Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-09 18:36:49

Stimmen nach dem Rennen

Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes), 1. Platz:
„Es ist ein überwältigendes Gefühl, meinen Titel so zu verteidigen und im nächsten Jahr wieder mit der 1 an den Start zu gehen. Mein Auto war das ganze Wochenende perfekt und es hat mir von der ersten Minute an bis ins Ziel riesigen Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die beiden ausstehenden Rennen, in denen ich jetzt unbeschwert fahren kann und vor allem auf das große Finale in Hockenheim, wo ich für die Fans noch einmal alles geben werde.“

Laurent Aiello (Abt Sportsline), 2. Platz:
Ich habe die ganze Zeit gepusht und alles gegeben, um an Bernd Schneider dranzubleiben, aber er war einfach immer einen kleinen Tick schneller - deshalb ist er auch verdienter Meister der DTM. Nach dem Stopp habe ich die Bremsen geschont, die auf diesem Kurs sehr beansprucht werden. Die Punkte für den zweiten Platz sind einfach zu wichtig.

Uwe Alzen (Warsteiner AMG Mercedes), 3. Platz:
„Herzliche Gratulation an Bernd zu seinem souveränen Titelgewinn. Leider habe ich durch den Rempler von Alain Menu zu Beginn des Rennens viele Plätze verloren. Mein Frontspoiler-Splitter war nach der Kollision beschädigt und ich hatte danach in Rechtskurven starkes Untersteuern. Die Highlights meines Rennens waren die heißen Kämpfe mit Patrick Huisman und Marcel Fässler nach meinem Boxenstopp.“

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 4. Platz:
„Am Nürburgring Fünfter, bei meinem Heimspiel Vierter – von mir aus kann es so weitergehen. Nach einem erneut verkorksten Training lief es schon im Warm-up gut. Im Rennen konnte ich wie schon am Nürburgring die Zeiten der Spitze mitgehen, mit 1.29,3 bin ich die drittschnellste Runde gefahren. Außerdem waren Strategie und Boxenstopp meines Phoenix-Teams erneut sehr gut. Meine Gratulation an Bernd Schneider zum erneuten Titelgewinn. Ich habe ihm schon im Parc-Ferme gesagt, dass wir es ihm im kommenden Jahr nicht mehr so leicht machen werden.“

Hubert Haupt (Opel Euroteam), 7. Platz:
„Ich bin sehr, sehr glücklich. Mein Auto war perfekt, der Boxenstopp meines Euroteams sehr gut und der zweite Satz Reifen tadellos. Außerdem war meine schnellste Runde um vier Zehntelsekunden schneller als im Qualifying. Das hat riesigen Spaß gemacht.“

Yves Olivier (Opel Team Phoenix), 8. Platz:
„Das ist natürlich ein tolles Ergebnis. Bereits im ersten Lauf bin ich kein Risiko eingegangen, da ich von Platz 20 startete. Im Rennen hatte ich Glück und entkam dem Chaos. Die Abstimmung meines Autos war sehr gut. Einzig in der Safety-Car-Phase kühlten meine Reifen etwas zu sehr ab.“

Michael Bartels (Opel Team Holzer), Ausfall:
„Mein Sprint war okay. Ich fuhr auf Ankommen, deshalb ist Platz acht in Ordnung. Es ist sehr schade, dass im Rennen die beiden besten Opel-Piloten aus dem Sprint nicht ins Ziel kamen. Ich konnte zunächst über das Kiesbett dem Durcheinander entgegen, wurde dann aber noch auf dem Randstreifen getroffen. Unfassbar!“

Alain Menu (Opel Euroteam), Ausfall:
„Der Sprint war toll, und die Zweikämpfe haben riesigen Spaß gemacht. Von Startplatz sieben auf die fünfte Position – für das Rennen habe ich mir danach noch etwas mehr ausgerechnet. Daraus wurde leider nichts. Ich habe in der ersten Kurve noch versucht, eine Berührung zu vermeiden, bin aber noch seitlich in Uwe Alzen gerutscht.“

Martin Tomczyk (Abt Sportsline junior), Ausfall:
„Irgendwann waren plötzlich überall Autos um mich herum und haben mich getroffen. So etwas kann zwar immer passieren, aber heute ärgert es mich besonders: Ich glaube, ich hätte noch einige Plätze gutmachen können.“

Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), 9. Platz:
„Zweimal habe ich einen Super-Start erwischt, doch im Sprint hat mich Bernd Mayländer umgedreht, im Rennen fing ich mir mit dem ersten Satz Reifen etwas ein. Zum Dreher von Christian Abt: Ich habe ihn umgedreht, weil ich beim Start von einem Mercedes abgedrängt wurde und halb aufs Gras kam – also keine alleinige Schuld.“

Christian Abt (Abt Sportsline), nicht am Start:
„Ich glaube, ich brauche in dieser Saison gleich das Pech für mehrere Jahre auf. Wichtig für unser Team ist aber allein Laurents zweiter Platz.

Peter Mamerow (Mamerow Racing Team), nicht am Start:
„Ich drehte mich im ersten Lauf an einer schnellen Stelle, weil meine Reifen vermutlich noch keine optimale Temperatur hatten. Christian Abt konnte mir nicht mehr ausweichen, und wir kollidierten.“

Timo Scheider (Opel Team Holzer), nicht am Start:
„Es macht mir so einfach keinen Spaß mehr. Schon wieder bin ich schuldlos aus einem Rennen gerissen und um eine gute Platzierung gebracht worden. Ich weiß nur, dass mich Mattias Ekström brutal hinten links getroffen hat, dann kam Thomas Jäger angeflogen, und ich sah nur noch seinen Unterboden. Derartige Manöver müssen endlich aufhören.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline):
„Der heutige Tag gibt unserer ganzen Mannschaft wieder einen gewaltigen Motivationsschub für die verbleibenden zwei Rennen. Am Anfang desJahres hatten wir uns vorgenommen, kräftig in den Top Ten mitzufahren. Und jetzt sind wir sogar mitten drin im Kampf um den Vizetitel. Und dem sind wir heute ein gutes Stück näher gekommen.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef):
„Über die Leistung von Manuel Reuter freue ich mich erneut. Der vierte Platz und vor allem seine Rundenzeiten bestätigen die verbesserte Performance des Astra Coupé. Auch Alain Menu hat mit Rang fünf im Qualifikationsrennen eine exzellente Leistung gezeigt und sich exzellent gegen die Konkurrenz behauptet und sogar zwei Plätze gut gemacht. Umso ärgerlicher ist es für uns, dass wir erneut drei unserer besten Autos verloren haben, wobei Timo Scheider und Michael Bartels völlig schuldlos waren. Ein Kompliment möchte ich auch Hubert Haupt und Yves Olivier machen, die beide ein starkes Rennen gefahren sind und gezeigt haben, dass auch ein gebrauchter Opel ein guter und zuverlässiger Opel ist. Gratulation auch an Bernd Schneider zum erneuten Titelgewinn.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef):
„Wie Bernd und seine Mannschaft heute den Titel gewonnen haben, ist beeindruckend. Bernd war Extraklasse und zeigte eine wahrlich meisterhafte Leistung. Er war mit seinem Speed das Maß der Dinge. Dazu und zu seiner Titelverteidigung gratuliert ihm unsere ganze Mannschaft.“

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