Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-08-01 19:11:57

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett , C-Klasse AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich sehr über meinen dritten Sieg in der Meisterschaft. Danke an das ganze Team für ein perfektes Auto. Mein Start war sehr gut. Nach meinem ersten Boxenstopp bin ich auf Pirro aufgelaufen, der mich aufgehalten hat. Deshalb haben wir meinen zweiten Stopp vorgezogen. Danach lag Ekström rund zwei Sekunden hinter mir und ich habe das Rennen kontrolliert.“

RMattias Ekström, Audi Sport Team Abt (2. Platz): „Platz zwei im Rennen war zwar nicht perfekt. Ich denke, wir hätten hier gewinnen können, aber die Führung in der Meisterschaft ist viel wichtiger. Jetzt habe ich sogar fünf Punkte Vorsprung. Ich hoffe, das ist ein gutes Omen für die zweite Saisonhälfte. Das Rennen selbst war für mich nicht besonders aufregend. Ich wusste, dass der Start die beste Gelegenheit war, Gary (Paffett) zu überholen. Leider haben die Räder zu stark durchgedreht. In der ersten Kurve sah ich dann im Rückspiegel Dumbreck kommen. Ich hätte seinen Angriff leicht abwehren können, wollte aber kein Risiko eingehen. Drei Kurven später habe ich ihn wieder überholt. Ich kam dann immer näher an Paffett heran, aber nicht nahe genug."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (3. Platz): „Ich bin gut gestartet. Vor allem mit dem zweiten Reifensatz konnte ich attackieren und so einige Plätze gut machen. In der Schlussphase profitierte ich vom Zweikampf zwischen Christijan und Fässler und kam dadurch auf Platz drei vor.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (4. Platz): „Ich freue mich sehr über mein bestes Saisonergebnis. Zwar haben beim Start meine Räder etwas zu stark durchgedreht und beim zweiten Boxenstopp starb mir der Motor ab. Ein Podiumsplatz wäre heute dennoch möglich gewesen.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „An diesem Wochenende war ich ständig unter den schnellsten Drei - mit Ausnahme der Super Pole. Deshalb musste ich so weit hinten starten, und es war natürlich schwer, von meiner Startposition nach vorne zu kommen. Mein Team hatte aber eine tolle Strategie, ich konnte viele Plätze gutmachen. Wenn mir beim zweiten Boxenstopp nicht der Motor ausgegangen wäre, wäre sogar Platz drei möglich gewesen. Ich bin trotzdem zufrieden: Ich habe wertvolle Punkte geholt und wieder viel über die DTM gelernt."

Timo Scheider, OPC Team Holzer (6. Platz): „Endlich einmal ein spektakuläres Rennen, bei dem ich alle Hände voll zu tun hatte. Mit Bernd Schneider, der sehr fair war, und Jean Alesi, der es zum Schluss mit Gewalt versuchte, gab es beinharte Kämpfe. So soll die DTM sein!“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (7. Platz): „Ein sehr schwieriges Wochenende. Vom 13. Startplatz auf Rang sieben im Ziel ist zwar nicht schlecht, aber mit meiner Leistung bin ich dennoch nicht zufrieden.“

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (8. Platz): „In der ersten Kurve bremste ich spät und war Zweiter. Leider war der Grip danach nicht so toll und Ekström kam wieder vorbei. Beim ersten Boxenstopp konnte mein Auto nicht rechtzeitig abgelassen werden und ich verlor viel Zeit.“
Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (9. Platz): „Ich wurde im Gedränge des Starts nach außen befördert und habe die Strecke kurz verlassen. Danach lief mein Auto absolut perfekt und baute mehr Grip auf als in allen vorherigen Sessions. Wieder einmal übertraf unser Renntempo deutlich die Leistungen vom Qualifying.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (11. Platz): „Ich hatte von diesem Rennen wesentlich mehr erwartet, aber wir hatten mit unserer Strategie kein Glück. Ich bin mehrmals hinter langsameren Autos hängen geblieben. In der ersten Runde ging es drunter und drüber. Einige sind sich ohne Grund in die Autos gefahren. Leider konnte ich nicht davon profitieren, weil auch mein A4 beschädigt wurde. Ich habe Speed auf den Geraden verloren, und die Balance war nicht mehr perfekt."

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (12. Platz): „Mein Start war mega! Auch die ersten beiden Kurven waren toll, dann knallte mir aber ein Gegner von außen kommend heftig ins Auto und zerstörte meinen rechten Vorderreifen. Ich musste sofort zur Box. Kompliment an meine Mannschaft: Das Auto lief im gesamten Rennen richtig gut.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (13. Platz): „Der Start war okay, aber in der ersten Kurve ist mir gleich einer hinten rechts ins Auto gefahren. Dadurch hatte ich einen schleichenden Plattfuß und musste nach der ersten Runde an die Box. Nach dem tollen Trainingsergebnis bin ich total enttäuscht."

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (14. Platz): „Der Start war unglaublich und ich gewann etliche Plätze. Leider bekam ich früh Bremsprobleme und musste zurückstecken. Trotzdem gab es danach viele schöne Zweikämpfe.“

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Ausfall): „Ich habe mich zunächst auf den dritten Platz verbessert. In der Schlussphase ließen meine Bremsen immer mehr nach und ich konnte mich gegen die Attacken von Bernd und Fässler nicht mehr wehren. In einer Woche in Oschersleben werde ich alles geben, um die verlorene Meisterschaftsführung zurück zu erobern.“

LHeinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (Ausfall): „Ein Jahreswagen knallte mir gleich zu Beginn ins Auto. Und kurz darauf beschädigte mir ein weiterer Gegner auch noch die andere Fahrzeugseite. Ich musste aufhören, da das Fahrzeug kaum mehr fahrbar war.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (Ausfall): „Der Start war gut, Turn 1 war gut, Turn 2 war gut, Turn 3 habe ich leider nicht mehr erlebt. Ich war in der Zange zwischen zwei anderen Autos. Beide haben rein gezogen und mich getroffen, wir sind dann gemeinsam in Turn 3 gerutscht und haben dann auch noch den armen Martin (Tomczyk) mitgenommen. Das war schade, aber ich hatte keine Chance, die Kollision zu verhindern."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (Ausfall): „Mein Start war super, ich war schon Fünfter, doch in der dritten Kurve habe ich plötzlich von hinten einen Schlag bekommen. Was genau passiert ist, muss ich mir erst einmal im Fernsehen anschauen. Mit einem so guten Auto in der ersten Runde auszufallen, ist natürlich eine riesengroße Enttäuschung."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir haben leider sehr schnell drei Autos verloren. Die anderen haben dann allerdings wirklich das Beste gegeben. Mattias ist ein tolles Rennen gefahren. Tom ist von hinten auch sehr gut nach vorne gekommen. Wir haben zwar nicht das Rennen gewonnen, was unser Ziel war. Aber wir sind jetzt in der Meisterschaft wieder vorne, und damit können wir zufrieden sein."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Wieder ein tadelloses Rennen von Gary vor einer Rekordzuschauerkulisse. Er ist der Mann der Stunde in der DTM. Im 15. DTM-Rennen seiner Karriere hat er zuletzt dreimal hintereinander gewonnen. Kompliment an Gerhard Ungar, Hans-Jürgen Mattheis und die HWA-Mannschaft. Schade für Christijan Albers. Er musste wegen Bremsproblemen aufgeben und verlor deshalb die Meisterschaftsführung. Den über 100.000 Zuschauern wurde an diesem Wochenende spannender Sport vom Feinsten geboten.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef) „Opel hat dazu beigetragen, dass 103.000 Zuschauer ein extrem spannendes Rennwochenende erlebt haben. Marcel und auch Peter hätten einen Podiumsplatz verdient gehabt, doch wir mussten uns mit Platz vier begnügen. In Oschersleben werden wir erneut einen Podiumsplatz anstreben.“

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