Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-12 20:55:08

Stimmen nach dem Rennen

Peter Dumbreck (Team D2 AMG Mercedes), 1. Platz: „Das ist ein fantastisches Gefühl. Heute habe ich nicht nur meinen ersten Sieg in der DTM erzielt, sondern auch mein erstes Rennen seit dem Formel-3-Sieg 1998 in Macao gewonnen. Bernd hat sehr viel Druck gemacht; ich musste kühlen Kopf bewahren und voll konzentriert fahren.“

Bernd Schneider (Team D2 AMG Mercedes), 2. Platz: „Ich bin sehr zufrieden, denn ich habe meine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Mein Auto lief am Ende sehr gut, aber Peter hat keinen Fehler gemacht, obwohl ich sehr viel Druck ausübte. Allerdings war ich nur an den Stellen schneller, an denen man nicht überholen kann. Die Vorentscheidung ist bereits bei unseren Boxenstopps gefallen.“

Mattias Ekström (Team Abt Sportsline junior), 3. Platz: „Das war heute sicher eines der besten Rennen meiner Karriere. Als dann die Boxenstopps anfingen, war es ein irres Durcheinander auf der Strecke. Ich habe einfach alles überholt, was ich vor mir gesehen habe.“

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline junior), 6. Platz: „Es ist eine tolle Sache, vom letzten Platz so weit nach vorne zu fahren. Ich hatte rundenlang ein tolles Duell mit Mercedes, das richtig viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich riesig für Mattias über seinen Podiumsplatz und werde alles tun, um es ihm bald nachzumachen.“

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 7. Platz: „Platz sieben zeigt bei weitem nicht, was möglich gewesen wäre. Die extrem aggressive Fahrweise einiger Gegner, insbesondere der Audi-Piloten, hat uns um ein besseres Ergebnis gebracht. Bereits im Sprint haben mir mehrere Audi-Fahrer das Auto rundherum beschädigt. Der erste ist mir bereits aufs Heck gekracht, als die Ampel noch Rot zeigte. So macht es keinen Spaß. Danke an mein Team, das selbst einen defekten Diffusor im Zeitlimit repariert und das Auto neu vermessen hat.“

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 11. Platz: „Leider habe ich im Eifer des Gefechts während der Safety-Car-Phase übersehen, dass die Boxenausfahrt rot war. Dafür habe ich eine Stop-and-Go Strafe erhalten, die mich auf Platz elf zurückgeworfen hat. Ein Ergebnis unter den ersten Fünf wäre heute ohne weiteres möglich gewesen.“

Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), 14. Platz: „Am Start zum ersten Lauf bin ich ganz gut durchgekommen und lag bereits auf Platz 13, als ich touchiert wurde, mich drehte und ganz ans Ende zurückfiel. Im Rennen konnte ich bis zum Boxenstopp sogar mehrere Gegner überholen, doch der zweite Reifen-Satz veränderte das Fahrverhalten unerklärlich stark.“

Hubert Haupt (Opel Euroteam), 15. Platz: „In beiden Läufen habe ich einen guten Start erwischt. Die Safety-Car-Phase im Rennen habe ich zum Pflicht-Boxenstopp genutzt. Leider war mein Teamkollege Alain Menu auch gerade an der Box, so das ich weiterfahren musste. Weil ich dabei eine rote Ampel übersah, musste ich zu einer Stop-and-Go-Strafe erneut hereinkommen. Es wurde übertrieben hart gefahren: Noch in der letzten Runde fuhr mir Christijan Albers ins Auto – so etwas ist einfach unnötig.“

Peter Mamerow (Mamerow Racing Team), 17. Platz: „In beiden Rennen hatte ich Vibrationen, die stärker wurden. Die Ursache dafür kennen wir noch nicht. Ansonsten lief es ganz gut, es wäre also mehr möglich gewesen.“

Alain Menu (Opel Euroteam), 19. Platz: „Ich bin natürlich enttäuscht, dass sich mein dritter Startplatz nicht ausgezahlt hat. Ein Platz unter den ersten Vier war drin, keine Frage. Stattdessen drehte ich mich im Qualifikationsrennen bereits in der ersten Kurve. Ich weiß nicht, ob ich von hinten angeschoben wurde. Im Rennen duellierte ich mich mit einem Mercedes. Dabei wurde die vordere Haube beschädigt, die ich später sogar ganz verloren habe. Ich musste an die Boxen. Damit war mein Rennen gelaufen.“

Michael Bartels (Opel Team Holzer), Ausfall: „Wieder einmal wurde Opel für gute Trainingsleistungen nicht belohnt. Es wurde viel zu aggressiv gefahren. Im ersten Lauf hat mich Peter Dumbreck mehrfach so lange touchiert, bis ich mich gedreht hatte. Im Rennen jagte ich Christijan Albers. Als wir an die erste Kurve kamen, war ich neben ihm und wahrscheinlich im toten Winkel seines Spiegels. Er hat eingelenkt, mich an der Front getroffen und sich herausgedreht. Ich würde sagen, es war weder seine Schuld noch meine. Dabei wurde mein Bugschürze so stark beschädigt, dass ich aufgeben musste.“

Yves Olivier (Opel Team Phoenix), Ausfall: „Ich hatte mir nach schwierigen Trainingssitzungen, in denen wir keine gute Abstimmung gefunden haben, einfach nur vorgenommen, ins Ziel zu kommen. Bereits im ersten Lauf aber wurde so aggressiv gefahren, dass das Auto stark beschädigt war. Im zweiten Lauf habe ich mich durch einen eigenen Fehler ins Kiesbett gedreht, aus dem ich nicht mehr herauskam.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein spannendes Rennen. Es wurde oft zu hart und nicht fair gefahren. Peter hat einen sehr guten Job gemacht und mit seinem Sieg dafür gesorgt, dass alle vier AMG/HWA-Fahrer in dieser Saison mindestens einmal gewonnen haben. Kompliment an Bernd - er hat heute einen kühlen Kopf bewahrt und nicht mit Gewalt versucht, Peter zu überholen. So muss man fahren, wenn man Meister werden will.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Die Fahrweise, die wir heute von einigen Fahrern gesehen haben, ist nicht akzeptabel. Das hat für mich mit Sport nichts zu tun. Der siebte Platz von Manuel Reuter als bestes Opel-Resultat entspricht ganz und gar nicht unserem Leistungsvermögen. Erneut sind die drei besten Opel schon in der Startrunde des Qualifikationsrennen um ihre Chancen gebracht worden. Das können wir nicht hinnehmen. Es ist enttäuschend, dass wir unsere gute Form, die wir über das gesamte Wochenende auf dieser für uns schwierigen Rennstrecke unter anderem mit Rang drei von Manuel am Freitag und Rang drei von Alain im Zeittraining gezeigt haben, nicht in ein gutes Ergebnis ummünzen konnten.“

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