Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-09-28 18:32:42

Stimmen nach dem Qualifying

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 1. Platz: "Ich glaube, zu Beginn kamen wir uns alle ein bisschen verloren vor, weil die Bedingungen auf der Strecke nur sehr schwer einzuschätzen waren. Dann habe ich im richtigen Moment die perfekte Runde erwischt. Jetzt werden wir uns in aller Ruhe auf das Rennen vorbereiten. An die Meisterschaft denke ich nicht - das machen ja alle anderen um mich herum genug.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 2. Platz: Auf der rutschigen Strecke kam es heute darauf an, möglichst eine fehlerfreie Runde zu erwischen. Das ist mir erst im dritten Anlauf gelungen, in den beiden ersten Versuchen lief es zwar recht gut, aber ich habe jedes Mal ein paar kleine Fehler gemacht.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 3. Platz: Das waren extreme Bedingungen heute: In einer Runde hatte ich Grip, in der nächsten schon wieder gar keinen. Meine schnellste Runde bin ich dann sogar gefahren, als ich lange hinter einem anderen Auto lag. Für heute haben wir den Plan erfüllt, jetzt gilt alle Konzentration dem Rennen. Das Wort Stallregie gibt es bei uns nicht - bei Abt Sportsline heißt das Freundschaft.

Mattias Ekström (Team Abt), 4. Platz: Ich hatte heute den Speed für einen Platz weiter vorne, aber leider hatten wir auch eine Menge Dreck auf der Strecke und eine Gelbphase zum Ende. Ich habe schon manchmal von solchen Umständen profitiert, heute war das nicht der Fall. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Und demnach ist morgen wieder Gewinnen dran.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 5. Platz: Die Strecke bot anfangs nur wenig Grip. Wir haben das Auto allerdings systematisch weiterentwickelt und wurden bei jedem neuen Anlauf schneller. Mit meiner Startposition bin ich durchaus zufrieden, auch wenn zum Schluss eine noch schnellere Zeit möglich gewesen wäre, wenn ich nicht von einem Gegner aufgehalten worden und in den Dreck gerutscht wäre.

Alain Menu (Opel Euroteam), 6. Platz: Ich hatte mir vorgenommen, unter die ersten Vier zu fahren – insofern bin ich nicht zufrieden. Das Ziel war nicht unrealistisch, bedenkt man, dass ich in meiner schnellsten Runde noch einen leichten Quersteher hatte. Das Auto reagierte extrem direkt.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 7. Platz: Wir haben heute alles probiert, aber wir haben das Set-up nicht so hinbekommen wie gestern. Deshalb muss ich mit Startplatz sieben leben. Ich bin nie in meinen Rhythmus gekommen. Für morgen hoffe ich, dass ich einige Plätze gut machen kann, dann werden wir sehen, was möglich ist.

Uwe Alzen (Warsteiner AMG-Mercedes), 8. Platz: Das Qualifying war nicht schlecht. Wir mussten die Abstimmung des Autos während des Trainings etwas verändern, da unsere Werte von gestern im Trockenen nicht ganz gepasst haben. Schade, dass auf meiner letzten Runde gelbe Flaggen draußen waren. Deshalb wurde mir meine beste Zeit, die ich auf dieser Runde erzielte, gestrichen. Ohne das und ohne Verkehr hätten wir sicher weiter vorn gestanden, Platz vier wäre heute möglich gewesen.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 9. Platz: Im ersten Anlauf habe ich es auf einer von Bindemittel übersäten Strecke übertrieben. Dann haben wir meine Daten noch einmal analysiert, und ich habe meinen Fahrstil angepasst. Zum Schluss verhindere dann die Gelbphase eine weitere Verbesserung. Grundsätzlich ist das Auto gut, und es war mehr drin.

Michael Bartels (Opel Team Holzer), 10. Platz: Vor meinem dritten Anlauf haben wir eine Änderung vorgenommen. Beim letzten Versuch waren viele Autos unterwegs, ich kam auf eine schmutzige Stelle und drehte mich. Bis dahin war ich in den Sektoren um zwei Zehntelsekunden schneller als in meiner bis dahin schnellsten Runde.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Heute hat alles geklappt. Fast jeder unserer Fahrer war zur richtigen Zeit draußen, um seine Zeit zu holen. Der Marcel Fässler auf dem zweiten Startplatz bringt ein bisschen Farbe ins Spiel. Aber ich bin mir sicher, dass er clever genug ist, sich aus allem rauszuhalten und keinen Unsinn zu machen.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Zwei Opel in der dritten Startreihe und vier Opel unter den besten Zehn – dieses Ergebnis ist in Ordnung, auch wenn wir lieber noch weiter vorne stehen würden. Am Freitagmorgen und am Samstagvormittag haben wir auf nasser Strecke eine außergewöhnliche gute Performance gezeigt – fünf Opel unter den besten Sieben und die Bestzeit von Winkelhock unterstreichen dies. Von daher hätte es im Qualifying für uns auch nass sein können. Für das Rennen haben wir aber auch so eine gute Ausgangssituation, die wir nutzen wollen. Wir können ohne Druck und ohne Blick auf die Titelentscheidung fahren.

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