Stimmen nach dem Rennen | DTM
2002-07-14 17:35:59

Stimmen nach dem Rennen

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 1. Platz: Der Knoten ist endlich aufgegangen, alles hat heute super geklappt und mein Auto lag perfekt. Meine Boxencrew war unglaublich gut und hat einen sehr schnellen Stopp hingelegt. Mein einziges Problem hatte ich mit dem Boxenfunk vor dem Stopp, weil ich ein starkes Rauschen hörte. Danach habe ich das Kabel für den Funk einfach heraus gezogen. Das Rennen war nicht einfach, ich musste bis zum Schluss hoch konzentriert fahren. Ich freue mich riesig über meinen ersten Saisonsieg und den tollen Empfang durch die Fans bei der Zieldurchfahrt.

Mattias Ekström (Team Abt), 2. Platz: Das war eines der härtesten Rennen meiner ganzen Karriere. Ich hatte am gesamten Wochenende eine leichte Erkältung und war in der Schlussphase des Rennens wirklich ziemlich fertig. Zum Geburtstag habe ich mir von meinem Team einen schnellen Boxenstopp gewünscht – und den habe ich auch bekommen. Jetzt will ich mir am Nürburgring den zweiten Platz in der Meisterschaft von Bernd Schneider zurückholen.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG Mercedes), 3. Platz: Ich wurde stark gefordert, denn ich hatte kaum Zeit zum Luft holen. Von hinten drängte Aiello, und eigentlich wollte ich auch noch Ekström überholen. Auch wenn das wegen Untersteuerns in den letzten Runden nicht gelungen ist, freue ich mich über meinen ersten Podiumsplatz in diesem Jahr.

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 4. Platz: Leider habe ich bei meinem Boxenstopp wertvolle Sekunden verloren. Aber meine Mechaniker haben mir schon so oft beim Siegen geholfen – da kann es immer passieren, dass es mal nicht so perfekt läuft. Danach habe ich alles gegeben, um noch aufs Podium zu kommen. Ich bin zwar immer wieder an Marcel Fässler herangekommen, konnte ihn aber nicht überholen.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 5. Platz: Mit Platz fünf bin ich zufrieden, denn ich habe mich um sechs Plätze nach vorne gekämpft. Die Überholmanöver, vor allem das mit Christian Abt, war klasse und absolut fair. Mein Startplatz im ersten Lauf war noch etwas feucht, dort verlor ich Zeit. Im Rennen war das Auto gut, das hat man ja sicherlich gesehen. An Jockel kam ich vorbei, als er sich verbremste.

Joachim Winkelhock (Opel Team Phoenix), 6. Platz: Der Start ins Rennen war mir schon fast peinlich – es war der zweitbeste Start meiner Karriere. In den ersten Runden konnte ich das Tempo mitgehen, habe die Hinterreifen allerdings zu stark beansprucht. Dadurch fiel ich später zurück. Es war schön zu sehen, dass es wieder aufwärts geht.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 7. Platz: Für mich war das heute ein tolles Rennen: Ich hatte viele enge Zweikämpfe, die alle sehr fair waren und mir viel Spaß gemacht haben. Leider habe ich den Start zum Wertungslauf verbockt und musste mich danach wieder nach vorne kämpfen. Ich glaube, die Zuschauer haben heute einen spannenden Renntag erlebt und allerfeinsten Motorsport gesehen.

Jean Alesi (AMG-Mercedes), 8. Platz: Ich sah eine kleine Lücke und wollte Uwe angreifen, dabei habe ich ihn leider berührt. Es tut mir sehr leid für ihn, ich werde mich bei ihm entschuldigen.

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline junior), 9. Platz: Für mich ist das heute wie ein kleiner Sieg, denn endlich konnte ich zum ersten Mal in dieser Saison mein Hauptrennen bis ins Ziel fahren. Als ich gemerkt habe, dass ich es nicht mehr in die Punkteränge schaffen werde, bin ich lieber defensiver gefahren. Meine Saison geht jetzt erst richtig los.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 10. Platz: Das war ein verdammt hartes Rennen, in dem ich viel gekämpft habe. Schade, dass ich beim ersten Start durch den Fehler meines Vordermanns Plätze verloren habe. Mein Holzer-Team hat einen gigantischen Boxenstopp gemacht.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Ein spannendes und sportlich faires Rennen. Die Performance aller drei Marken war ausgewogen. Ein hochverdienter Sieg von Bernd und seiner Mannschaft. Unsere Strategie und unsere Boxenstopps waren sehr gut. Marcel Fässlers dritter Platz rundet das Ergebnis ab, auch er hat einen prima Job gemacht.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Mein Kompliment an Manuel und Jockel für ihre starken Leistungen. Wir waren in der Lage, das Tempo an der Spitze mitzugehen und uns um etliche Positionen zu verbessern. Das versöhnt uns etwas, denn durch unsere schlechten Leistungen im Qualifying haben wir bessere Chancen vergeben. Zwei Punkteränge sind okay, aber unser Ziel bleiben Podiumsplätze und Siege.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef): Alle fünf Jungs haben heute ein spannendes, enges und absolut faires Rennen gezeigt. Mattias hat sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht, das man sich vorstellen kann. Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber jetzt greifen wir halt beim nächsten Rennen wieder voll an. Denn an den Nürburgring haben wir nach unseren zwei Siegen im vergangenen Jahr die besten Erinnerungen.

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