Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-09-05 20:13:16

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (1. Platz): „Das Schwerste am Rennen war heute der Abbruch. Ein neuer Start birgt immer ein neues Risiko. Aber es hat alles perfekt geklappt. Ich habe keinen Fehler gemacht, auch das Team hat in der Box wie immer phantastisch gearbeitet. Kritisch war nur die erste Runde nach dem zweiten Start: Meine Reifen waren schmutzig, deswegen wurde es in der ersten Kurve richtig eng. Das war heute ein wichtiger Schritt in Richtung Meistertitel, auch dank Martin, der meinen Verfolgern mit seinem zweiten Platz wertvolle Punkte weggenommen hat."

LMartin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (2. Platz): „Das war ein aufregendes Rennen mit einem guten Ausgang. Alles lief perfekt. Mein Start war gut, ich konnte mich recht schnell vom vierten auf den zweiten Platz nach vorne arbeiten. Diese Position konnte ich auch nach dem Restart halten. Insofern waren die letzten zehn Runden recht easy. Wichtig war, dass ich Bernd Schneider im ersten Teil des Rennens gleich nach seinem zweiten Boxenstopp überholen konnte. Es ging sehr eng zu, aber auch sehr fair. Umso mehr freue ich mich über das tolle Ergebnis."

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (3. Platz): „Nach meiner schlechten Startposition bin ich froh, dass ich noch auf das Podium gefahren bin. Damit habe ich mir eine kleine Chance auf den Titel erhalten. Ich gebe noch lange nicht auf.“

Gary Paffett , C-Klasse AMG-Mercedes (4. Platz): „Ich bin nicht zufrieden. Als Zweiter zu starten und als Vierter ins Ziel zu kommen ist zu wenig. Mein erster Start und der erste Boxenstopp waren nicht besonders gut. Damit war ein Podiumsplatz nicht mehr möglich.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (5. Platz): „Ein turbulentes Rennen. Nachdem es im Qualifying für mich recht gut lief hatte ich mir eigentlich mehr versprochen. Wichtig ist jedoch, dass für Christijan und Gary eine theoretische Chance auf den Titel erhalten bleibt.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Dafür, dass ich umgedreht wurde, ist das Ergebnis ganz okay. Es war ein ereignisreicher Tag, im Prinzip sind wir heute zwei Rennen gefahren. Der erste Teil des ersten Rennens war gut, im zweiten Stint habe ich die Reifen etwas zu stark beansprucht. Nach dem zweiten Boxenstopp wurde ich umgedreht. Zum zweiten Rennen bin ich als Zehnter gestartet. Mein Start war sehr gut, in der ersten Kurve konnte ich einige Autos außen herum überholen. Später hat mir Emanuele Platz gemacht. Der Fight mit Schneider war hart. Als er sich entschied, Paffett vorbei zu lassen, blieb er fast stehen."

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (7. Platz): „Das war ein sehr hektisches Rennen. Beim zweiten Start war ich in einer schwierigen Situation. Ich wollte mich nicht in den Titelkampf einmischen, prompt hatte ich einen ziemlich schlechten Start und ich fiel vom dritten auf den sechsten Platz zurück. Später habe ich Tom vorbei gelassen und bin einfach mein Rennen zu Ende gefahren. Ich habe Punkte geholt, das ist wichtig für das Team. Insofern war es ein positives Wochenende."

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (8. Platz): „Nach einem ordentlichen Start und einem guten ersten Stopp litten meine Vorderreifen im Windschatten, als ich attackieren wollte. Vor dem Rennabbruch ging es besser als in Lauf zwei.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (9. Platz): „Ich hatte Pech beim ersten Boxenstopp. Vorne rechts hat es geklemmt, das hat viel Zeit gekostet. Generell hatte ich heute mit Übersteuern zu kämpfen. Beim Restart funktionierte das Bremsventil nicht. Die Räder haben durchgedreht, ich habe zwei Plätze verloren. Dann hing ich lange hinter Scheider fest und habe so den Anschluss zu Emanuele und Tom verloren. Trotzdem habe ich mein bisher bestes Saisonergebnis geholt."

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (10. Platz): „Unser Auto war auf Konstanz ausgelegt, weshalb wir früh gestoppt haben. Statt eines langen Rennens aber gab es zwei Sprints. Das Wichtigste ist heute jedoch, dass es Peter gut geht.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (11. Platz): „Es war ein schwieriges Rennen. Mein Auto war sehr gut abgestimmt. Leider ist mir am Samstag keine gute Qualifyingrunde gelungen und der 13. Startplatz war eine schlechte Ausgangsposition."

Timo Scheider, OPC Team Holzer (12. Platz): „Ich kam gut vom Start weg, fand in der ersten Ecke aber an niemandem einen Weg vorbei. Danke an Manuel, der mich nach meinem sehr guten ersten Stopp vorbeiließ. Nach dem Restart fiel nach fünf Runden die Servolenkung aus, weshalb ich zurückfiel.“

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (13. Platz): „In der ersten Kurve habe ich auf der Außenbahn mehrere Gegner überholt. Leider entwickelte sich im Laufe des Rennens eine deutliche Übersteuertendenz. Im zweiten Rennen wurde ich zu Beginn abgedrängt, erkämpfte mir meine Ursprungsposition aber wieder zurück.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (Aufgabe): „Ich hörte auf, als sich nach dem zweiten Boxenstopp sehr starke Vibrationen entwickelten, die das Fahrverhalten beeinflussten.“

RPeter Dumbreck, OPC Team Phoenix (Ausfall): „Mir geht es gut. Den Unfall habe ich mir nach den Untersuchungen bei meinem Team auf Video angeschaut, denn meine Erinnerung an den Crash hat ein paar Lücken.“

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (Ausfall): „Das Rennen begann sehr besonnen und umsichtig. Ich habe mich auf einen wirklich schönen Wettkampf gefreut. Plötzlich ging die Lenkung schwer und es entwickelte sich starker Rauch, weil wohl ein Hydraulikdefekt eintrat. Ich musste aufhören.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (Ausfall): „Bis zum Ausfall war ich mit meinem Rennen sehr zufrieden, die Performance des Autos war sehr gut. Nach dem ersten Boxenstopp war ich wohl etwas zu aggressiv zu den Reifen, deshalb konnte ich Albers und Paffett nicht halten. Nach dem zweiten Reifenwechsel hätte ich aber bestimmt wieder vorne mitmischen können. Leider ging beim Boxenstopp der Feuerlöscher los."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Abgesehen von Peter Dumbrecks Unfall war es tolles Rennen. Dass ihm nichts passiert ist, zeigt, wie sicher die DTM-Autos sind. Wir haben hier ein großartiges Ergebnis erzielt, wir können sehr zufrieden sein. Unser A4 hat sich in Zandvoort sehr wohl gefühlt, wir waren hier das ganze Wochenende stark. Die Mannschaft hat tolle Arbeit geleistet, die Boxenstopps waren perfekt. Unser Ziel war hier, unseren Vorsprung weiter auszubauen, das ist uns gelungen. Jetzt werden wir alles daran setzen, uns mit guter Arbeit bei den letzten beiden Rennen den Titel zu sichern."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein turbulentes Rennen vor einer Rekordzuschauerkulisse. Glücklicherweise hat Peter Dumbreck seinen spektakulären Unfall unbeschadet überstanden. Das Ergebnis bedeutet eine mögliche Vorentscheidung im Titelkampf. Wir sind deshalb aber nicht verkrampft und kämpfen bis zum Ende weiter und wollen unsere Chancen wahrnehmen. Unsere Boxenstopps waren nicht optimal, was insbesondere Gary und Bernd Zeit gekostet hat. Glückwunsch an Mattias Ekström, Martin Tomczyk und Audi.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Heute hat sich gezeigt, dass das Sicherheitskonzept der DTM vorbildlich ist und von unseren Ingenieuren beim Vectra sehr gut umgesetzt worden ist. Peter Dumbreck konnte beim wohl heftigsten Unfall seit Neubeginn der Serie im Jahr 2000 aus eigener Kraft dem Wrack entsteigen. Zum Glück blieb er unverletzt.“

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