Stimmen nach dem Qualifying am Norisring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-07-22 20:39:47

Stimmen nach dem Qualifying am Norisring

Stimmen nach dem Qualifying am Norisring

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich riesig über die Pole Position. Das Team hat mir ein perfektes Auto hingestellt. Ich konnte immer attackieren und freue mich jetzt sehr auf das Rennen morgen. Die Bedingungen von der Strecke und vom Wetter her sind ähnlich wie zuletzt in Brands Hatch. Die Pole Position ist eine gute Ausgangsbasis und der Sieg ist drin.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (2. Platz): „Das war knapp. Ich habe alles gegeben, aber ich habe auf meiner letzten Runde einen kleinen Fehler gemacht. Die Dutzendteichkehre ist einfach nicht meine Kurve. Die Ausgangslage für morgen ist aber sehr gut. Wichtig ist ein guter Start und sich aus dem Gedränge der ersten Kurve heraus zu halten.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (3. Platz): „Ich bin etwas enttäuscht, denn ich hatte mehr erwartet. Mein Auto lief das ganze Wochenende sehr gut und ist perfekt abgestimmt. Aber Jamie und Bernd waren heute ein klein wenig zu schnell für mich.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (4. Platz): „Das war unsere beste Vorstellung in diesem Jahr. Ich freue mich über den vierten Startplatz und wir werden uns nun darauf konzentrieren, das Auto für das Rennen optimal vorzubereiten, um morgen genauso schnell zu sein wie gestern und heute. I like Norisring.“

Mika Häkkinen, AMG-Mercedes (5. Platz): „Der fünfte Startplatz entspricht nicht meinen Erwartungen. Leider konnte ich meinen zweiten Reifensatz im dritten Qualifyingabschnitt nicht optimal nutzen. Aber erst morgen kommt es darauf an. Unser Team hat bis jetzt sehr gut gearbeitet und ich bin zuversichtlich für das Rennen.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Ich kann unter den Umständen mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn am Anfang fiel es uns schwer, eine gute Balance zu finden. Aber das Ende war gut. Am Schluss war ich Sechster – es hätte schlimmer kommen können.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (7. Platz): „Meine bislang schnellste Runde am Wochenende gelang mir im Qualifying. Das ist okay, denn am Freitag und im Freien Training hatten wir einige Aufgaben zu lösen. Im Qualifying kamen wir dem Maximum schon sehr nahe, aber das ist nicht genug. Ich bin nur Siebter. Wir müssen morgen hart arbeiten. Jetzt spüren wir noch einmal, wie wichtig die Punkte aus Brands Hatch gewesen wären.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (8. Platz): „Grundsätzlich bin ich natürlich zufrieden mit dem Ergebnis unter den ersten Acht. In den beiden ersten Abschnitten fuhr ich jeweils im Verkehr: Einmal habe ich Mattias (Ekström) Platz gemacht, einmal lief ich auf Vanina (Ickx) auf, die ihrerseits auf einer schnellen Runde war. Im Schlussabschnitt fuhr ich auf Attacke. Wir haben die Vorderreifen aber nicht ganz auf Temperatur gebracht, weshalb sie mehrfach blockierten.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (9. Platz): „Natürlich ist es schade, die Top acht um eine Tausendstel verpasst zu haben. Mich stimmt sehr positiv, dass wir ein richtig schnelles Auto haben. Es funktioniert gut, wir haben jetzt alle Fehler gefunden. Ich bin für Sonntag optimistisch. Am Norisring zählt der Startplatz nicht so viel – im Rennen kann noch viel passieren.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (10. Platz): „Einerseits bin ich durchaus zufrieden. Platz zehn bedeutet ein positives Ende des Samstags. Andererseits war es ganz knapp bis zur letzten Runde der besten Acht. Da wäre ich gerne noch hineingekommen. Insgesamt überwiegt aber der positive Eindruck.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes (11. Platz): „Das war mehr als wir erwartet hatten. Am Ende war es sehr knapp und ich habe die besten Acht um drei Tausendstel verpasst. Dennoch ist der elfte Startplatz ein gutes Ergebnis für mich.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (12. Platz): „Es geht hier um Zehntel und Hundertstel. Es hat nicht so richtig funktioniert, obwohl das Auto eine ganz gute Balance hatte. Mehr war nicht drin, denn ich bin immer die gleichen Zeiten gefahren. Der Long-run im Freien Training war sehr gut, aber es bleibt noch ein bisschen Arbeit bis Sonntag. Grundsätzlich bin ich optimistisch für das Rennen.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (13. Platz): „Hier geht es extrem eng zu. Im ersten Abschnitt lief es sehr gut, doch im zweiten Teil ließen meine Bremsen nach und damit war es mir nicht möglich, das Finale zu erreichen.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (14. Platz): „Meine Qualifying-Bilanz ist zwar besser als im vergangenen Jahr, aber ich habe mir mehr als Platz 14 erhofft. Wir haben das Auto stetig verbessert, aber in der zweiten Session kamen wir nicht mehr weiter nach vorn. Das Auto übersteuerte zu sehr, dann wurde ich auch noch behindert. Aber im Rennen kann man am Norisring schön überholen – mit einem guten Auto, und das haben wir.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (15. Platz): „Ich bin recht zufrieden, meine Zeit ist nicht schlecht. Ich habe den zweiten Abschnitt um 24 Tausendstelsekunden verpasst. Das ist schade, aber ich bin immerhin bester Fahrer mit einer 2004er C-Klasse.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (16. Platz): „Leider läuft es bei mir jedes Jahr am Norisring nicht nach Plan. Wir hatten die falsche Strategie. Wir sind nicht früh genug herausgefahren, um einen anständigen zweiten Anlauf zu nehmen. Es war unglaublich knapp: Mattias war im ersten Teil nur knapp schneller als ich, am Ende kam er in die letzte Session und noch auf Startplatz sechs. Das zeigt, dass es hier um jedes I-Tüpfelchen geht.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (17. Platz): „Alles in allem ein gutes Qualifying, wenn man bedenkt, dass ich gestern Nachmittag wegen eines Lecks im Ölvorratsbehälter nicht fahren konnte.“

Jeroen Bleekemolen, Futurecom TME (18. Platz): „Es war schade, dass wir heute nicht so gut waren wir gestern. Ich weiß nicht, woran es liegt, denn vom Gefühl her war alles in Ordnung. Im Rennen müssen wir versuchen, nach vorne zu fahren. Das war ein schwieriges Qualifying.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (19. Platz): „Das war nicht gut. Auf meiner zweiten Runde habe ich die Leitplanke berührt. Dadurch hat sich die Spurstange vorn links verbogen und ich konnte mich nicht weiter verbessern. Schade, denn im Freien Training habe ich gesehen, dass ich unter die besten Acht fahren kann.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (20. Platz): „Der Plan war, das Qualifying mit drei Reifensätzen zu bestreiten und mit jedem drei Runden zu fahren. Mit dem ersten Satz habe ich mich allerdings beim Anbremsen mächtig gedreht. Da wir durch den Dreher Zeit verloren haben, hat es mit dem letzten Reifensatz nur noch für eine Runde gereicht. Leider habe ich meine Rundenzeit gegenüber dem Freien Training nicht verbessert.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Das HWA-Team hat mit allen vier Fahrern einen super Job gemacht. Das gilt auch für Jean Alesi und sein Persson-Team in der C-Klasse des Vorjahres auf dem vierten Platz. Jamie Green hat einmal mehr seine Quali-Fähigkeiten gezeigt, er startet zum sechsten Mal in den letzten sechs DTM-Rennen seit dem Finale 2005 aus der ersten Startreihe, vier Mal als Erster, zwei Mal als Zweiter. Dieses Qualifying war von Anfang bis Ende so spannend, wie ich es noch nie erlebt habe und Mathias Lauda zum Beispiel verfehlte im 2004er Auto den Sprung ins zweite Qualifying als 15. um 24 Tausendstelsekunden. Im zweiten Abschnitt lagen zwischen dem achten und dem elften Platz drei Tausendstelsekunden, das zeigt, wie eng der Kampf in der DTM ist. Wir sind natürlich happy, aber wir fühlen uns nur als Sieger vom Samstag. Morgen zählt’s.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das Qualifying war wie am Norisring üblich sehr eng. Die ersten sechs Fahrzeuge lagen innerhalb von sechs Zehntelsekunden. Es ist uns leider nicht gelungen, mit den Autos wirklich konstante Gripverhältnisse zu erreichen. Übersteuern, Untersteuern – das waren die Kommentare aller unserer Fahrer. Sie haben alles gegeben, aber mehr war nicht drin. Wir stehen jetzt in der dritten und der vierten Startreihe, die übrigen Autos folgen geballt dahinter. Das ist eine schwere Ausgangsposition auf dem Norisring. Wir werden alles tun, um morgen bessere Autos zu haben und den Zuschauern ein ordentliches Rennen mit einem guten Ergebnis für uns zu bieten.“

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