Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-08-03 17:50:20

Stimmen nach dem Qualifying

Uwe Alzen (Warsteiner AMG-Mercedes), 1. Platz: Die Pole Position auf meiner Hausstrecke zu erzielen ist für mich etwas ganz Besonderes. Mein Team hat gut taktiert und bei diesen wechselnden Bedingungen die beste Strategie gefunden, so dass ich zur richtigen Zeit am Schluss draußen war und meine Bestzeit fuhr. Für das Rennen wünsche ich mir trotzdem trockenes Wetter, insbesondere für die vielen Zuschauer, die wir morgen erwarten.

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 2. Platz: Das waren heute sehr schwierige Bedingungen. Man konnte schon früh mit Slicks rausgehen, auch wenn die Strecke noch nicht ganz trocken war. Zum Glück waren wir durch das verregnete Training am Vormittag bestens vorbereitet. Ich habe mit so einem Wetter während eines Zeittrainings nicht die besten Erfahrungen, deshalb freue ich mich über Platz zwei.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 3. Platz: Mein letzter Versuch begann sehr vielversprechend mit Bestzeit im ersten Sektor. Im zweiten lief es nicht so optimal, weil mein Fahrzeug leicht untersteuerte und im dritten Sektor konnte ich wegen einer Ölspur nicht ganz ans Limit gehen und verlor dabei etwas Zeit. Mit Platz drei bin aber sehr zufrieden. Wir hatten die Disziplin, bis zum Schluss zu warten und die stets trockener werdende Strecke zu nutzen.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 4. Platz: Ich war zum richtigen Zeitpunkt draußen. Meine letzte schnelle Runde hätte wahrscheinlich für die Pole Position gereicht, aber ich habe in der letzten Kurve einen Fehler gemacht. Schade.

Alain Menu (Opel Euroteam), 5. Platz: Es war mehr drin, doch leider war am Schluss eine breite Ölspur über die ganze Strecke gezogen, sodass ich die abtrocknende Strecke nicht nutzen konnte. Dass wir im Trockenen und im Nassen schnell waren, stimmt mich zuversichtlich für das Rennen am Sonntag.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 6. Platz: Ich glaube, bin ich ein bisschen zu früh draußen gewesen, sonst wäre es vielleicht noch schneller gegangen. Aber auch der sechste Platz ist nach so einem verrückten Zeittraining absolut in Ordnung. Der neue Streckenbereich ist nicht ohne: Es gibt nur eine einzige Linie, die man treffen muss, um schnell zu sein – leider ist das nicht meine Ideallinie.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 7. Platz: Unsere Strategie war perfekt, wie unsere jeweilige Pole Position nach jedem Versuch bewiesen hat. Ausgerechnet in meinem letzten Anlauf, der ebenfalls gut geplant war, geriet ich ab der Querspange auf die Ölspur, die ein Konkurrent direkt vor mir auf der Ideallinie hinterließ.

Peter Dumbreck (Original-Teile AMG-Mercedes), 8. Platz: Die Bedingungen waren heute nicht einfach. Mit dem Ergebnis bin ich deshalb zufrieden. Mit etwas Glück können wir am Sonntag punkten.

Thomas Jäger (Original-Teile AMG-Mercedes), 9. Platz: Unser bestes Qualifyingergebnis seit langem. Auf meiner schnellsten Runde habe ich einen kleinen Fehler gemacht, sonst könnte ich vielleicht vor meinem Teamkollegen stehen.

Karl Wendlinger (Team Abt), 10. Platz: Mein Auto war heute mindestens gut für die zweite Startreihe. Aber ich bin in meiner letzten Runde ein wenig in den Dreck gekommen – schon war eine gute Zeit dahin. Jetzt wird es schwer, morgen im Rennen wieder ganz nach vorne zu kommen, denn das Überholen ist hier nicht leicht.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Die Startaufstellung mit Laurent und Bernd direkt hintereinander verspricht ein spannendes Rennen, auf das sich die Zuschauer freuen können. Schon das Zeittraining war aufregend genug – ich bin froh, dass wir diesen Regenpoker so gut überstanden haben.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Ein ausgesprochen spannendes Qualifying, in dem 15 Mal die Bestzeit gewechselt hat. Bemerkenswert war bei diesen Bedingungen die Leistungsdichte mit den ersten zehn Fahrern innerhalb von 1,1 Sekunden. Unsere Teams haben sehr gute Arbeit geleistet und fünf Autos unter die ersten Neun gebracht. Bernd Schneider hat sich im allerletzten Moment nach einem Reifenwechsel und trotz einer Ölspur noch auf Platz drei verbessern können. Die Pole Position von Uwe Alzen zeigt seine und seines Teams Nervenstärke, auf den richtigen Moment zu warten. Ein Kompliment geht auch an unsere Fahrer in den Jahreswagen, die heute wieder beeindruckten, wobei Peter Dumbreck und Thomas Jäger als Achter und Neunter eine sehr gute Teamleistung zeigten. Wir haben fünf Mercedes-Benz in den ersten fünf Startreihen, was eine schöne Ausgangsbasis ist.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Ich bin tief enttäuscht, denn wir hatten heute alle Chancen auf die Pole-Position. Im Trockenen am Freitag und im Regen am Morgen haben wir gezeigt, wie schnell das Astra V8 Coupé ist. Natürlich war es ein Vabanque-Spiel, wann man raus geht, jedoch hatten wir zu jeder Zeit ein Auto auf der Strecke und weit vorne in der Rangliste. Umso mehr ärgert mich, dass Manuel und Alain auf Grund der Ölspur die letzte Runde nicht zur möglichen Pole nutzen konnten. Ob trocken oder nass oder sogar Schnee – wir wollen am Sonntag vorne sein.

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