Stimmen nach dem Rennen | DTM
2002-08-04 19:15:33

Stimmen nach dem Rennen

Uwe Alzen (Warsteiner AMG-Mercedes), 1. Platz: Für mich ist dieser Sieg sehr wichtig und das Highlight dieser Saison nach einer langen Durststrecke. Es war ein hartes, aber jederzeit faires Rennen, in dem ich starkem Druck standhalten musste. Ich konnte das Tempo bestimmen und dabei meine Hinterreifen schonen, um am Schluss noch einmal nachzulegen.

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 2. Platz: Mercedes macht mächtig viel Druck und wird immer stärker. Ich habe Bernd immer hinter mir gehabt - aber ich wusste genau, um was es geht und habe gekämpft bis zur Ziellinie. Nach dem Start konnte ich es kaum glauben, als ich nach dem Start im Rückspiegel plötzlich zwei gelbe Audi gesehen habe. Ich werde mich jetzt nicht mit dem Ausrechnen von Meisterständen beschäftigen, sondern mich weiter nur auf das nächste Rennen konzentrieren.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 3. Platz: Ich bin über den dritten Platz schon etwas enttäuscht, weil heute mehr drin gewesen wäre, aber der Rempler von Christian Abt gleich in der ersten Kurve hat mich drei Plätze gekostet. Trotzdem war es ein fantastisches Rennen, und wir haben den Zuschauern einen spannenden Wettkampf geboten. Jetzt gilt es, sich auf die letzten drei Rennen zu konzentrieren.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 4. Platz: Meine beiden Starts waren schlecht, besonders der zweite. Dafür lief der Boxenstopp super und ich konnte wieder aufschließen.

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline junior), 5.- Platz: Mein Start im Wertungslauf war einfach perfekt: Ich war rechts und links und in der Mitte - und nach der ersten Kurve war ich plötzlich schon auf Platz vier. Ich hatte ein perfektes Auto, konnte den Speed problemlos mitgehen und Marcel Fässler und Bernd Schneider leicht hinter mir halten. Ich freue mich über die zwei Punkte und versuche, in Österreich noch mehr zu holen.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 6. Platz: Nachdem ich im ersten Lauf mit der Balance nicht so zufrieden war, hat das Phoenix-Team in der Reparaturpause eine kleine Änderung vorgenommen. Sie hat sich ausgezahlt, denn ich konnte im Rennen das Tempo meiner Vordermänner mitgehen.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 7. Platz: Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Im zweiten Rennen gelang mir ein gigantischer Start, doch ich verlor im Gedränge vor der ersten Kurve wieder mehrere Plätze. Ein Punkterang wäre heute vielleicht möglich gewesen, doch leider versagte ein Schlagschrauber beim Boxenstopp.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 9. Platz: Ich hatte einen sehr guten Start im Wertungslauf und bin am Ende der Geraden neben Bernd Schneider gefahren. In der Kurve haben wir uns leicht berührt, aber das war eine ganz normale Rennszene. Leider habe ich dann bei der Ausfahrt nach meinem super Boxenstopp die weiße Linie überfahren - das war meine eigene Dummheit, die nun einmal bestraft wird.

Mattias Ekström (Team Abt), 10. Platz: Ich musste das ganze Rennen hart kämpfen, um von ganz hinten nach vorne zu fahren. Leider hatte ich nach einer Kollision im Qualifikationsrennen einen Dreher und musste wieder von fast ganz hinten starten. Es war wirklich eine aufregende Stunde heute auf dem Nürburgring, und ich hätte dafür eigentlich gerne einen Punkt mitgenommen.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Das war ein sensationelles Rennen, gerade wenn man bedenkt, dass bei diesem Meisterschaftsstand natürlich auch die Taktik eine große Rolle spielt. Ich bin besonders stolz auf mein Team: Nach dem nicht so gelungenen Boxenstopp am Lausitzring hat die Mannschaft drei Wochen lang hart trainiert und heute die drei schnellsten Reifenwechsel absolviert. Dieser Kampfgeist zeichnet uns aus und hat uns an die Spitze in der DTM gebracht.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Heute wurde in einer großartigen Veranstaltung mit Zuschauerrekord für Tourenwagenrennen auf dem Nürburgring großer Sport geboten. Uwe Alzen hat eine sehr gute Leistung gezeigt. Leider hat Bernd eine bessere Platzierung durch einen Rempler am Start eingebüßt, aber unsere Teams kämpfen weiter. Wir werden in den letzten drei Rennen sicherlich alles geben.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Man muss in der Startaufstellung vorne stehen, wenn man um die Podiumsplätze mitkämpfen will. Wir konnten die Rundenzeiten mitgehen, das reicht leider nicht aus. Zudem haben wir frühzeitig Alain Menu verloren, der von Christian Abt hinausgeschoben wurde. Mit dem sechsten Platz sind wir überhaupt nicht zufrieden. Erneut betone ich, dass Podiumsplätze und Siege unser Ziel bleiben und auch möglich sind.

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