Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-09-15 18:30:00

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen


Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 1): „Ich bin natürlich sehr glücklich. Jeder Sieg ist etwas Besonderes, und man muss immer hart dafür kämpfen. Aber hier in Oschersleben zu gewinnen, ist schon sehr speziell. Denn ich habe aus der Vergangenheit so viele gute Erinnerungen an diese Strecke. Mein Start vom zweiten Platz war richtig gut, und die Pace meines Autos hat auch von Beginn an gestimmt. Ich konnte auf den Optionsreifen davonziehen und dann auch auf den Standardreifen mit Mike Rockenfeller mithalten. Das Auto war das gesamte Rennen über sehr stabil. Ich hatte mir vorgenommen, alles zu geben. Und am Ende ist Platz eins dabei herausgekommen. Ein großes Dankeschön geht an das BMW Team RBM. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 12): „Das war ein hartes Rennen. Die schlechte Startposition hat mich ein besseres Ergebnis gekostet. Nach dem Start steckte ich in der ersten Kurve mitten im Feld fest. Ich musste stark abbremsen und verlor dadurch einige Positionen. Ich habe mich wieder zurückgekämpft und denke, dass der zwölfte Platz heute das Maximum war. Es war toll, Augusto Farfus siegen zu sehen. Ich gratuliere ihm. Mit Blick auf Zandvoort hoffe ich auf ein gutes Qualifying, um dann auch im Rennen vorne mitfahren zu können.“

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer, Platz 13): „Das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd. Schon am Start habe ich zwei Plätze verloren und bin nach meinem ersten Boxenstopp im Verkehr hängengeblieben. Dann haben auch noch meine Reifen stark abgebaut, so dass ich kaum dagegenhalten konnte. Glückwunsch an Augusto Farfus. Ich dagegen muss das Rennen jetzt abhaken und mich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Platz 15): „Wir sind bei der Strategie einen außergewöhnlichen Weg gegangen und haben früh unsere beiden Stopps gemacht. Dann bin ich meinen bisher längsten Stint auf den Optionsreifen gefahren. Ich hatte einen sehr guten Start und eine starke erste Runde. Ab der sechsten Runde ging es für mich nur noch darum, die Reifen über die Distanz zu bringen. Ich bin froh, das Auto ins Ziel gebracht zu haben. Leider hat unser Plan letztlich nicht funktioniert, aber in unserer Situation mussten wir einfach etwas probieren.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RBM, Platz 16): „Ich war in einer undankbaren Position, da ich vom hinteren Teil des Feldes starten musste. Daher habe ich versucht, unbeschadet durch die ersten Kurven zu kommen. Allerdings wurde ich mehrfach getroffen und mein Auto war danach beschädigt. Ich habe trotzdem versucht zu pushen, um vielleicht noch in die Punkte zu kommen. Aber am Ende konnte ich nicht mehr viel ausrichten.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG, Platz 19): „Ich hatte fast das ganze Rennen über mit einem an der Front beschädigten Auto zu kämpfen. Mein Start war toll, und mit der ersten Runde war ich auch zufrieden. Dann wurde ich auf die Wiese gedrückt, mein Auto stand quer und wurde beschädigt. Trotzdem habe ich weiter mein Bestes gegeben. Die Situation mit Daniel Juncadella, in der er mich nach meinem Boxenstopp gedreht hat, schätze ich als normalen Rennunfall ein.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 20): „Zuerst muss ich mich beim Team entschuldigen. Wir haben im Qualifying einen ziemlich guten Job gemacht und uns eine gute Startposition erarbeitet. Ich war vor dem Rennen guter Dinge, dann ist mir aber leider der Frühstart unterlaufen. Das war mein Fehler, und es tut mir leid. Danach bin ich ein Rennen ohne spezielle Vorkommnisse gefahren. Ein technisches Problem hat mich kurz vor Schluss zur Aufgabe gezwungen. Was da genau los war, müssen wir analysieren. Egal, wo ich zu diesem Zeitpunkt im Rennen gelegen hätte, ich hätte auf jeden Fall aufgeben müssen.“

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Ausfall):
„Wir hatten heute im Rennen Probleme mit der Balance des Autos. Ich war nicht schnell genug und habe versucht, mich zu verteidigen. Die Kollision mit Robert Wickens war unglücklich. Ich war innen, er außen. Er hat versucht, wieder reinzuziehen, und dabei kam es leider zur Kollision. Ich hätte mir hier natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber trotzdem werde ich in den beiden letzten alles geben und versuchen, weitere Siege einzufahren. Glückwunsch an Augusto Farfus zu seinem Erfolg.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das war eine großartige Leistung von Augusto Farfus und vom BMW Team RBM in einem unglaublich intensiven Rennen. Es ist ein tolles Gefühl, dass einer unserer Fahrer wieder in der Mitte des Podiums steht. Für Augusto ist es bereits der dritte Podestplatz in Folge und der zweite Sieg in diesem Jahr. Das ist sehr beeindruckend. Hinter ihm ging es während des Rennens stellenweise äußerst turbulent zu. Natürlich hätten wir bei der Ausgangssituation mit dem einen oder anderen Auto mehr in den Punkten landen müssen. Das werden wir jetzt noch genauer analysieren. Aber heute feiern wir unseren dritten Saisonsieg, Augusto und das BMW Team RBM.“

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