Stimmen nach dem Rennen | DTM
2004-09-19 19:44:48

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt (DTM-Champion 2004 / 1. Platz): „Es war immer mein größter Traum, den Titel in der DTM zu holen. Heute bin ich einfach nur überglücklich. Mein Dank gilt Audi Sport für den tollen Audi A4 DTM, meinem Team Abt Sportsline für die perfekten Leistungen in der Boxengasse und meinen Teamkollegen für die Rückendeckung, die sie mir in dieser Saison gegeben haben. Viele sagen, ich würde lange Partys meiden – heute werde ich ihnen das Gegenteil beweisen.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Mattias ist ein würdiger Champion. Er ist ein klasse Typ. Er ist ein Naturtalent. Er beherrscht das Fahrzeug. Und er hat viel Erfahrung in der DTM und im Team. Das sind fünf Dinge, die er perfekt zusammengefügt hat. Und wenn ein Däne so viel Positives über einen Schweden sagt, dann will das etwas heißen. Mein A4 war heute noch besser als je zuvor. Das hat es mir ermöglicht, für Audi den Doppelsieg perfekt zu machen.“

Gary Paffett, C-Klasse AMG-Mercedes (3. Platz): „Ich hatte ein Rennen mit vielen fairen Zweikämpfen. Glückwunsch an Mattias Ekström. Ich freue mich jetzt auf das Finale in Hockenheim und einen spannenden Kampf um den zweiten Platz in der Meisterschaft.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (4. Platz): „Der Start war der beste der Saison, das Auto war sehr gut ausbalanciert. Leider kostete mich der zweite Stopp einen möglichen Podiumsplatz. Der Kampf mit Gary Paffett auf der Piste war okay.“

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (5. Platz): „Wir sind in diesem Jahr im Rennen sehr oft unter Wert geschlagen worden. Heute hatten wir endlich einmal kein Pech und konnten ein gutes Ergebnis nach Hause bringen. Das war sehr wichtig für das ganze Team. Glückwunsch auch an Mattias. Das war heute ein großer Tag für Audi und ein guter für das Team Joest.“

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (6. Platz): „Es tut sehr gut, dass der Knoten geplatzt ist und ich auf einen Punkterang fuhr. Die Startphase war extrem spannend, danach folgten viele schöne Zweikämpfe mit Peter Dumbreck, Frank Biela und anderen. An diesem Wochenende hat Rennsport richtig Spaß gemacht.“

Timo Scheider, OPC Team Holzer (7. Platz): „Nach einem guten Start wurde ich etwas auf die schmutzige Linie abgedrängt und musste kurz darauf einem Auto ausweichen, dass sich drehte. Mit Jean Alesi erlebte ich zwei schöne Duelle.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (8. Platz): „Ein Wochenende zum Vergessen. Jetzt hoffe ich, dass ich in zwei Wochen in Hockenheim einen positiven Schlusspunkt der Saison setzen kann, so wie mir das mit meinem Sieg vor einem Jahr gelungen ist.“

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (9. Platz): „Ich habe den Eindruck, ein fast fehlerfreies Rennen gefahren zu sein, doch leider blieb mir ein Punkterang verwehrt. Wir liefen im Opel-Dreierpulk auf einen Jahreswagen auf, der uns aufhielt, wodurch Jean Alesi sich in unsere Gruppe drängen konnte und ich Platz acht verlor.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (10. Platz): „Vom 15. Startplatz und mit dem Dreher am Anfang war heute nicht mehr als der zehnte Platz drin. Glückwunsch an Mattias Ekström, er war der Beste und hat den Titel verdient. Ich werde im nächsten Jahr wieder angreifen und versuchen, mir die Meisterschaft zurück zu holen.“

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (12. Platz): „Die schnellste Rennrunde ist ein kleiner Trost dafür, dass ich alle Chancen verloren habe, als ich zu Beginn von der Strecke befördert wurde, zurücksetzen musste und hinter dem Feld lag.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (13. Platz): „Normalerweise wird in einem Team nach zwei oder drei Rennen eine Stallregie ausgemacht. Aber die hat Mattias in diesem Jahr überhaupt nicht gebraucht, denn er war einfach der stärkste Fahrer im ganzen Feld. Ich bin stolz auf mein Team, denn es hat bisher in allen neun Rennen keinen Fehler bei den Boxenstopps gemacht und damit seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Heute ist die Freude über den Titelgewinn größer als der Ärger über den Schubser, der mich eine Platzierung in den Punkterängen gekostet hat.“

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (14. Platz): „Für mich war das Rennen leider schon nach der ersten Kurve so gut wie gelaufen, als ich umgedreht wurde und dann dem Feld hinterher fahren musste. Gratulation an Mattias: Er hat sich im Laufe der Saison eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet und heute alles klar gemacht.“

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (15. Platz): „In der ersten Runde wurde ich in einen Dreher verwickelt. Beim Touchieren wurde offenbar eine Radmutter beschädigt, weshalb der Boxenstopp doppelt so lange dauerte wie üblich. Mein Vectra GTS V8 war im Rennen fantastisch - wir haben uns seit den Trainings deutlich gesteigert.“

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (17. Platz): „Ich verbesserte mich beim Start um sieben Plätze auf Rang 13, doch leider warfen mich zwei langsame Stopps zurück.“

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (ausgeschieden): „Ich wollte meine Meisterschaftschancen wahren und habe sehr gepusht. Die Kollision mit Tomczyk war ein Missverständnis. Ich habe früher gebremst als er, er hat eingelenkt und wir haben uns berührt. Glückwunsch an Mattias Ekström, der eine gute Saison gefahren ist.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (Ausfall, Unfall): „Natürlich sehe ich das heutige Rennen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber das lachende überwiegt ganz klar. Mattias hat den Titel verdient, und ich denke, wir beide haben auch die Teamwertung verdient gewonnen. Wir haben in diesem Jahr im Team sehr gut zusammengearbeitet. Der Ausfall hier war für mich sehr schade, denn dadurch habe ich meinen vierten Platz in der Meisterschaft verloren. Aber Christijan Albers hat sich mit seiner Aktion ein Eigentor geschossen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Ich denke, Mattias ist ein wirklich würdiger DTM-Champion. Er hat sich den Titel fahrerisch selbst erarbeitet. Natürlich hatte er auch ein Team, das voll hinter ihm stand, mit dem Audi A4 DTM ein schnelles und zuverlässiges Auto, und auch eine Fahrermannschaft, die ihn immer, wenn es möglich war, unterstützt hat. Für Audi ist es ein großartiger Erfolg, gleich im ersten Jahr des DTM-Comebacks den Titel gewonnen zu haben. Die ganze Mannschaft kann stolz darauf sein. Die Sportlichkeit, die Audi im Motorsport immer wieder beweist, überträgt sich auch auf unsere Serienmodelle.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Gratulation an Mattias Ekström, Abt und Audi, die in neun Rennen die wenigsten Fehler machten und deshalb verdient Meister geworden sind. Gary Paffett war gut und schnell und ist vom siebten Startplatz aufs Podium gefahren. Die Kollision von Christijan Albers mit Martin Tomczyk war sicher ein Missverständnis und keine Absicht und hat ihn seine Chancen gekostet. Jetzt freuen wir uns auf ein großes Saisonfinale in zwei Wochen in Hockenheim vor wohl ausverkauftem Haus.“

Volker Strycek, Opel-Sportchef: „Unser Glückwunsch gilt Mattias Ekström und Audi zum vorzeitigen Titelgewinn. Zum dritten Mal war Opel mit drei Autos in den Punkten, einmal bereits sogar mit vier Fahrzeugen. Schade, dass es für Marcel Fässler nicht zum Podiumsplatz gereicht hat. 35.000 Zuschauer erlebten bei der Premiere der DTM in Brünn spannenden Motorsport.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): „Gratulation an Mattias. Er ist 2001 zu uns gekommen, sofort Teil unserer Familie geworden und hat sich diesen Erfolg absolut verdient. Aus einem bedingungslosen Teamplayer, der uns 2002 mit seinem ersten DTM-Sieg überhaupt den Titel gesichert hat, ist ein würdiger Champion geworden. Ich danke jedem einzelnen Mechaniker für seinen professionellen Einsatz, der diesen Triumph erst möglich gemacht hat. Uns ist es heute zum ersten Mal gelungen, die Team-Meisterschaft in der DTM zu holen – das ist der schönste Lohn.“

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