Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-08-08 18:30:16

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (Platz 1): „Die DTM ist für mich die härteste Rennserie der Welt. Umso glücklicher bin ich über diesen Sieg heute. Es gab für mich keine einzige Sekunde zum Ausruhen, denn ich hatte Martin die ganze zweite Rennhälfte übergroß im Rückspiegel. Danke an Audi und meine Boxenmannschaft, die diesen Erfolg ermöglicht haben. Es war ziemlich heiß im Cockpit. Aber wenn man um den Sieg fährt, ist das schnell vergessen."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (Platz 2): „Glückwunsch an Tom zu seinem ersten Sieg. Natürlich hätte ich den heute auch gerne geholt, aber trotzdem überwiegt die Freude über das beste Ergebnis in meiner DTM-Karriere. Tom und ich sind die ganzen 42 Runden identische Zeiten gefahren, deshalb musste sich das Rennen in der Boxengasse entscheiden. In Estoril Platz drei, hier Platz zwei - und wir haben ja noch ein paar Rennen vor uns..."

LManuel Reuter, OPC Team Holzer (Platz 3): „Spitze! Vielen Dank an Opel, das Holzer-Team für den schnellsten Stopp und meinen Ingenieur Martijn Meijs für das gute Auto. Nach dem zweiten Stopp war das Auto perfekt und ich konnte Gary Paffett so unter Druck setzen, dass er schließlich einen Fehler machte und ich vorbei kam.“

Gary Paffett , C-Klasse AMG-Mercedes (Platz 4): „Es war ein sehr hartes Rennen. Ich habe meinen zweiten Boxenstopp sehr früh eingelegt, da ich durch Frentzen aufgehalten wurde. Am Ende des Rennens haben die Reifen nachgelassen. Ich habe mich verbremst, kam wieder zurück auf die Strecke und wurde von Reuter berührt. Dadurch kam ich noch einmal von der Strecke ab und fiel auf Platz vier zurück."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (Platz 5): „Das war ein sehr hartes Rennen. Ich kann mit dem fünften Platz zufrieden sein und freue mich über den Doppelsieg meiner beiden Teamkollegen. In der ersten Runde ist genau das passiert, was ich erwartet hatte. Nach der Rangelei mit Schneider war irgendetwas am Auto krumm. Ich spürte Vibrationen, außerdem untersteuerte mein A4. Vor allem in den letzten Runden war das Auto sehr schwierig zu fahren. Ich glaube trotzdem, dass es die richtige Entscheidung war, sofort zu attackieren."

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (Platz 6): „Mein Start war gut, die Stopps auch. Das Auto war konstant, doch hinter Mattias Ekström hatte ich zuviel Untersteuern, um angreifen zu können.“

Timo Scheider, OPC Team Holzer (Platz 7): „Am Start drehten meine Räder zu stark durch. An Jean Alesi kam ich nicht vorbei, nach den Stopps landete ich erneut direkt hinter ihm. Zum Schluss fuhr ich noch auf Rang sieben vor.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (Platz 8): „Mein Start war gut, die Strategie des Teams, früh neue Reifen aufzuziehen, war sehr gut. Leider bekam ich ein starkes Untersteuern. Nach dem zweiten Stopp blieb ich hinter einem Jahreswagen hängen. Timo war schneller und deshalb habe ich ihn vorbei gelassen.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (Platz 9): „Schade, dass ich so knapp an einem Punkt vorbeigefahren bin. Ich hätte bestimmt eine Sekunde pro Runde schneller fahren können als die Autos vor mir, aber es war einfach unmöglich zu überholen. Ich wollte es nicht mit der Brechstange probieren, um endlich wieder einmal ein Ergebnis nach Hause zu bringen."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Platz 10): „Es war ein schwieriges Rennen vom zwölften Startplatz, denn hier ist es sehr schwer zu überholen. Trotz besserer Rundenzeiten als im Qualifying konnte ich nicht in die Punkte fahren."

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (Platz 11):: „Ich lag bis zum ersten Stopp auf Platz acht. Bernd Schneider schoss nach seinem Stopp aus der Boxengasse direkt schräg auf die Ideallinie - wir kollidierten und drehten uns. Danach fuhr sich mein Auto nicht mehr wie zuvor.“

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Platz 12): „Bei der Ausfahrt nach dem ersten Boxenstopp kam ich über die weiße Linie und erhielt deswegen eine Durchfahrtsstrafe. Damit war das Rennen für mich gelaufen und ein Platz in den Punkten nicht erreichbar. Ich hoffe, dass ich bei meinem Heimrennen in vier Wochen in Zandvoort den Abstand hinter Ekström verkürzen kann.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (Platz 13): „Ich habe mich aus dem Gedrängel nach dem Start herausgehalten. Dort hat es wieder mächtig gestaubt. Ich habe mich gegenüber der Startaufstellung einen Platz verschlechtert, aber für mich war es wichtig, das Rennen durchzufahren. Ich hoffe, dass wir daraus lernen können, wie sich das Auto und die Reifen über die Distanz verhalten. Der zweite Reifensatz war okay, mit dem ersten und dem dritten Satz hat mein A4 übersteuert."

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (Platz 14): „Mein Start war gut und ich gewann zwei Plätze. Erstaunlich war, dass Markus Winkelhock vom Start weg permanent Wasser verloren hat, ohne ein Motorproblem zu bekommen. Hinter ihm war die Strecke sehr rutschig. Im Sinne des Teams fuhr ich einen längeren zweiten Rennabschnitt.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (Platz 15): „Das Rennen war extrem hart. Mein Start war richtig gut, doch dann wurde ich von hinten getroffen. Ich bin bis auf den vorletzten Platz zurückgefallen. Dann gab es einen Zwischenfall in der Boxengasse, der mich weitere Zeit gekostet hat. Zudem kam extrem viel Schmutz ins Cockpit, ich konnte kaum etwas sehen. Auch beim zweiten Boxenstopp gab es Probleme. Wir brauchen jetzt endlich einmal etwas Glück, denn das Auto war im Rennen sehr gut."

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (Platz 18): „Nach einem sehr guten Start wurde ich von einem Gegner aufs Gras gedrängt und war Letzter. Bei meinem ersten Stopp klemmte vorne links die Radmutter.“

RBernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Ausfall): „Ich habe bei der Boxenausfahrt die blaue Flagge gesehen und ließ Manuel Reuter vorbei. Peter Dumbreck hat mich hinten getroffen und gedreht. Dabei wurde mein Auto so stark beschädigt, dass ich später aufgeben musste. Die Durchfahrtsstrafe habe ich nicht verstanden, denn schließlich war ich vor Dumbreck."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das war ein ganz tolles Rennen. Tom und Martin haben den Speed diktiert und einmal mehr bewiesen, wie gut der Audi A4 DTM ist. Mattias hat wieder einmal gezeigt, dass er auch von einem nicht so guten Startplatz aus ein tolles Ergebnis liefern kann und weitere wertvolle Punkte geholt. Die ganze Mannschaft kann stolz auf diese Ergebnis sein, ich bin sehr zufrieden."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Der vierte Platz von Gary Paffett ist nicht das, was wir uns erhofft hatten, denn wir hatten das Potenzial für ein besseres Ergebnis. Dass Christijan Albers die weiße Linie überfährt, sollte nicht passieren. Neun Punkte Abstand zum Führenden Ekström von Christijan und elf Punkte von Gary sind keine optimale Ausgangsbasis für den Kampf um den Titel, aber noch sind drei Rennen zu fahren, bei denen wir alles geben werden. Glückwunsch an Tom Kristensen, Martin Tomczyk und Abt-Audi sowie an Opel für den Podiumsplatz."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Das gute Ergebnis, zu dem ich Manuel herzlich gratuliere, hat nach unseren Bestzeiten im Test, im Freien Training und im Warm-up während des gesamten Wochenendes in der Luft gelegen. Die Mannschaftsleistung war überzeugend - kein anderer Hersteller hat vier Fahrzeuge auf den Punkterängen. Das Kompliment dafür gilt unserer gesamten Mannschaft.“

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