Stimmen nach dem Rennen | DTM
2002-09-08 19:47:30

Stimmen nach dem Rennen

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 1. Platz: Wir sind heute alle Sieger, weil die Meisterschaft weiter offen bleibt. Als sich Bernd und Laurent drehten, wusste ich gar nicht mehr, auf welchem Platz ich war. Nach den bisherigen Leistungen des Wochenendes hätte ich mit einem Sieg nie gerechnet. Sorry für Bernd, ich hätte ihn gern noch vorbei gelassen, aber es war schon zu spät.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 2. Platz: So ein Rennen habe ich noch nicht erlebt. Bei einsetzendem Regen hatte ich heute das Glück, das ich bisher in dieser Saison nicht hatte. Unsere Teamleistung war hervorragend, denn es hätte nach meinen beiden Ausrutschern auch schlecht ausgehen können. Aber ich habe mich an das Motto von unserem Technikchef Gerhard Ungar gehalten – niemals aufgeben.

Jean Alesi (AMG-Mercedes): 3. Platz Meine Starts waren sehr gut und ich konnte vorne mitfahren. Das Rennen war dramatisch, am Ende ging es drunter und drüber. Nur die beiden letzten Kurven waren vom einsetzenden Regen rutschig geworden. Als Bernd und Laurent von der Strecke abkamen, ging ich vom Gas, um auf Bernd zu warten, und so konnten Marcel und er vorbei fahren.

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 5. Platz: Das Rennen war genauso hart oder vielleicht sogar noch härter, als ich es erwartet habe. Leider habe ich durch einen nicht gerade optimalen Start in den Wertungslauf einige Positionen verloren, die ich gegen die ganze Mercedes-Mannschaft nur schwer wieder gutmachen konnte. Aber jetzt werden wir uns doppelt so gut vorbereiten, um in Zandvoort alles klar zu machen.

Alain Menu (Opel Euroteam), 6. Platz: Ich erlebte einen ordentlichen Start im ersten Lauf und konnte anfangs das Tempo von Uwe Alzen mitgehen, musste mich allerdings Martin Tomczyk geschlagen geben. Das Rennen lief gut, bis der Regen einsetzte. Zu dritt kamen Manuel, Timo und ich zusammen mit einem Audi von der Strecke ab, letzten Endes behielt ich aber meinen sechsten Platz.

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 7. Platz: Der erste Lauf war unspektakulär. Beim zweiten Start würgte ich fast den Motor ab und fiel auf Platz 14 zurück, kämpfte mich aber wieder vor. Als es zu regnen begann, war ich schneller als meine Vordermänner. Leider gab es dann den Dreher mit drei Opel und einem Audi.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 8. Platz: Es war ein wahnsinniges Rennen, und ich lag schon auf Platz fünf. Als ich neben Laurent Aiello zog, verlor jemand in unserem Pulk die Kontrolle und wir drehten uns. Ich bin zutiefst enttäuscht. Zwei Punkte wären nach dem fantastischen Boxenstopp des Holzer-Teams möglich gewesen.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 9. Platz: Das war heute ein unglaubliches Rennen. Hätte ich bei meinem Boxenstopp nicht so viel Zeit verloren, wäre ich vielleicht ganz vorne mit dabei gewesen und hätte Laurent auch noch unterstützen können. Andere Teams beschweren sich ja ab und zu über die raue Gangart in der DTM wir machen das nicht. Wir haben heute viele harte Kämpfe gesehen, die am Limit waren und genau so muss der Motorsport in meinen Augen auch sein.

JJ Lehto (Opel Euroteam), 10. Platz: Platz zehn ist ein schöner Erfolg nach einem schwierigen Beginn. Ich habe elf Plätze gut gemacht und das Auto intakt ins Ziel gebracht. Die DTM ist hart, aber es hat wieder viel Spaß gemacht.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Natürlich ist es schade, wenn man zwischendurch schon Meister ist und im Ziel dann doch nicht feiern kann. Mercedes hat heute tollen Mannschaftssport gezeigt leider mit etwas ungleicher Aufteilung, weil wir statt zehn Autos nur fünf haben. Heute haben wir den ersten Matchball zum Titelgewinn vergeben aber den zweiten in Zandvoort werden wir verwandeln!

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef):Das war großer Sport – so ein turbulentes und spannendes Rennen hat es in der DTM wohl noch nie gegeben. Es ging auf der Strecke hart aber fair zu, das Rennen war ein Genuss für die 40.000 Zuschauer hier und die TV-Zuschauer sowieso. Wir haben unser Ziel, die Chance auf den Titel weiter zu erhalten, mit einer tollen Mannschaftsleistung erreicht.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Spannender geht es kaum. Die letzten Runden waren nervenzerreißend. Als der Regen einsetzte, waren wir mit drei Opel im Spitzenpulk und hätten am Ende durchaus auf dem Podium stehen können. Doch dann drehten sich alle drei Opel parallel mit einem Audi. Das war sehr ärgerlich. Wir haben vier Opel unter den besten Zehn, darunter JJ Lehto, der ein gutes Rennen gefahren ist.

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