Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-17 18:50:43

Stimmen nach dem Rennen

Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes), 1. Platz: „Das hat Spaß gemacht. Im Qualifikationsrennen von Platz 20 auf vier vorzufahren war eine aufregende Geschichte. Ich war über die Aufforderung, schon in der zweiten Runde an die Box zu kommen, überrascht. Doch diese Entscheidung des Teams hat sich als goldrichtig erwiesen. In den nun folgenden Rennen gilt es, Punkte zu sammeln und die Tabellenführung zu verteidigen.“

Christijan Albers (Original-Teile AMG Mercedes), 2. Platz: „Im Qualifikationsrennen hatte ich kein geeignetes Set-up für den Regen. In der kurzen Pause hat mein Team sehr gut und schnell gearbeitet, so dass ich im Hauptrennen ein perfektes Auto hatte. Deshalb konnte ich nach dem frühen Boxenstopp schnell nach vorne fahren.“

Patrick Huisman (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), 3. Platz: „Ich bin über meinen ersten Podiumsplatz sehr glücklich. Nach dem Schaden vorne links gleich in der ersten Runde hatte ich Glück, die Safety-Car-Phase für die Reparatur und den Reifenwechsel nutzen zu können.“

Marcel Tiemann (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), 4. Platz: „Mit meinem vierten Platz bedanke ich mich bei Mercedes-Benz für die beiden DTM-Einsätze. Das hat mir riesigen Spaß gemacht.“

Peter Dumbreck (D2 AMG Mercedes), 6. Platz: „Ich hatte gehofft, dass gegen Ende des Rennens Regen einsetzen würde und habe deshalb mit meinem Boxenstopp so lange wie möglich gewartet. Leider ist diese Strategie nicht aufgegangen.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG Mercedes), 8. Platz: „Ich habe Bremsprobleme bekommen und musste vor jeder Kurve mehrfach pumpen, um Bremsdruck zu haben. Deswegen war einfach nicht mehr drin.“

Michael Bartels (Opel Team Holzer), 10. Platz: „Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Dieses Wochenende macht uns allen Mut, denn wir haben einen Sprung nach vorne gemacht. Mit Ausnahme des Qualifikationsrennens war ich an diesem Wochenende stets der bestplatzierte Opel. Dafür muss ich nicht nur den Opel-Ingenieuren danken, sondern auch meinem Holzer-Team. Wenn ich aber sehe, was mir in der ersten Kurve des Qualifikationsrennens widerfahren ist, dann habe ich dafür kein Verständnis. Ich bin fast durch die ganze Kurve geschoben worden. Christijan Albers hätte nur kurz lupfen müssen, dann wäre nichts passiert. So war mein Rennen kaputt, denn das Auto war danach nicht mehr in Ordnung. Immerhin habe ich noch einen Punkt geholt –ein schwacher Trost.“

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 12. Platz: „Mein Auto lief trotz der Wetterkapriolen im Qualifikationsrennen sehr gut. Ich konnte mit der Konkurrenz ordentlich mithalten, hatte aber Pech während der Safety-Car-Phase und konnte nicht sofort zum Reifenwechsel hereinkommen. Insgesamt hat das Auto einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.“

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 14. Platz: „Wir haben am Wochenende gute Fortschritte gemacht. Ich muss mich bei meinem Team bedanken, denn die Strategie im Qualifying war gut, die im Rennen wirklich perfekt. Ohne den Reifenschaden wäre ich möglicherweise Dritter geworden. Den Grund für den Defekt müssen wir analysieren. Eine solche Platzierung hätte unserer ganzen Mannschaft sicher gut getan.“

Uwe Alzen (Warsteiner AMG Mercedes), Ausfall: „Ich wurde von hinten angefahren, weiß aber nicht von wem. Dadurch habe ich mich von der Strecke gedreht. Ich habe nur noch gesehen, dass es 250 Meter weiter zu einer weiteren Kollision gekommen ist.“

Alain Menu (Opel Euroteam), Ausfall: „Mein Start ins erste Rennen war gut. Ich konnte Bernd Schneider folgen und mehrere Autos überholen. Leider warf mich ein Reifenschaden wieder zurück, der durch eine losgelöste Plombe an der Bremsscheibe verursacht wurde. Nach dem Start zum zweiten Rennen bin ich in der ersten Kurve umgedreht worden. Danach hatte ich starke Vibrationen und Untersteuern und musste aufgeben.“


Yves Olivier (Opel Team Phoenix), Ausfall: „Im Qualifikationsrennen hatte ich einen relativ guten Start, habe mich aber aus allen Rangeleien rausgehalten. Es war ziemlich hektisch auf der Strecke. Im Rennen hat mich dann Darren Turner getroffen, sodass ich mich gedreht habe. Offenbar ist dabei etwas kaputt gegangen, denn in der nächsten Kurve habe ich mich dann einfach so rausgedreht.“

Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), Ausfall: „Ich war eigentlich ganz zuversichtlich für das Rennen, nachdem wir im Warm-up noch einiges am Fahrwerk geändert hatten. Doch dann geschah dieser Unfall in der schnellen Bergab-Passage. Ich habe sofort langsamer gemacht, während einige andere Piloten trotzdem überholen wollten. Dann hat es richtig geknallt. Dieses Verhalten kann ich nicht verstehen, das ist gefährlich und fahrlässig. Unsere Aufwärtstendenz ist deutlich zu erkennen, obwohl wir nur sehr wenig Möglichkeiten haben, die Veränderungen am Fahrzeug zu testen und Erfahrung zu sammeln.“

Hubert Haupt (Opel Euroteam), Ausfall: „Platz zehn - das Qualifikationsrennen lief sehr gut für mich, damit bin ich zufrieden. Im Hauptrennen hatte ich einen guten Start und lag bereits an sechster, siebter Position, als ich auf ein stark rauchendes Fahrzeug auflief und ausweichen musste. Dann bekam ich einen Schlag von hinten und drehte mich leider ins Kiesbett.“

Peter Mamerow (Mamerow Racing Team), Ausfall: „Nach meiner starken Grippe am Samstag habe ich mich eigentlich aus allem heraushalten wollen. Als ich im Rennen zum steilen Bergab-Stück kam, flog Kris Nissens Auto wie ein Tennisball über die Piste. Links und rechts lagen bereits Fahrzeugteile. Ich konnte nicht ausweichen, habe sofort voll gebremst, konnte aber nicht mehr verhindern, dass ich ihm heftig in die Seite fahre. Ich bin froh, dass ihm nichts passiert ist. Aber es ist natürlich sehr schade, dass es uns schon wieder erwischt hat.“

Volker Strycek, Opel-Sportchef :„Wir nehmen vom Sachsenring mit, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Dies hat sich von Freitag bis Sonntag bestätigt, speziell am Fahrzeug von Michael Bartels, im Warm-up auch bei Timo Scheider, Joachim Winkelhock und Manuel Reuter, deren Fahrzeuge wir über Nacht zumindest teilweise nachrüsten konnten. Der Ausgang des Rennens ist für uns enttäuschend. Michael Bartels wurde schon zu Beginn des Qualifikationsrennens umgedreht und damit aller Chancen beraubt. Auch Hubert Haupt wurde umgedreht, Manuel Reuter abgedrängt, zudem Joachim Winkelhock schuldlos in den Unfall verwickelt, obwohl er einer der wenigen war, der in Anbetracht des Unfalls sein Tempo verlangsamt hat, während andere unvermindert am Gas blieben. Diese harte Fahrweise können und wollen wir nicht akzeptieren. Später hat uns dann noch ein Reifenschaden bei Manuel Reuter, möglicherweise durch Trümmerteile auf der Strecke verursacht, hart getroffen, denn Manuel wäre unter den ersten Fünf ins Ziel gekommen – und ein solches Ergebnis hätten wir eigentlich auch verdient gehabt. Jetzt nehmen wir die vielen positiven Erkenntnisse mit und werden unvermindert hart arbeiten, um am Norisring möglichst den nächsten Schritt nach vorne zu tun.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Bernd Schneiders Leistung und die seiner Mannschaft mit perfekter Strategie und dem mit 6,8 Sekunden schnellsten Boxenstopp war beeindruckend, insbesondere Bernds Aufholjagd im Qualifikationsrennen von Platz 20 auf vier. Das Qualifikations- wie auch das Hauptrennen haben guten Sport gezeigt."

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen