Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-06-16 16:45:00

Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen

Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé): "Mein EURONICS Mercedes AMG C-Coupé war am gesamten Wochenende großartig zu fahren. Viele Beobachter dachten nach der Qualifikation, dass wir das Auto nur für das Qualifying abgestimmt hätten, aber auch im Renntrimm waren wir sehr schnell unterwegs. Auf den Option-Reifen war es etwas schwieriger für uns, aber auf den Basis-Reifen konnten wir von Mike Rockenfeller wegziehen. Nach dem enttäuschenden Saisonstart hat sich das Team in den letzten Wochen unermüdlich reingekniet und dieser Sieg ist der schönste Lohn für all die harte Arbeit unserer Mannschaft. Es ist eine Weile her, dass ich ein Rennen gewinnen konnte. Umso schöner ist es, jetzt endlich meinen 20. DTM-Sieg geholt zu haben."

Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé): "Wenn man von der Pole Position startet, möchte man das Rennen natürlich gewinnen. Aber wir müssen das Gesamtbild im Auge behalten und aus dieser Sicht war es ein gutes Wochenende für mich. Meine erste Pole Position in der DTM war eine schöne Erfahrung und mit meinem zweiten Podestplatz habe ich heute wieder viele Punkte geholt - dadurch bin ich jetzt Vierter in der Meisterschaftswertung. Gary hatte einen besseren Start und ich musste meine zweite Position in den Anfangsrunden gegen Jamie Green verteidigen. Danach war Gary zu weit weg und ich musste mein eigenes Rennen fahren. Leider fühlte ich mich auf den Option-Reifen heute nicht ganz so wohl wie bei den letzten Rennen, auf den Basis-Reifen war das Auto jedoch sehr gut. Fünf Mercedes-Benz Fahrer in den Punkterängen zeigen, dass unsere Mannschaft definitiv Fortschritte erzielt hat. Also können wir optimistisch in die Zukunft blicken."

Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé): "Ich erlebte heute ein sehr schwieriges Rennen. Ich war gezwungen, auf den Option-Reifen sehr hart zu pushen, leider haben die Reifen dadurch schneller abgebaut als erwartet. Im letzten Stint hatte ich keinen neuen Reifensatz mehr übrig, wodurch Christian an mir vorbeigehen konnte. Schade, aber wichtig ist, dass wir heute wertvolle Punkte für die Meisterschaft gesammelt haben. Was mich angeht, gebe ich in jedem Rennen mein Bestes. Wenn ein Sieg herausspringt, dann ist es schön, wenn es ein zweiter oder vierter Platz ist, ist es auch okay. Ich werde einfach immer weiter pushen."

Daniel Juncadella (22, Spanien, stern Mercedes AMG C-Coupé): "Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team bedanken. Das Auto hat sich heute fantastisch angefühlt und deshalb hatte ich das nötige Selbstvertrauen, um gute Überholmanöver zeigen zu können. Das Team hat super gearbeitet. Abgesehen vom Start ist das Rennen für mich sehr gut verlaufen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich vor dem Start etwas nervös war. Ich stand auf dem Startplatz etwas zu weit vorne und musste deshalb in den Rückwärtsgang schalten, um die richtige Position einnehmen zu können. Als die Ampeln auf Grün schalteten, befand ich mich noch im Rückwärtsgang und kam deshalb schlecht weg. Dafür ist die erste Runde gut verlaufen und mit den Option-Reifen konnte ich anschließend richtig angreifen. Wir waren bereits in Spielberg stark unterwegs und nach diesem Ergebnis freue ich mich umso mehr auf das Rennen auf dem Norisring."

Roberto Merhi (22, Spanien, THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé): "Meine Pace war heute gut, aber leider fehlte mir gegen Rennende der Grip auf den Option-Reifen, da ich diese stark beansprucht hatte, als ich versuchte, mich von Adrien Tambay abzusetzen. Wir dachten, dass die Option-Reifen länger halten würden und hatten nicht damit gerechnet, dass wir zur Mitte des Rennens ein zweites Mal würden stoppen müssen. Ansonsten hätte ich heute in den Top-5 oder Top-6 landen können. Hoffentlich bekommen wir das beim nächsten Rennen auf dem Norisring besser hin. Natürlich ist es schön, einen Punkt mitzunehmen, aber ich wollte eine Platzierung unter den besten Fünf erreichen - vielleicht klappt das ja in vier Wochen auf dem Norisring."

Pascal Wehrlein (18, Deutschland, VfB Mercedes AMG C-Coupé): "Es ist gut, zu wissen, dass wir ein siegfähiges Auto haben. Für mich war das heutige Rennen leider zum Vergessen. Am Start hatte ich mehrere Berührungen, unter anderem verspürte ich einen starken Schlag hinten links, wodurch mein Fahrzeug leider beschädigt wurde. Danach war das Auto nicht mehr gut fahrbar. Die Achse war definitiv krumm, denn auf der Geraden zog mein Auto stets nach links, vor allem in den Rechtskurven war es schlicht unfahrbar. Ich hoffe, dass es auf dem Norisring besser für mich läuft, aber unser starkes Mannschaftsergebnis von heute stimmt mich diesbezüglich optimistisch."

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management: "Was für ein großartiger Tag für unsere Mannschaft. Gary und unser gesamtes Team haben eine unglaubliche Leistung gezeigt. Fünf unserer sechs Fahrer sind heute in die Punkte gefahren. Wenn man bedenkt, wie die ersten drei Rennwochenenden verlaufen sind, ist das mehr als wir erwarten konnten. Auch Pascal Wehrlein hatte heute die Chance auf eine Punkteplatzierung, aber ein Problem mit den Radaufhängungen in Folge von Berührungen diverser Konkurrenten warf ihn auf Platz 17 zurück. Die ersten drei Saisonrennen verliefen für uns nicht nach Wunsch. Umso schöner ist es, heute ein solches Erfolgserlebnis feiern zu können. Gary ist jetzt mit 20 Siegen der dritterfolgreichste Fahrer der DTM-Geschichte und Mercedes-Benz gewann seinen 150. Wertungslauf in der DTM. Wir hatten fünf Autos in den Top-10 und zwei in Podiumsplatzierungen - was kann man sich mehr wünschen? Ich habe nach dem Rennen mit unserem Motorsportchef Toto Wolff telefoniert und er meinte scherzhaft, er bleibt jetzt bei allen DTM-Rennen bei seinen Kindern, wenn wir dann immer so erfolgreich sind wie hier am Lausitzring."

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