangenen Rennen unsere Konkurrenten gemacht, jetzt hat es uns getroffen. Gratulation an Mercedes-Benz und Gary Paffett zu einem sehr starken Rennen. Auch Audi hat eine gute Leistung gezeigt. Wir werden das Rennwochenende nun genau analysieren und unsere Schlüsse ziehen. Mitte Juli geht es an den Norisring. Dort hoffen wir, an unsere guten Resultate vom Saisonbeginn anzuknüpfen.“

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