Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-06-15 18:15:00

Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Qualifying

Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé, Pole Position): „Wir hatten einen schwierigen Saisonstart und wurden zuletzt viel kritisiert. Heute haben wir mit einem starken Mannschaftsergebnis im Qualifying die richtige Antwort gegeben. Persönlich habe ich versucht, in Q4 noch eine Schippe draufzulegen, das ist mir gelungen. Wenn man die letzten Rennen betrachtet, waren wir am Sonntag stets stärker als am Samstag. Unser Ziel war es, hier weiter vorne zu starten. Wir sind allerdings mit unserem normalen Setup gefahren. Ich erwarte also, dass wir auch morgen stark sein werden. Man weiß natürlich nie, wie sich das Rennen entwickeln wird, gerade mit den neuen Option-Reifen, aber ich hoffe, dass wir vorne bleiben und ich meinen ersten Sieg in der DTM einfahren kann. Das wird nicht einfach, aber natürlich will jeder, der vorne startet, auch vorne bleiben.“

Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé, 2. Platz): „Mein EURONICS Mercedes AMG C-Coupé Auto war heute überragend, es hat alles gepasst. Die Pole Position wäre definitiv drin gewesen, doch in Kurve vier habe ich leider einen Fehler gemacht. Das tut mir leid für meine Jungs, die an diesem Wochenende super Arbeit geleistet haben. Anders als das Ergebnis vielleicht vermuten lässt, haben wir uns bei der Abstimmung des Autos nicht speziell auf das Qualifying konzentriert. Unsere Vorbereitung sieht immer gleich aus, wir versuchen stets, unser Bestes zu geben. Mein Auto war bereits beim letzten Rennen in Spielberg besser und ich hätte ohne die Probleme aus den Top-5 starten können. Manchmal dauert es eben etwas länger, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé, 4. Platz): „Das Qualifying verlief für unsere Mannschaft vielversprechend. Aus meiner Sicht habe ich auf meiner Runde etwas zu hart gepusht und bin im zweiten Sektor zu weit rausgekommen. Man kann sich in der DTM keinen Fehler erlauben und dann erwarten, dass man vorne steht. Immerhin bin ich noch Vierter und das Podest ist nicht weit entfernt. Hinzu kommt, dass mit Christian und Gary zwei meiner Teamkollegen vor mir stehen, die fair kämpfen - im Rennen sollten also einige Punkte möglich sein.“

Roberto Merhi (22, Spanien, THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé, 9. Platz): „Unser Auto funktionierte hier viel besser als zuletzt in den Qualifyings in Brands Hatch und Spielberg. Ich bin mit der Performance sehr zufrieden. Leider machte ich in Q3 einen Fehler auf meiner Runde - das kostete mich das Weiterkommen in den vierten Qualifying-Abschnitt. In Q1 und Q2 war meine Pace richtig gut und ich bin mit dem Fahrverhalten meines THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupés sehr zufrieden, es fühlte sich einfach fantastisch an. Jetzt hoffe ich auch am Sonntag auf eine starke Pace.“

Pascal Wehrlein (18, Deutschland, VfB Mercedes AMG C-Coupé, 10. Platz): „Es ist natürlich ärgerlich, den Sprung in den dritten Qualifying-Abschnitt als Elfter so knapp verpasst zu haben. Man hat allerdings gesehen, dass wir uns als Team in der Qualifikation deutlich steigern konnten. Ich kenne den Lausitzring aus anderen Rennserien, musste mich aber mit dem DTM-Auto erst daran gewöhnen - denn damit ist alles anders als mit einem Formel-Fahrzeug. Jetzt gilt es, das Potential auch morgen umzusetzen und im Rennen möglichst viele Plätze gutzumachen.“

Daniel Juncadella (22, Spanien, stern Mercedes AMG C-Coupé, 14. Platz): „Ich hatte mir heute mehr erhofft als Startplatz 14, aber Motorsport ist kein Wunschkonzert. In dieser Meisterschaft geht es sehr eng zu, der kleinste Fehler beziehungsweise der kleinste Zwischenfall wird hart bestraft. Auf meiner schnellen Runde fuhr Timo Glock aus der Box und kam vor der ersten Kurve direkt vor mir auf die Strecke. Das war natürlich nicht optimal für mich. Im Rennen ist aber noch alles möglich. Die Balance meines stern Mercedes AMG C-Coupés ist gut und wir haben bei den vergangenen Läufen gesehen, dass Fahrer von Startplatz 14 oder 15 noch auf das Podium fahren konnten.“

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management: „Drei Fahrer in den ersten beiden Startreihen und mit Christian Vietoris die erste Pole Position für einen unserer Mercedes-Junioren - heute hat alles gepasst und ich bin sehr froh, dass uns ein so gutes Mannschaftsergebnis gelungen ist. Hinter Gerhard Ungar und unserer Mannschaft liegen zwei sehr intensive Wochen voller harter Arbeit. Dabei müssen wir zwei Faktoren besonders beachten: Hier auf dem Lausitzring haben wir sehr viel getestet. Diese Daten haben uns natürlich geholfen. Hinzukommt, dass der Lausitzring traditionell ein gutes Pflaster für Mercedes-Benz ist und wir hier in der Vergangenheit schon viele Siege erzielt haben. Die Basis hat bereits gestimmt, wenn man dann den entscheidenden Tick bei der Abstimmung findet, sind solche Top-Ergebnisse wie heute möglich. Das DTM-Wettbewerbsniveau ist enorm hoch. Heute hat es für uns gereicht, dennoch müssen wir mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. So viel steht allerdings schon fest: Morgen erwartet uns ein spannendes Rennen.“

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