Stimmen nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-04-29 16:50:45

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (1.Platz): „Der letzte Qualifyingabschnitt war schwierig. Unsere Strategie war, so viele Runden wie möglich zu fahren und mein Team hat das sehr gut umgesetzt. Danke dafür an alle. Ich freue mich sehr über meine vierte Pole Position und werde morgen alles geben, sie in ein gutes Ergebnis umzusetzen.“

Mika Häkkinen, AMG-Mercedes (2. Platz): „Ich freue mich über den zweiten Startplatz. Gerade im letzten Teil des Qualifyings war es nicht einfach, weil die Strecke sehr rutschig war. Danke an mein Team, wir haben zur richtigen Zeit die Reifen auf die richtige Temperatur gebracht. Ich freue mich auf das Rennen am Sonntag, aber es wird nicht einfach werden.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Das war ein sehr interessantes Qualifying mit dem Abbruch und den wechselnden Bedingungen. Das Team hat noch während des Qualifyings einige Änderungen an meinem A4 vorgenommen, die sehr positiv waren. Am Ende habe ich eine weitere vielleicht entscheidende Runde leider haarscharf verpasst. Das war natürlich ärgerlich, aber auf der anderen Seite ist der dritte Platz gar nicht so schlecht. Ich konzentriere mich jetzt ganz auf einen guten Start. Das ist eine meiner Stärken und würde das Rennen schon wieder ganz anders aussehen lassen…“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (4. Platz): „Das war ein gutes Qualifying, abgesehen vom Nieselregen im letzten Abschnitt. Ich hatte mich für neue Reifen entschieden, diese haben jedoch zu lange gebraucht, bis sie optimalen Grip aufgebaut haben. Deswegen geht Platz vier in Ordnung.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Wir wussten, dass der Regen kommen wird, hatten ihn aber etwas früher erwartet. In der ersten Runde war ich vor dem Abbruch gar nicht draußen, danach bin ich die drittschnellste Zeit gefahren. Auch im letzten Shoot-out haben wir uns für neue Reifen entschieden. Die Linie trocknete ab, und die Zeiten wurden von Runde zu Runde schneller. Leider hatte ich dann nicht mehr genug Benzin, um ganz zum Schluss noch eine schnelle Zeit zu fahren. Wir hatten öfter schon mal Glück – heute hatten wir eben Pech.“

LJean Alesi, stern AMG-Mercedes (6. Platz): „In Hockenheim habe ich das neue Qualifyingformat nicht besonders gemocht, das hat sich hier geändert. Es ist gut, mehrere Versuche für eine schnelle Runde zu haben, und bei der sehr rutschigen Strecke in der letzten Session ist der sechste Platz ein gutes Ergebnis.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (7. Platz): „Meine erste schnelle Runde war nicht schlecht, doch als es zu regnen begann waren meine Slicks nicht auf optimaler Temperatur. Meine letzte Runde war die beste, doch dann drehte ich mich in der letzten Kurve, sonst würde ich weiter vorn stehen.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (8. Platz): „Schon in den freien Trainings gestern und heute wusste ich, dass mein Team sehr gut gearbeitet hat und wir im Qualifying stark sein konnten. Wir haben es heute trotz des Regens auf den Punkt gebracht.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (9. Platz): „Ich bin zufrieden, weil uns wichtige Kilometer fehlten und wir trotzdem noch alles gut hinbekommen haben. Das Team hat super gearbeitet. Wenn es nicht geregnet hätte, wäre bislang vielleicht ein Platz unter den ersten Acht möglich gewesen. Das ganze Wochenende war verrückt, das Qualifying ebenso. Deshalb ist das Ergebnis in Ordnung. Ich freue mich schon auf das Rennen.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (10. Platz): „Den ersten geplanten Anlauf konnten wir nicht fahren, weil das Training abgebrochen wurde. Also wussten wir auch nicht, wie sich das Auto verhält. Wir hatten etwas zuviel Übersteuern, was wir in der verbleibenden Zeit nicht mehr korrigieren konnten.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (11. Platz): „Die Zeitabstände sind wieder extrem eng, was für die DTM spricht. Durch die abgebrochene Session sind wir nach dem Neustart gleich um die Ausscheidung für die acht besten Plätze gefahren, was mir gar nicht bewusst war. Die Zuschauer dürfen sich auf ein sehr spannendes Rennen freuen, in dem ich auf Regen hoffe.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (12. Platz): „Das war wahnsinnig knapp und die Zeiten liegen unglaublich dicht beieinander. In meinem letzten Anlauf war die Strecke im ersten Sektor schon feucht, was mich drei Zehntel gekostet hat. Im letzten Sektor hat mich Mathias Lauda blockiert. Mercedes ist hier sehr schnell – diese Zeiten hätte ich nicht fahren können. Aber für die Gruppe der acht Schnellsten hätte es wohl gereicht. Schade.“

RTimo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (13. Platz): „Ich bin enttäuscht, denn das Auto war im Qualifying besser zuvor. Mein zweiter Anlauf begann sehr gut. Bis zum mittleren Sektor war ich schon zweieinhalb Zehntel schneller als auf meiner bis dato besten Runde. Doch dann ist Bruno Spengler in langsamer Fahrt auf meine Spur gezogen. Ich kam nicht vorbei und verlor sieben Zehntel. Im dritten Anlauf wurde der Regen stärker. Ein Platz unter den ersten Acht wäre heute für mich möglich gewesen.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (14. Platz): „Platz 14 ist natürlich nicht das, was wir wollten. Die Vorderachse baute mit dem ersten Reifensatz schon sehr gute Bodenhaftung auf, die Hinterachse nicht. Für meine beiden nächsten Anläufe haben wir die Vorderachse dem Grip-Niveau der Hinterachse angepasst, doch wir konnten die beiden Reifensätze nicht mehr effizient nutzen.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (15. Platz): „Heute lief es viel besser als vor drei Wochen in Hockenheim. Ich habe fahrerisch viel dazu gelernt und einen großen Sprung nach vorn gemacht. Das Team hat toll gearbeitet. Gestern hätte ich noch nicht gedacht, dass ich hier eine 1:17 fahren und dabei noch zwei 2005er Autos hinter mir lassen kann.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (16. Platz): „Mit diesem Ergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden. Für unser Heimrennen hatte ich mir mehr ausgerechnet, aber wir konnten heute das Potenzial unserer Reifen nicht richtig nutzen. Wir müssen das Problem analysieren, um im Rennen morgen besser abzuschneiden.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes (17. Platz): „Ich konnte leider nur eine Runde mit neuen Reifen fahren, weil wir im Gegensatz zu den anderen zu spät auf die Strecke gegangen sind. Da war es dann schon zu rutschig für eine gute Zeit.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (18. Platz): „Leider lief es im Qualifying nicht so gut wie heute morgen im Freien Training. Ich werde mich morgen darauf konzentrieren gut zu starten und im Rennen alles geben, um wieder gut abzuschneiden.“

Olivier Tielemans, Futurecom TME (19. Platz): „Mein Qualifying begann nicht so gut, da ich die Bremsen nicht genug angewärmt hatte, als ich im Pulk fuhr. So habe ich mich im ersten Anlauf verbremst. Auf neuen Reifen wurde es dann besser. Ich lerne mit jedem Wochenende, habe erst mein zweites Qualifying mit dem Auto erlebt und verbessere mich nun schrittweise.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (20. Platz): „Nachdem mein Wochenende im Freien Training gut begonnen hat, lief es leider im Qualifying gar nicht nach Wunsch, sodass ich das Rennen von ganz hinten aufnehme. Ich werde mich bemühen, den Rückstand vom Samstag auszugleichen.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Glückwunsch an Jamie Green zur Pole Position. Er hat bis zur letzten Durchfahrt den Takt bestimmt und Mika Häkkinen hat bei schwierigen Bedingungen mit Platz zwei die erste Reihe für uns komplettiert. Seit dem Lausitzrennen im letzten September steht Jamie jetzt zum vierten Mal in fünf Rennen auf dem ersten Startplatz. Ich hoffe, dass er dieses Ergebnis morgen im Rennen ins gleiche Resultat umsetzen kann. Mit sechs Fahrern unter den Top-Acht haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Auch unser Jahreswagen und ihre Fahrer waren stark, wie Jean Alesis sechster und Alexandros Margaritis’ achter Platz zeigen. Die HWA-Mannschaft um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis hat strategisch gut agiert, wir konnten genügend Runden fahren, denn es war wichtig, bis ganz zum Schluss auf der Bahn zu sein. Unsere Ausgangsposition ist gut, trotzdem fühlen wir uns nicht heute schon als die Sieger von morgen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir konnten unseren Speed, den wir hier auf dem EuroSpeedway haben, im Qualifying leider nicht umsetzen. Nur zwei Fahrzeuge im Shoot-out der letzten Acht sind eine Enttäuschung. In den letzten Minuten sind die Zeiten von Runde zu Runde einen Tick schneller geworden, die Positionen an der Spitze haben sich ständig verändert. Wenn wir uns wie schon in Hockenheim zum Rennen noch steigern können und unsere beiden Jungs vorne einen guten Start hinlegen, dann ist im Rennen noch alles möglich.“

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