Stimmen nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-04-08 18:07:29

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes C-Klasse(1. Platz): „Die größte Herausforderung des neuen Qualifyingformats ist, dass man jetzt drei möglichst perfekte Runden fahren muss statt nur einer. Das ist mir heute gelungen und ich freue mich riesig über meine dritte Pole Position in der DTM. Mein Team hat das Auto optimal vorbereitet und dafür möchte ich mich bei allen bedanken.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes C-Klasse (2. Platz): „Mit dem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden. Mein Qualifying lief nahezu perfekt und das Auto war optimal vorbereitet. Wir werden versuchen, bis morgen die letzten acht Hundertstelsekunden zu finden, um vor Jamie zu kommen. Der Qualifyingmodus ist sehr spannend und bietet den Fans eine gute Show.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes C-Klasse (3. Platz): „Ich bin von Training zu Training schneller geworden und ich bin mit dem dritten Startplatz zufrieden. Ich denke, ein Platz in der ersten Reihe wäre möglich gewesen. Unsere Mechaniker haben die ganze Nacht hart gearbeitet, um mein Auto nach dem gestrigen Schaden wieder herzustellen. Ein großer Dank an alle, der Einsatz hat sich gelohnt.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): „Das Qualifying war super. Ich freue mich, der schnellste Audi Pilot zu sein. Ein großes Lob an mein Team: Das Auto war wirklich perfekt zu fahren – in allen drei Sessions fuhr es wie auf Schienen. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich gewesen, auch in der dritten Session die Bestzeit zu fahren.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes C-Klasse (5. Platz): „Ich bin mit dem fünften Startplatz mit meinem Jahreswagen sehr zufrieden. Damit habe ich unser Ziel erreicht, die Runde der letzten Acht zu erreichen. Das Team hat mir ein perfektes Auto hingestellt. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Das neue Qualifying gefällt mir sehr gut, es war ziemlich aufregend. Am Ende waren wir nicht ganz vorne. Das Auto hatte offenbar mehr Grip, als ich dachte – ich war wohl nicht schnell genug. Platz sechs beim ersten Mal geht in Ordnung. Und die Punkte werden erst morgen vergeben. Wir sind gut vorbereitet. Ich freue mich auf das Rennen.“

LMika Häkkinen, AMG-Mercedes C-Klasse (7. Platz): „Ich freue mich für Jamie, Bernd, Bruno und unser Team über die ersten drei Startplätze. Ich habe heute leider keine perfekte Runde geschafft, obwohl ich keine großen Fehler gemacht habe. Den Abstand zur Spitze kann ich mir nicht erklären und werde jetzt die Daten meines Qualifyings analysieren. Morgen will ich eine stärkere Leistung zeigen und um einen Podiumsplatz kämpfen.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (8. Platz): „Das neue Qualifying-Format ist prima – ich glaube, für die Zuschauer ist die DTM jetzt noch interessanter geworden. Auch für uns Fahrer ist es natürlich eine spannende Situation. Das Missverständnis mit Tom (Kristensen) tut mir leid. Leider hat der Funk nicht funktioniert, so dass mich mein Team nicht warnen konnte.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (9. Platz): „Im Qualifying muss zeitlich alles perfekt passen. Wir hatten im zweiten Abschnitt geplant, auf gebrauchten Reifen zu beginnen, damit das Auto warm wird, um dann einen schnellen Boxenstopp einzulegen. Das hat funktioniert, und ich war auf einer schnellen Runde, als ich auf Heinz-Harald auflief. Dadurch auszuscheiden, war natürlich frustrierend. Aber es war keine Absicht, sondern ein Missverständnis im Team.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes C-Klasse (10. Platz):„Ich freue mich, dass ich die zweite Runde erreicht habe. Der zehnte Platz ist für mein erstes DTM-Qualifying und meinen ersten Tourenwageneinsatz ein tolles Ergebnis.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (11. Platz): „Ich hatte mit den vier Reifensätzen, die ich verwendet habe, unerklärliche Grip-Schwankungen. Nun müssen wir herausfinden, woran es lag. Grundsätzlich bin ich nicht unzufrieden im Vergleich zu den anderen Vorjahresautos von Audi, aber wir sind insgesamt nicht so weit vorne, wie wir es gerne sein würden – ich sehe es also mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes C-Klasse (12. Platz): „Für die Top Ten hätte ich vier Zehntel schneller sein müssen. Wir hatten eine gute Basis, aber es hat nicht alles hundertprozentig zusammen gepasst.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (13. Platz): „Ich bin grundsätzlich relativ zufrieden, wenn auch noch nicht mit der Platzierung. Im Verhältnis zu meinen Kollegen im 2005er Auto passt unsere Leistung nun wieder. Wir haben auf Risiko gesetzt und das komplette Auto fürs Qualifying ungebaut. Das war die richtige Entscheidung. Wir haben von dieser Startposition sicher Möglichkeiten, im Rennen in die Punkte zu fahren.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (14. Platz): „Ich war voller Zuversicht für das Qualifying. Es lief auch ganz gut, und wir lagen zeitweilig auf dem zweiten Platz. Leider ist genau auf meiner schnellen Runde ein Mercedes-Fahrer aus der Box gekommen und hat mich aufgehalten, so dass ich meine Zeit nicht verbessern konnte. Das Phoenix-Team hat einen Super-Job gemacht. Es ist schade, dass wir nicht in die nächste Qualifying-Ausscheidung gekommen sind. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Beim nächsten Mal werden wir es auch in die Endrunde schaffen.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (15. Platz): „Ich bin sehr enttäuscht über mein Ergebnis im Qualifying. Mein Auto hat plötzlich extrem untersteuert. Wir wissen noch nicht, warum das so war. Das müssen wir nun in Ruhe analysieren.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes C-Klasse (16. Platz): „Schade, ich hätte das Qualifying gerne noch weiter fortgesetzt. Das neue Format bietet den Zuschauern eine tolle Show.“

RSusie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes C-Klasse (17. Platz): „Wir hatten uns eine gute Strategie für das Qualifying zurecht gelegt, aber leider hatte ich keine wirklich freie Runde und konnte nicht alles zeigen, was ich drauf habe. Im Rennen morgen will ich mich um möglichst viele Plätze verbessern.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes C-Klasse (18. Platz): „Leider ist mir in meinem ersten DTM-Qualifying keine perfekte Runde gelungen. Bei diesem kurzen Qualifyingabschnitt muss ich daran arbeiten, meine Leistung von Beginn an auf den Punkt zu bringen.“

Olivier Tielemans, Futurecom TME (19. Platz): „Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meinem ersten DTM-Qualifying, denn ich sitze erst den zweiten Tag im Auto. Ich musste an diesem Wochenende so viel lernen. Ich habe mein Bestes versucht und bin nur eine Zehntelsekunde von den anderen 2004er Autos im Starterfeld entfernt. Für den Anfang ist das gar nicht schlecht, vor allem, da ich weniger Erfahrung als die anderen Fahrer habe.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (20. Platz): „Das war nicht gerade ein perfekter Tag für mich. Im Freien Training bin ich leider von der Strecke gerutscht, als wir für das Qualifying trainieren wollten. Ich konnte am Morgen nicht ausprobieren, wie sich das Auto auf neuen Reifen anfühlt. Wir mussten also einfach einen Anlauf im Qualifying wagen, der nicht so gut lief. Alles ist neu, ich muss noch viel lernen. Leider war es noch kein so guter Start. Ich werde mich hoffentlich steigern.“

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Das Allerwichtigste zuerst: Bruno Spenglers Auto nach dem gestrigen Brandschaden wieder aufzubauen war eine unvorstellbare Leistung des HWA-Teams und ein Zeugnis des Teamgeistes. In Rekordzeit diese Arbeiten zu verrichten, dabei die Nacht zum Tage zu machen, um anschließend weniger als zwei Zehntelsekunden hinter der Pole-Zeit zu enden, zeigt den Geist dieser Truppe – danke an alle, ich weiß, was der beste Lohn für das Team beim morgigen Rennen wäre, hoffentlich klappt’s. Glückwunsch an Jamie Green zu seiner dritten DTM-Pole-Position und an Bernd Schneider und Bruno Spengler zu den Startplätzen zwei und drei. Heute morgen im freien Training waren die Spitzenplätze noch weit weg und das HWA-Team hat einen guten Job gemacht und uns im Qualifying ganz nach vorne gebracht. Eine tolle Leistung auch von Stefan und dem Mücke-Team. Der fünfte Platz mit dem Jahreswagen verdient Respekt und auch der zehnte von unserem Neuling Daniel la Rosa. Mika ist mit dem siebten Platz, sich und seinem Set-up nicht zufrieden. Ich glaube aber, dass er im Rennen um vordere Plätze mitkämpfen wird. Das neue Qualifyingformat hat sich auf Anhieb bewährt. Die Zuschauer hier an der Rennstrecke und zu Hause vor den Fernsehgeräten haben eine äußerst spannende Dreiviertelstunde erlebt.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das war eine Stunde, die blitzartig vergangen ist und in der es darauf ankam, sehr schnell zu reagieren. Wir hatten uns etwas mehr erhofft. Es scheint jedoch, dass wir uns schwer tun, die wirklich guten Ergebnisse vom Vormittag umzusetzen, wenn die Außentemperaturen steigen und sich dadurch die Gripverhältnisse ändern, denn am Freitag war es ähnlich. Daran müssen wir arbeiten. Ich freue mich, dass Martin Tomczyk ein so gutes Ergebnis erzielt hat und wieder da ist, wo ich ihn immer gesehen habe. Das Missverständnis zwischen Tom (Kristensen) und Heinz-Harald (Frentzen) war nicht gut für das Ergebnis der Marke Audi, denn Tom war sicher in der Lage, unter die ‚Top 8’ zu fahren. Wir haben aber in Ruhe darüber gesprochen und die Situation aufgeklärt. Im Rennen werden wir morgen versuchen, das Beste aus diesem Trainingsergebnis zu machen.“

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