Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-07-13 16:41:46

Stimmen nach dem Qualifying

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 1. Platz: Das war ein hartes Zeittraining. Es ist immer schwer, wenn man sich auf den Punkt genau hundertprozentig konzentrieren und seine ganze Leistung in einer Runde abrufen muss. Das ist mir heute gelungen. Jetzt freue ich mich darauf, das tolle Duell mit Bernd vom Norisring hier fortzusetzen.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 2. Platz: Mit meiner Qualifyingleistung bin ich zufrieden, weil wir das Maximale aus dem Auto heraus geholt haben. Der kurzzeitig einsetzende Nieselregen hatte keinen Einfluss auf unsere Zeiten, was man an meiner Rundenzeit im zweiten Turn ablesen kann. Bei meinem letzten Versuch bin ich absolut am Limit gefahren und es hat alles gepasst.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 3. Platz: Ich habe leider in der letzten Kurve ein bisschen Zeit liegen gelassen, was mich besonders für meine Mannschaft ärgert, die mir das Auto perfekt vorbereitet hat. Unser Rennleiter hat gesagt, wir sollen uns an Laurent und Bernd Schneider ein Beispiel nehmen und da habe ich ja morgen mit Startplatz drei die beste Position, um mir die beiden anzuschauen.

Mattias Ekström (Team Abt), 4. Platz: Platz vier ist doch optimal immerhin hat Laurent von diesem Startplatz am Norisring gewonnen. Ich werde mich morgen auf einen möglichst perfekten Start konzentrieren und versuchen, noch weiter nach vorne zu fahren denn einen Pokal will ich zu meinem Geburtstag schon haben.

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline junior), 5. Platz: Natürlich freue ich mich über den fünften Startplatz, hätte aber auf der anderen Seite noch etwas mehr von mir erwartet. Mein erster Versuch war am besten, danach habe ich keine perfekte Runde mehr zusammen bekommen. Im Rennen haben wir alle eine gute Ausgangsposition das wird ein richtig schöner blau-gelber Fünferpack an der Spitze.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 6. Platz: Mein zweiter Versuch war mein bester, mit dem ich zwischenzeitlich auf Platz drei stand. Ich habe ein wenig gehofft, dass mir der Regen hilft, diese Position zu halten. Auf meiner letzten schnellen Runde sind mir zwei kleine Fehler unterlaufen, deshalb konnte ich mich nicht weiter verbessern. Wenn du auf einer Strecke wie dieser ganz vorne stehen willst, darf dir das nicht passieren.

Karl Wendlinger (Team Abt), 7. Platz: Meine Zeit heute war schon okay, aber ich habe immer noch nicht das hundertprozentige Gefühl für die Strecke hier entwickelt. Vielleicht fehlt mir einfach die Testsitzung, die ich gestern wegen eines Öllecks nicht fahren konnte. Aber Platz sieben ist ja noch absolut in Reichweite zur Spitze.

Joachim Winkelhock (Opel Team Phoenix), 8. Platz: Auch wenn es angesichts von Startplatz acht unverständlich klingt: Ich bin zufrieden. Nachdem gestern in beiden Tests die Balance meines Autos schlecht war, haben wir uns heute deutlich verbessert. Die Arbeit des Phoenix-Teams heute Nacht hat sich wirklich ausgezahlt. Ich freue mich schon auf das Rennen, auch wenn es von dieser Startposition schwierig wird.

Jean Alesi (AMG-Mercedes), 9. Platz: Ich hatte ein Problem mit der unterschiedlichen Qualität meiner Reifensätze, so dass sich das Fahrverhalten meines Autos von einem Versuch zum nächsten änderte. Mein Startplatz unter den ersten Zehn lässt jedoch auf ein gutes Rennergebnis hoffen.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 10. Platz: Zwei meiner vier Anläufe musste ich abbrechen – einmal zu Beginn, als es zu nieseln begann und zum Schluss ein weiteres Mal, als ich auf einen Gegner auflief und die Strecke zudem durch einen Ausritt verschmutzt war. Mehr war heute nicht möglich.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Meine fünf Jungs sind heute alle ein tolles Zeittraining gefahren. Sie waren im richtigen Moment auf der Strecke und haben ihre Leistung gezeigt. Laurent gibt zurzeit bei uns die Pace vor, und alle anderen messen sich daran und motivieren sich gegenseitig. Als Teamchef kann ich mir doch nichts schöneres vorstellen.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Die Zeitabstände der ersten 14 Fahrer, die alle innerhalb von neun Zehntelsekunden liegen, sagen alles über die Leistungsdichte der DTM aus. Bernd hat wieder einmal seine Klasse bewiesen. Für das Rennen sollten wir ordentlich gerüstet sein. Ich hoffe auf Disziplin im Feld, sowie es die beiden Spitzenfahrer am Norisring gezeigt haben, dann werden die Fans spannenden Sport erleben.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Wir können mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Der Abstand zur Spitze ist ohne Frage zu groß. Dass fünf Opel-Piloten im Mittelfeld dicht beisammen liegen zeigt, dass unter diesen Bedingungen nicht viel mehr möglich war. Wir müssen uns schnellstens etwas einfallen lassen, um wieder an den Speed der Konkurrenz heranzukommen, den wir ja bis zum Sachsenring noch hatten.

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