Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-05-02 19:22:25

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich für das ganze Team über meinen ersten Saisonsieg. Am Start bin ich gut weggekommen und habe zwei Plätze gut gemacht. Bei dem Überholmanöver mit Ekström und Gary war ich auf der Ideallinie und konnte meinen Schwung mitnehmen, um an beiden vorbei zu fahren. Ekström war sehr stark und hat mir alles abverlangt. Danke an unsere Mannschaft für zwei sehr gute Boxenstopps, die diesen Sieg erst möglich gemacht haben.“

RMattias Ekström, Audi Sport Team Abt (2. Platz): "Der Audi A4 war heute ganz klar das beste Auto im Feld, deshalb ist der zweite Platz schon eine kleine Enttäuschung für mich. Meine Führung habe ich durch ein langsameres Auto verloren, das mit dem Duell an der Spitze eigentlich nichts zu tun hatte. Aber auf diese Taktik werden wir uns einstellen. Nach Platz drei in Hockenheim und Platz zwei in Estoril ist mein Ziel für das nächste Rennen in Adria jedenfalls klar."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (3. Platz): "Ich bin sehr glücklich über meinen ersten Podiumsplatz in der DTM. Es hat einfach alles zusammen gepasst: Mein A4 war perfekt, die beiden Boxenstopps vom Feinsten, und ich selbst bin ein fehlerloses Rennen gefahren. Ich hoffe, dass jetzt der Knoten geplatzt ist und die Saison für mich genauso erfolgreich weiter geht."

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): "Ich hatte einen Megastart. Leider konnte ich davon nicht profitieren. Ich war auf der Außenbahn und bin ganz leicht am Vorderrad berührt wurden, deshalb musste ich über die Wiese fahren. Meine ersten beiden Reifensätze haben nicht besonders gut funktioniert, mit dem letzten Satz lief es perfekt, und ich konnte auf die Spitze aufholen. Danke an mein Team und Audi: Der A4 ist ein richtig gutes Auto."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (5. Platz): „Ich bin gut gestartet und das Auto lag gut, doch auf dieser Strecke ist überholen sehr schwierig. Vom siebten Startplatz war deshalb heute nicht mehr drin.“

Timo Scheider, OPC Team Holzer (6. Platz): „Mein Rennen lief lange Zeit perfekt. Gratulation an das Team zu zwei fehlerfreien Boxenstopps. Als mein Gaspedal in Runde 25 bei Volllast hängen blieb, konnte ich nicht mehr herunterschalten und verlor drei Plätze. Ansonsten wäre ein Podiumsplatz möglich gewesen.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (7. Platz): „Ich hatte ein spannendes Rennen, besonders der Zweikampf mit Heinz-Harald Frentzen hat Spaß gemacht. Überholen war schwierig, deshalb freue ich mich über die zwei Punkte.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (8. Platz): „Mein Start war gut. Danach habe ich mich an unsere Strategie gehalten, dass die Opel-Piloten untereinander kein Risiko eingehen sollen. Die Boxenstopps waren klar besser als in Hockenheim.“

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (9. Platz): „Mein Start war durchschnittlich, bis zur zweiten Kurve verlor ich einen Platz. Leider entwickelte mein Auto eine Tendenz zum Untersteuern am Kurveneingang und zum Übersteuern am Ausgang, wodurch die Reifen stark abbauten.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (10. Platz): "Mein Rennen war fehlerfrei, ein Platz unter den ersten Fünf wäre möglich gewesen. Leider bin ich zu früh an die Box gekommen, weil es Kommunikationsprobleme gab. Ich habe einen Funkspruch gehört, der offenbar nicht für mich bestimmt war - wir müssen klären, warum."

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (11. Platz): "Mein Start war gut, und ich war flott unterwegs. Leider gab es vor dem ersten Boxenstopp ein Missverständnis zwischen mir und dem Team, deshalb bin ich eine Runde zu früh an die Box gekommen und musste durch die Boxengasse fahren. Die Plätze, die wir hier im Qualifying und im Rennen belegt haben, hat das Team nicht verdient. Das Positive ist, dass mein Rennen abgesehen davon sehr gut war."

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (12. Platz): „Der Start war spannend und ich konnte Platz acht halten. Im Kampf mit Jean Alesi wurde ich aufs Gras gedrängt. Später in Runde 23 drehte ich mich, als ich Markus Winkelhock überholen wollte.“

Gary Paffett, C-Klasse AMG-Mercedes (13. Platz): „Nach meinem ersten Boxenstopp habe ich im Zweikampf mit Ekström einen Schlag auf die linke Seite bekommen. Dabei wurde wahrscheinlich der linke Vorderreifen beschädigt. Nach dem guten Qualifying und dem Rennbeginn bin ich enttäuscht, denn der Sieg war heute möglich.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (15. Platz): "Ich bin in der ersten Runde von hinten angeschoben worden. Aber das soll keine Entschuldigung für mein Ergebnis sein. Mir fehlt im Augenblick einfach der Speed, und ich muss herausfinden, warum."

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (16. Platz): „Ich bin untröstlich, denn ich habe einen Punkt, den das Team verdient hat, vergeben. Als ich auf Platz acht lag, bekam ich abrupt so starke Vibrationen, dass ich einen Reifenschaden vorne rechts vermutete und ich ein drittes Mal stoppte – aber das war falsch.“

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (19. Platz): „Ich bin beim Start mehrfach in die Zange genommen worden. Dabei brach unter anderem der Frontsplitter und es ging nichts mehr.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (Ausfall): „Ich lag auf einem Punkterang, als sich vorne links an der Aufhängung etwas löste, vermutlich eine Spätfolge des Gerangels zu Beginn des Rennens.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): "Es war ein spannendes Rennen, das gezeigt hat, wie geschlossen stark das Audi Team ist. Wir haben unser erstes Ziel, in der DTM siegfähig zu sein, erreicht. Mattias ist ein ganz tolles Rennen gefahren und hätte gewinnen können. Die entscheidende Situation war aus meiner Sicht nicht ganz sauber, aber damit muss man im Motorsport immer wieder leben. Für mich ist wichtig, dass wir selbst immer fair bleiben. Glückwunsch auch an Martin Tomczyk für sein erstes Podiumsergebnis in der DTM."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein spannendes Rennen mit gutem und fairem Sport. Das Überholmanöver, als Christijan in der ersten Kurve an Gary und Mattias Ekström außen vorbei zog, war erste Klasse. Glückwunsch an Christijan und die HWA-Mannschaft, die mit einer guten Strategie und ebensolchen Boxenstopps mitgearbeitet hat, dass Christijan von Platz sechs nach vorne kam. Gary war ein Siegkandidat, leider machte ein Reifenschaden seine Chancen zunichte. Alle drei Hersteller waren heute gleich stark und zeigten das Potenzial der Meisterschaft. Kompliment für Mattias Ekström und Abt-Audi, die Leistung hatte einen Sieg verdient.“

LVolker Strycek (Opel-Sportchef): „Timo Scheider hat gestern im Qualifying und heute mit seinen konstant guten Rundenzeiten und seiner dritten Position bis Runde 24 bewiesen, dass der Vectra GTS V8 um Podiumsplätze kämpfen kann. Umso bedauerlicher ist es, dass ein geringfügiger Fehler das verdiente Ergebnis vereitelt hat. Wir sind mit dem Vectra GTS V8 auf dem richtigen Weg und werden das in zwei Wochen in Adria mit einem entsprechenden Ergebnis unterstreichen.“

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