Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-09-15 16:45:00

Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der Mercedes-Benz-Fahrer nach dem Rennen

Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé / 6. Platz: „Schade, dass ich nach meiner Zurückversetzung nur von Platz zwölf gestartet bin. Ich bin ein starkes Rennen gefahren und konnte Mike Rockenfeller und Augusto Farfus am Ende der Geraden sogar sehen. Audi war heute sehr stark, aber nicht unschlagbar. Leider haben wir das Rennen bereits gestern im Qualifying verloren. Wir waren nicht so weit weg mit unserer Pace, hatten am Samstag aber einfach Pech. Jeder weiß, wie eng umkämpft und ausgeglichen das Wettbewerbsniveau in der DTM ist und wenn man weiter hinten startet, ist es sehr schwierig, ganz nach vorne zu gelangen. Wenn ich von Platz sieben hätte losfahren können, hätte ich eine bessere Chance auf eine Topplatzierung gehabt. Jetzt müssen wir versuchen, uns beim nächsten Rennen in Zandvoort wieder weiter vorne zu qualifizieren. Dann können wir auch wieder an der Spitze mitkämpfen.“

Pascal Wehrlein (18, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé / 11. Platz): „Wir haben eine etwas andere Strategie gewählt als die meisten anderen Teams im Feld. Ich denke, diese wäre gut aufgegangen, denn ich hatte wieder einmal einen super Speed. Aber gerade gegen Ende kam ich in starken Verkehr und wurde in harte Zweikämpfe verwickelt. Das kostet natürlich alles Zeit. Darum war leider nicht mehr drin.“

RRoberto Merhi (22, Spanien, THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé / 14. Platz): „Ich hatte einen guten Start und konnte einige Plätze gut machen. Mit den Standard-Reifen konnte ich leider nicht richtig pushen und meine Konkurrenten hinter mir waren auf den Option-Reifen um einiges schneller als ich. Mit den Option-Reifen war ich dann auch sehr schnell unterwegs und konnte sogar zu Robert und Gary aufschließen. Als ich dann wieder mit den Standard-Reifen fahren musste, war der Grip wieder weg und ich bin viel gerutscht. Positiv ist sicher, dass ich heute im Rennen wieder um einiges schneller war als gestern im Qualifying und immerhin ein paar Plätze gutmachen konnte.“

Daniel Juncadella (22, Spanien, stern Mercedes AMG C-Coupé / 17. Platz): „Zu Rennbeginn war meine Pace nicht so gut, weil ich zuerst hinter Christian und dann hinter Andy Priaulx festhing. So konnte ich meine Option-Reifen nicht wirklich nutzen. Mein Samstag war leider auch schon nicht so gut. Trotzdem hat es Spaß gemacht, auf dieser Strecke zu fahren und ich nehme alles als wichtige Erfahrung für die Zukunft mit, auch wenn das Resultat am Ende nicht so gut war.“

Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé / 18. Platz): „Es war von der ersten Minute an ein ganz schwieriges Wochenende für mich. Schon im ersten Freien Training waren wir zu langsam und konnten uns weder im Qualifying noch im Rennen sonderlich steigern. Das Rennen auf Position 18 zu beenden, war nicht das, was wir uns erhofft hatten. Insgesamt sehr schade. Nun müssen wir uns auf Zandvoort konzentrieren. Ich werde alles geben, um die Saison in den Top-3 zu beenden.“

RRobert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé / ausgefallen): „Mein Start war gut, aber leider wurde ich schon auf der Geraden in die Rasenfläche abgedrängt. Danach lief mein Rennen eigentlich sehr gut und ich war auf Punktekurs. Dann kam es zum Vorfall mit Bruno. Ich denke, die Fernsehbilder sagen alles. Es tut mir leid für mein Team, aber wir blicken nach vorne und versuchen, in Zandvoort mit einem besseren Ergebnis nach Hause zu fahren.“

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management: „Ein enttäuschendes Wochenende für uns, an dem sich Gary immerhin bis auf Rang sechs vorkämpfen konnte. Gary zeigte bei seinem 100. DTM-Rennen eine großartige Aufholjagd. Leider war unsere Mannschaftsleistung an diesem Wochenende nicht so stark wie bei anderen Rennen in dieser Saison. Dabei hat das Wetter im Qualifying hier in Oschersleben eine Rolle gespielt. Wir werden nun genau analysieren, warum wir im Qualifying und Rennen nicht so gut waren, wie wir es erwartet hatten, um dann gut vorbereitet in die letzten beiden Rennwochenenden der Saison in Zandvoort und Hockenheim zu gehen. Der Zweikampf zwischen Robert und Bruno Spengler war hart, hätte aber nicht mit dem Ausfall von beiden enden müssen. Aber wir vergessen das Ganze jetzt und konzentrieren uns auf die letzten beiden Rennen.“

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