Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2004-09-04 18:27:22

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (ZT: 1./SP: 1.): „Mein Auto war richtig gut, während der Super Pole war das Gripniveau aber viel niedriger als im Qualifying. Nach zwei, drei Kurven habe ich angefangen, mir etwas Sorgen zu machen. Ich habe alles gegeben, und es hat für die Pole Position gereicht. Darüber freue ich mich sehr, denn ich denke, Audi hat die Pole hier wirklich verdient. Für morgen bin ich sehr zuversichtlich, denn wir haben auch ein sehr gutes Renn-Setup.“

Gary Paffett, C-Klasse AMG-Mercedes (ZT: 10./SP: 2.): „Im Qualifying habe ich im mittleren Sektor einen Fehler gemacht, als ich kurz von der Ideallinie abkam. Meine Runde im Einzelzeitfahren war fast perfekt. Der mittlere Sektor war sehr schmutzig und rutschig. Nach dem zehnten Platz im Qualifying ist der zweite Startplatz ein schönes Ergebnis und eine gute Ausgangsbasis für das Rennen am Sonntag.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (ZT: 2./SP: 3.): „Das Auto lag sehr gut. Ich habe mich in der ersten Kurve verbremst und hatte dadurch einen Bremsplatten. Dennoch habe ich nicht allzu viel Zeit verloren und bin mit dem dritten Platz zufrieden.“

LMartin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (ZT: 4./SP: 4.): „Ich war in der Super Pole sieben Zehntel langsamer als im Qualifying und mit meiner Zeit zunächst gar nicht zufrieden. Aber letztendlich ist doch noch ein gutes Resultat für mich heraus gesprungen, denn irgendwie hatten alle Probleme, Grip in die Reifen zu bekommen. Dass zwei Mercedes zwischen Mattias und mir stehen, macht es morgen sehr spannend.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 6./SP: 5.): „In meiner Super Pole-Runde war ich überrascht, dass im ersten Sektor überhaupt kein Grip war. Ich bin ziemlich herum gerutscht und musste mich zusammenreißen, keine Fehler zu machen. Ich habe Ruhe bewahrt und dabei vielleicht zwei, drei Zehntel liegen lassen. Trotzdem bin ich mit dem Trainingsergebnis zufrieden. Und im Rennen ist alles möglich.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 3./SP: 6.): „Mein Auto ist hier schon das ganze Wochenende richtig gut, ich war immer vorne dabei, zweimal sogar ganz vorne. In der Super Pole war die Strecke viel rutschiger. Ich stand ein paar Mal quer, das hat viel Zeit gekostet. Meine Crew hätte einen besseren Startplatz verdient gehabt. Aber wir wissen, dass wir ein hervorragendes Auto für das Rennen haben.“

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (ZT: 9./SP. 7.): „Meine erste Runde im Qualifying war gut genug, doch dann habe ich es nicht geschafft, mich weiter zu verbessern. Im Einzelzeitfahren war ich im ersten Sektor schneller als Gary, der vor mir gefahren ist. Dann kam ich im Mittelsektor einmal von der Ideallinie ab und verlor Zeit.“

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (ZT: 7./SP: 8.): „Nachdem der Kurs im Qualifying fast nie frei war, freute ich mich auf die Super-Pole-Runde, doch dann war der Grip an der Hinterachse gering. Ich bin aber froh, bester Opel-Fahrer zu sein.“

Timo Scheider, OPC Team Holzer (ZT: 5./SP: 9.): „Danke an die Mannschaft, die das Auto vom Freien Training bis zum Qualifying noch einmal verbessert hat. Mit einer so guten Zeit im Qualifying hätte ich nicht gerechnet. In der Super-Pole-Runde war die Haftung nicht mehr so gut wie zuvor.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (ZT: 8./SP: 10.): „Wir haben uns im Qualifying in jedem Anlauf verbessert. Im Einzelzeitfahren lag dann viel Dreck auf der Strecke und ich rutschte einmal kurz ins Gras – danach ging nichts mehr.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (ZT: 11.): „Danke an das Team, das heute früh sehr schnell die Kardanwelle gewechselt hat. Ich habe zwar fast das ganze Freie Training verpasst, konnte kurz vor Schluss aber noch einmal auf die Strecke gehen. Das war sehr wichtig, weil wir das Auto gegenüber gestern komplett umgebaut haben. Leider haben wir wieder einmal die Super Pole nur um einen Hauch verpasst. Aber angesichts der Umstände ist das Trainingsergebnis ganz okay.“

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (ZT: 12.): „Nach meinem zweiten Anlauf lag ich unter den ersten Zehn. Dann fuhr ein Jahreswagen vor mir, der eine Runde langsam beendete und langsam eine neue Runde begann und mich blockierte.“

RJean Alesi, AMG-Mercedes (ZT: 13.): „Ich war das ganze Wochenende mit der Balance des Autos nicht zufrieden. Wir haben viel Arbeit vor uns, aber bis zum Rennen morgen bekommen wir das hin.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (ZT: 14.): „Nach Platz zehn im Freien Training habe ich es im Qualifying leider nicht richtig auf den Punkt gebracht. Der erste Reifensatz war nicht so toll. Mit dem zweiten Satz fing die Runde sehr gut an, doch dann habe ich mich verschaltet. Beim dritten Versuch war ich im ersten Sektor zu langsam.“

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (ZT: 15.) „Ein riesiges Lob an meine Mannschaft! Sie hat sehr hart gearbeitet, damit ich doch noch am Qualifying teilnehmen konnte. 7.40 Minuten vor Ende kam ich auf die Strecke. Dafür ist das Ergebnis gut.“

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (ZT: 16.): „Zunächst fuhr ich eine sichere Runde. Im zweiten Anlauf attackierte ich und kam von der Strecke ab. Im dritten fuhr ich erneut auf Angriff, war schon sechs Zehntel schneller, doch in der vorletzten Kurve musste ich so hart bremsen, dass die Räder blockierten.“

Stefan Mücke, CLK AMG-Mercedes (ZT: 17.): „Meinen letzten Versuch habe ich abgebrochen, weil ich in einer Kurve quer stand. Aber auch ohne diesen Fehler hätte ich meine Zeit nicht wesentlich verbessern können. Ich freue mich, dass ich wieder schnellster Jahreswagenfahrer bin.“

Markus Winkelhock, Original-Teile AMG-Mercedes (ZT: 18.): „Meine erste schnelle Runde habe ich nach einem Verbremser abgebrochen. Beim zweiten Anlauf kam mir ein Fahrer in die Quere, der gerade aus der Box fuhr, und beim dritten Mal habe ich mich noch einmal verbremst. Damit war heute nicht mehr drin.“

Bernd Mayländer, CLK AMG-Mercedes (ZT: 19.): „Ich habe mich seit dem ersten Test am Freitag vormittag ständig verbessert. Im Qualifying haben die Hinterräder überbremst und musste deshalb etwas zurückhaltend fahren, deshalb bin ich mit dem Ergebnis noch zufrieden.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (ZT: 20.): „Mein Team hat den Unfallschaden extrem schnell repariert und mich 1.30 Minute vor Ende des Trainings auf die Strecke gebracht. Doch damit blieb mir nur ein einziger Anlauf.“

Jarek Janis, Sonax Dark Dog AMG-Mercedes (ZT: 21.): „Ich hatte zu wenig Bremsdruck. Das Problem war in der Kürze der Zeit nicht zu beheben, deswegen bin ich nur eine schnelle Runde gefahren.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir haben heute das beste Mannschaftsergebnis in dieser Saison erreicht: Pole Position, vier Autos unter den ersten Sechs, und die beiden Joest-Autos haben den Sprung in die Super Pole nur knapp verpasst. Im Einzelzeitfahren war heute auch etwas Glück dabei, weil sich die Streckenbedingungen nach dem Qualifying stark geändert haben. Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser bunt gemischten Startaufstellung morgen ein spannendes Rennen erleben werden.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein spannendes Qualifying, in dem Gary Paffett seine Klasse bewies. Mit Garys zweitem und Bernd Schneiders drittem Startplatz haben wir hier in Zandvoort eine gute Ausgangsbasis für morgen. Glückwunsch an Gary und unser Team zu dieser Leistung. Christijan Albers blieb nach Fehlern in seiner Qualifikationsrunde als Siebter hinter seinen und unseren Erwartungen zurück. In seinem Heimrennen erwarte ich von ihm morgen jedoch eine deutlich bessere Leistung, letztes Jahr hat Christijan von Platz drei aus gewonnen, von sieben wird’s schwieriger. Ich glaube, dass ein halbes Dutzend Fahrer und alle drei Marken siegfähig sind und wir freuen uns auf ein spannendes Rennen vor einer großen Zuschauerkulisse.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Wir haben drei Autos unter den besten Zehn platziert, aber durch die Unfälle im Freien Training alle Chancen verloren, mit weiteren Autos um den Einzug ins Super-Pole-Qualifying zu kämpfen. Mit den Startreihen vier und fünf bin ich nicht zufrieden. Wir waren in dieser Saison stets besser.“

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