Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-06-06 21:52:46

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (1. Platz): „Als ich Christijan Albers und Bernd Schneider im Rückspiegel sah, wusste ich, dass ich hart um meinen zweiten Platz würde kämpfen müssen. Die Duelle mit Albers waren hart, aber fair - wir haben jede Menge blauen und silbernen Lack ausgetauscht. In der DTM geht es um Millimeter. Wer da ganz vorne sein will, der muss hart und am Limit fahren. Ich glaube, wir haben den Zuschauern heute eine tolle Show geboten - auch wenn es meine Mannschaft an der Box vielleicht einige Nerven gekostet hat. Ich muss fairer Weise sagen, dass auf der Strecke heute Gary Paffett gewonnen hat. Aber sein Team hat offenbar einen Fehler gemacht.“

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (2. Platz): „Mein Speedlimiter war ausgefallen, ich musste bei den Boxenstopps sehr aufpassen, dass ich nicht zu schnell fuhr. Der Zweikampf mit Ekström war sehr hart, aber OK. Ich bin froh, dass ich in der Tabelle immer noch mit vorne liege.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (3. Platz): „Mein dritter Reifensatz war der beste, deshalb konnte ich am Ende noch aufholen, doch zum Überholen hat es nicht gereicht.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (4. Platz): „Einfach super! Ich bin sehr, sehr glücklich über das hohe Tempo, das mit dem Vectra konstant möglich war. Aus einer besseren Startposition ist mit dem Auto ein Spitzenergebnis möglich.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (5. Platz): „Leider hatte ich einen schlechten Start und steckte hinter dem Opel von Manuel Reuter fest. Als ich ihn überholt hatte, waren die Führenden schon zu weit weg.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (6. Platz): „Ich freue mich sehr über das Ergebnis, denn vor dem Start wusste ich nicht, ob ich durchhalten würde. Ich habe Fieber und musste Medikamente nehmen. Das Rennen war hart und es fing auch noch schlecht an, weil ich in der ersten Kurve umgedreht wurde. Dann habe ich aber einen guten Rhythmus gefunden und konnte Platz um Platz gut machen. Das Joest-Team hat toll gearbeitet. Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir verbessern uns von Rennen zu Rennen.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (7. Platz): „Endlich eine Zielankunft und ein Punkterang. Leider habe ich durch einen Fahrfehler im ersten Teil zwei Plätze verloren. Die Strategie war okay, aber im letzten Teil kam ich einfach nicht auf gute Zeiten. Mir fehlt in dieser Saison noch etwas der Rennrythmus.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (9. Platz): „Mein Auto war sehr gut, vor allem in den Kurven. Auf den Geraden fehlte etwas Speed, daran müssen wir arbeiten. Für mich war es heute wichtig, das Rennen durchzufahren, das ist mir gelungen. Es wären sogar Punkte möglich gewesen, wenn ich nicht beim ersten Boxenstopp den Motor abgewürgt hätte. Das tut mir Leid für mein Team, denn der Boxenstopp war richtig schnell - ich hätte mit einem Schlag mehrere Autos überholt. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Und jetzt kommt der Norisring, meine Lieblingsstrecke.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (10. Platz): „Wenn man als 18. startet und dann auch noch eine Drive Trough-Strafe bekommt, kann man nicht mehr erwarten. Mein A4 war sehr gut, ich hätte Audi und dem Team gerne die Punkte geholt, die sie heute verdient gehabt hätten. Ohne die Drive Trough-Strafe, für die ich relativ wenig Verständnis habe, wäre ich locker in die Punkte gefahren. Aber ich muss die Strafe akzeptieren.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Was man hier gesehen hat, spricht Bände: Das war einfach ganz toller Motorsport. Mattias hat es geschafft, gegen drei Konkurrenten, die heute auf den Geraden die etwas schnelleren Autos hatten, bis zum Schluss hart, aber fair zu kämpfen. Die Tabellenführung hat sich Mattias verdient erarbeitet. Das Nachspiel war natürlich nicht so erfreulich. Aber auch wir haben in diesem Jahr schon mehrfach zu spüren bekommen, wie hart in der DTM durchgegriffen wird. Das zeigt die Strafe, die heute gegen Tom Kristensen ausgesprochen wurde. Er hatte ebenfalls keinen Wettbewerbsvorteil. Unabhängig davon ist es phantastisch, dass wir nun als Führende der DTM zum Norisring kommen. Dort werden wir alles daran setzen, dass Mattias an der Spitze nicht mehr ganz so alleine ist.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Gary hat auf der Strecke und nicht durch unerlaubte Vorteile gewonnen. Sein Wertungsausschluss ist eine Strafe, die das Team als zu hart empfindet. Wie alle C-Klasse der DTM fuhr Paffett selbstverständlich mit dem reglementskonformen Einheitsbenzin aller DTM-Starter. Sollte die Meisterschaft am Ende durch solch eine Bestrafung entschieden werden, ist dies sicher nicht im Sinne des Sports. AMG-Mercedes hat gegen Entscheidungen der Sportkommissare während seiner DTM-Aktivitäten niemals Berufung eingelegt, aber diesmal tun wir das, und wir hoffen, dass im Sinne des Sports entschieden wird.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Das war Spitzensport vom Allerfeinsten. Leider ist das Startduell für Opel schlecht ausgegangen, weil gleich drei Fahrer betroffen waren. Peter Dumbreck, Heinz-Harald Frentzen und Timo Scheider. Für Heinz-Harald war das Rennen leider zu Ende. Beeindruckend war, wie Timo dann vom Ende des Feldes nach vorne fuhr und sogar zum Spitzenpulk aufschließen konnte und wie Laurent Aiello vom 13. Startplatz auf Rang vier gefahren ist. Das hat gezeigt, dass das Auto wettbewerbsfähig war.”

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