Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-09-07 16:17:15

Stimmen nach dem Qualifying

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 1. Platz: Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass ich auf der Pole stehe. Bernd war am ganzen Wochenende schneller, aber ich habe heute einfach die bessere Runde erwischt. Vielleicht ist das das kleine Stückchen Glück, dass man braucht, wenn man um den Titel fährt. Wir haben heute nur einen kleinen Schritt getan jetzt gilt unsere ganze Konzentration dem Rennen.

Mattias Ekström (Team Abt), 2. Platz: Laurents Pole ist das Beste, was unserem Team heute passieren konnte. Ich habe in meiner letzten Runde alles gegeben, was ich drauf hatte, war fast über dem Limit und einmal leider ein Stück neben der Strecke. Wir haben ein starkes Auto und wissen, worum es morgen für Laurent und unsere Mannschaft geht. Dafür werde natürlich auch ich alles geben.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 3. Platz: Wir haben im Qualifying das Maximale heraus geholt. Leider fehlt uns zu meiner schnellsten Runde im Freien Training von heute morgen fast eine halbe Sekunde. Die höheren Temperaturen haben die Strecke langsamer gemacht. Mit meinem letzten Satz Reifen habe ich mich nicht verbessert, weil eine Änderung des Setups nicht den erwünschten Erfolg brachte. Im Rennen kann alles ganz anders aussehen, beide Starts, die richtige Strategie und ein schneller Boxenstopp werden mit entscheidend sein.

Jean Alesi (AMG-Mercedes), 4. Platz: Ich freue mich über meinen Startplatz in der zweiten Reihe. Dadurch habe ich eine gute Ausgangslage für das Rennen und kann für mein Team hoffentlich aufs Podium fahren.

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline junior), 5. Platz: Ich bin meine schnellste Runde am gesamten Wochenende genau zur richtigen Zeit gefahren nämlich im Qualifying. Für das Rennen habe ich jetzt wie im Kino den allerbesten Logenplatz. Ich bin mir sicher, dass wir schon ein turbulentes Qualifikationsrennen erleben. Ich zumindest würde gerne noch ein wenig näher an die Spitze heran...

Alain Menu (Opel Euroteam), 6. Platz: Uns hat nicht viel gefehlt, um weiter vorne zu landen. In meiner schnellsten Runde ist das Heck einmal kurz ausgebrochen – das hat mich etwa eine Zehntelsekunde gekostet. Als zum Schluss die Gelbe Flagge geschwenkt wurde, blieb uns keine Chance mehr. Ich will morgen natürlich Punkte sammeln – nicht nur einen einzigen.

Uwe Alzen (Warsteiner AMG-Mercedes), 7. Platz: Auf meinen letzten zwei schnellen Runden kam ich jeweils in eine Gelbphase, weil sich Fahrer vor mir von der Strecke gedreht hatten. Deshalb musste ich beide Male etwas vom Gas gehen. Schade, sonst wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen, denn zum vierten Platz fehlen mir nur 73 Tausendstelsekunden.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 8. Platz Dafür, dass wir den gesamten Freitag wegen eines Problems verloren haben, ist das Ergebnis nicht schlecht. In nur einer Stunde hat das Phoenix-Team heute mein V8-Coupé auf das Qualifying abgestimmt. Noch untersteuert das Auto etwas zu stark, aber das bekommen wir noch besser in den Griff. Ziel ist ein Punkterang.

Joachim Winkelhock (Opel Team Phoenix), 9. Platz Ich bin mit dem Auto sehr zufrieden, über das Ergebnis aber enttäuscht. Mein Astra fühlt sich hervorragend an, aber in meiner schnellsten Runde habe ich beim Zurückschalten schätzungsweise drei bis vier Zehntelsekunden verloren.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 10. Platz: Mein Auto war okay, mir ist es auch gelungen, alle Sektoren in einer Runde auf den Punkt zu bringen. Leider hatte ich bei meinen beiden letzten Versuchen kleine Probleme mit den Bremsen. Trotzdem ist die Zeit in Ordnung. So ist es halt in der DTM: Du fährst bloß eine gute halbe Sekunde langsamer als die Spitze und stehst schon nur noch auf Platz zehn.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Meine ganze Mannschaft hat heute trotz des großen Drucks die Ruhe bewahrt und professionell gearbeitet darauf bin ich sehr stolz. Bei der Pole Position von Laurent dürfen wir auch Mattias nicht vergessen, der mit seinen Leistungen in diesem Jahr ebenso um den Titel fahren könnte.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Das Qualifying hat die Leistungsdichte in der DTM verdeutlicht. Die ersten 14 Fahrzeuge liegen innerhalb von neun Zehntelsekunden, Bernd fehlen 0,124 Sekunden zur Pole Position, Jean Alesi startet als Vierter neben ihm. Bernd Mayländers Vorstellung mit Platz elf im Jahreswagen ist eine besonders starke Leistung. Fürs Rennen haben wir uns viel vorgenommen und aufstecken tun wir sowieso nicht, bevor die letzte Zielflagge in Hockenheim fällt.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Alain Menu und Manuel Reuter hätten gegen Ende noch einmal Chancen auf Positionsverbesserungen gehabt, die durch eine Gelbe Flagge jedoch vereitelt wurden. Ein Platz in der zweiten Startreihe ist heute realistisch gewesen.

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