Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-04-18 23:59:34

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett, C-Klasse AMG-Mercedes (1. Platz): „Das war ein perfektes Wochenende und mein Rennen war unglaublich. Mein Team hat einen sehr guten Job gemacht und ich bedanke mich bei allen, die auf mich vertraut haben und mich zu HWA geholt haben.“

LChristijan Albers, ExpressService AMG-Mercedes (2. Platz): „In der zweiten Kurve und in der Spitzkehre verlor ich in der ersten Runde Zeit, als ich kollidierten Fahrzeugen ausweichen musste. Meine Reifen haben nach meinem frühen zweiten Boxenstopp nachgelassen und ich konnte nicht mehr attackieren.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (3. Platz): „Alle sprechen vom Duell der jungen Wilden gegen die alten Hasen - jetzt steht es 1:0 für die jungen Hasen. Ich freue mich auch für Audi: Beim ersten Rennen als Werksteam gleich ein Podiumsergebnis zu schaffen, ist eine starke Leistung. Wir müssen noch etwas schneller werden, aber ich bin sicher, dass wir das schaffen, wenn wir unsere Hausaufgaben machen. Das Rennen war vor allem am Anfang sehr hart, jeder hat seine Position vehement verteidigt."

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): „Leider habe ich gleich zu Beginn bei einer Berührung die Zusatzflügel links hinten am Heck verloren. Dadurch stimmte die Balance des Autos nicht mehr, ich hatte Probleme beim Einlenken in Rechtskurven - und davon gibt es in Hockenheim viele. Zweimal habe ich zurückgesteckt, um meinen Teamkollegen Martin Tomczyk nicht zu gefährden. Beim zweiten Mal musste ich dabei Mattias den Vortritt lassen. Kompliment an die Boxencrew: Beide Boxenstopps waren großartig."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (5. Platz): „Ich bin mit meinem fünften Platz sehr zufrieden, obwohl ich durch die Boxenstopp-Strategie einen Platz an Tom verloren habe. Ich wollte eigentlich früher an die Box kommen, aber das hat leider nicht geklappt, weil der Funk nicht funktionierte. Dadurch bin ich hinter Tom zurückgefallen."

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (6. Platz): „Das war ein fantastisches Rennen. Im harten Wettkampf hat sich gezeigt, dass man mit dem neuen Vectra GTS V8 exzellent attackieren kann. Vor dem Rennen hatte ich mir Platz zehn vorgenommen, und ich wurde Sechster. Den letzten Reifensatz habe ich etwas überbeansprucht.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (7. Platz): „Ich habe meine Ziele erreicht: Ich habe das Rennen beendet und Punkte geholt, obwohl es nach dem Start nicht danach aussah. Der erste Gang sprang heraus, deshalb bin ich weit zurückgefallen. Das Auto war während des gesamten Rennens aber richtig gut, so konnte ich mich auf Platz sieben nach vorne arbeiten."

RTimo Scheider, OPC Team Holzer (8. Platz): „Mein Start war gut. Manuel und ich hatten uns eine Taktik zurecht gelegt, die gut funktionierte, bis ich in der Spitzkehre umgedreht wurde, der Motor abstarb und ans Ende des Feldes zurückfiel. Danach lief es sehr gut. Als ich gegen Ende Vibrationen bemerkte, nahm ich das Gas zurück.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (9. Platz): „In der ersten Runde habe ich mich um vier Plätze verbessert. Mein zweiter Satz Reifen war nicht sehr gut, beim zweiten Stopp stand ein Kameramann im Weg. Danach lief es gut.“

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (10. Platz): „Mein Start war gut, dann musste ich Timo nach seinem Dreher ausweichen und verlor sechs Plätze. Beide Stopps waren sehr gut, ebenso der zweite und der dritte Reifensatz. Leider ist mir ein Gegner im Duell drei Mal mutwillig aufs Hinterrad gefahren. Heute wäre viel mehr drin gewesen.“

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (11. Platz): „Die Startampel war für mich kaum zu sehen, trotzdem lief es prima. Nach einem guten ersten Stopp habe ich attackiert und die Reifen überbeansprucht. Mit dem letzten Satz war ich vorsichtiger. Die DTM bietet starke Duelle, viel Spaß und guten Sport. Ich freue mich, mit Opel hier zu fahren.“

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (12. Platz): „Bereits in der ersten Runde habe ich drei Plätze gewonnen. Als Timo und Marcel hinter mir waren, ließ ich sie vorbei und verlor etwas Zeit. Am Ende war ich bester Fahrer eines Jahreswagens. Mit einem besseren Qualifying wäre ein Platz unter den ersten Zehn möglich gewesen.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (16. Platz): „Das Rennen lief für mich genauso enttäuschend wie das Qualifying. Für die Kollision in der ersten Runde konnte wohl niemand etwas. Das war natürlich schade, denn heute wäre ein Punkt drin gewesen. Wenigstens konnte ich das Rennen zu Ende fahren und dabei sehen, was über die Distanz mit dem Auto passiert. Ich hoffe, das hilft mir beim nächsten Mal."

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (Ausfall): „Ich bekam in der ersten Runde einen heftigen Schlag von hinten, dadurch habe ich meinen Vordermann getroffen. Folgen der Kollision waren ein Reifenschaden und starke Vibrationen - es war unmöglich, weiter zu fahren. Klar bin ich enttäuscht, denn das erste Rennen ist immer ganz besonders wichtig."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Ausfall): „Ich hatte am gesamten Wochenende ein perfektes Auto. Leider ist etwas an meinem Unterboden gebrochen, so dass ich das Rennen beenden musste. Ich freue mich für Gary und Christijan und über den Mercedes-Benz Doppelsieg.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (Ausfall): „Gleich zu Beginn wurde ich umgedreht und die Haubenhalterung bekam einen Knacks. Später verlor ich die vordere Haube. Auch nach dem Boxenstopp war die Situation nicht perfekt. Mein Auto hatte Untersteuern, ich traf einen Begrenzungsreifen, verlor die Haube erneut und rutschte in die Mauer.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Ausfall): „Ich hatte während des Rennens Berührungen mit Kristensen und Ekström. Dadurch wurde meine Aufhängung beschädigt. Bis sechs Runden vor dem Ziel hat sie gehalten. Schade, die zehn Punkte werden mir im Kampf um die Titelverteidigung fehlen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das war eine gute Mannschaftsleistung als Saisonstart für Audi, auch wenn wir noch nicht siegfähig waren. Wir waren bei der Gesamtfahrzeugabstimmung wohl etwas zu konservativ, deswegen konnten wir den Speed an der Spitze, insbesondere mit neuen Reifen, nicht ganz mitgehen. Die Basis ist geschaffen. Kompliment an das ganze Audi Team, das diesen guten Einstand erst möglich gemacht hat."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Eine großartige Leistung von Gary Paffett und der HWA-Mannschaft um Gerhard Ungar, Hans-Jürgen Mattheis und Chef Hans Werner Aufrecht. Dank an das Team, das den Winter über hart gearbeitet hat, um die neue C-Klasse so leistungsfähig an den Start zu bringen und den Doppelsieg von Gary und Christijan Albers möglich zu machen. Den Zuschauern an der Strecke wie an den TV-Bildschirmen wurde heute toller Sport geboten. Schade für Jean Alesi und Bernd Schneider. Jean fiel mit beschädigtem Unterboden aus. Bernds Aufhängungsschaden war eine Folge von Berührungen mit Tom Kristensen und Mattias Ekström in der Anfangsphase des Rennens. Beide waren Siegkandidaten.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Die Leistungen, die Peter und Timo gezeigt haben, sind wirklich eindrucksvoll. Beide sind vom Ende des Feldes in die Punkteränge gefahren und haben bewiesen, dass der Vectra absolut konkurrenzfähig ist. Schade, dass extrem aggressiv gefahren wurde. Die Dreher von Timo und Marcel waren unnötig. Trotzdem hat die DTM heute guten Sport geboten.“

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