Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-09-03 17:50:52

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (1. Platz): „Ich fühle mich wunderbar. Der Sieg war sehr wichtig für Audi. Ich hatte alles unter Kontrolle, und mein Auto lief bestens. Etwa 15 Runden vor Schluss ließ die Bremsleistung nach. Offenbar wurde die Kühlluftzufuhr vorne rechts verstopft. Ich musste Bremsleistung nach hinten verlagern und hatte nur noch drei Räder, die richtig gebremst haben. Beide Boxenstopps waren gut – die stecken gebliebene Kanne zeigt eigentlich nur, wie schnell die Jungs inzwischen sind.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (2. Platz): „Das war mehr als ich nach dem siebten Startplatz erwartet hatte, denn hier kann man kaum überholen. Danke an mein Team, die Jungs haben mir nicht nur ein super Auto hingestellt, auch die Strategie und die Boxenstopps waren perfekt. Ich konnte immer attackieren und der Zweikampf mit Martin Tomczyk hat Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf die letzten drei Rennen der Saison.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Ich bin natürlich zufrieden. Das war ein Revival von 2004, nur dass Tom (Kristensen) vor mir diesmal die Rolle von Mattias (Ekström) spielte. Das war tolle Teamarbeit mit perfekten Boxenstopps. Dass ich zum Schluss Bernd (Schneider) nicht mehr halten konnte, ist schade. Er war unglaublich schnell, fuhr zehn Runden in meinem Windschatten, und seine Reifen wurden einfach nicht schlechter – meine dagegen schon, weil ich mich verteidigen musste. So konnte er mich drei Runden vor Schluss überholen.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (4. Platz): „Ich bin schlecht gestartet, doch dank einer guten Strategie kam ich wieder nach vorn. Der vierte Platz ist noch in Ordnung; Hauptsache, ich habe nicht zuviel auf die Spitze verloren.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Das war eines meiner interessantesten Rennen in der DTM. Leider hatte ich zwei Schnitzer drin: In der zweiten Runde kam ich von der Ideallinie ab, und die Reifen wurden schmutzig. Es hat mich drei Runden gekostet, die Reifen wieder zu säubern. Dann habe ich mich nach vorne gekämpft, ehe mir beim Boxenstopp der Motor abgestorben ist – das war der zweite Schnitzer. Insgesamt aber konnte ich gut attackieren und habe schöne Zweikämpfe erlebt.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (6. Platz): „Der Start war super, aber in der ersten Ecke war ich etwas eingeklemmt. Wir hatten ein Kommunikationsproblem, denn der Funk fiel aus. Taktisch hat uns das vielleicht einen Platz gekostet, den ich an Bruno Spengler verloren habe. Die Strategie erfuhr ich über die Boxentafel, aber natürlich um eine Runde verzögert. Danke an mein Team und an meinen Ingenieur Karl, der auf eigene Faust genau die richtige Abstimmung gewählt hat.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (7. Platz): „Von Platz 14 auf Rang sieben vorzukommen ist OK. Wir haben unser Ziel, Punkte zu holen, erreicht. Vielleicht hätten wir den zweiten Boxenstopp vorziehen sollen.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (8. Platz): „Ich bin sehr schlecht gestartet und auf Platz fünf zurückgefallen, weil meine Räder durchdrehten. Schade, denn ich hätte etwas schneller fahren können als die Audi vor mir. Als ich hinter Mattias Ekström war, hat er sich verbremst und ist dann nach innen gezogen. Dadurch haben wir uns berührt. Wo sollte ich hin, wenn ich Fehler mache, gebe ich diese zu und dies war keiner.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (9. Platz): „Ich habe mich am Start um zwei Positionen verbessert und Bernd Schneider überholt. Er hat mir leider in der Tarzan Bocht einen Schubser geben und konnte mich so überholen. Beim ersten Boxenstopp hat wohl die Radmutter geklemmt. Danach war mein Tempo ganz gut. Platz neun ist trotzdem enttäuschend. Es wäre heute mehr drin gewesen.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes (10. Platz): „Ich bin gut gestartet, aber ich musste vorzeitig zum ersten Boxenstopp herein, weil die Reifen abbauten. Nach einer Kollision mit Heinz-Harald Frentzen war das Fahrverhalten meines Autos beeinträchtigt, so dass ich mit Platz zehn noch zufrieden bin.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (12. Platz): „Ein tolles Rennen. Das Team hat super gearbeitet, die Boxenstopps und die Strategie waren perfekt. Danke an alle, ich freue mich sehr.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (13. Platz): „Der Start war sehr gut. Das Auto fühlte sich bis zum Ende gut an. Nur im Verkehr war es schwierig, denn dort trat Untersteuern auf, wenn ich anderen Autos folgte. Ich konnte nicht so gut überholen. Der Treffer von Jamie (Green) war ein etwas enttäuschendes Ende eines ansonsten guten Wochenendes. Vor allem für Audi war es gut, denn Tom (Kristensen) hat gewonnen.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (14. Platz): „Zu Beginn hat sich mein Auto gut angefühlt, während meine Vordermänner etwas langsamer waren. So wollte ich zu früh zu viel, auch wegen meines schlechten Startplatzes. Deshalb habe ich mich gedreht. Bei einer Berührung ging das rechte hintere Radhaus verloren. Das Auto war immer noch relativ gut, aber attackieren konnte ich damit nicht mehr.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (15. Platz): „Das Qualifying gestern lief super, was ich vom Rennen nicht behaupten kann.“

Nicolas Kiesa, Futurecom TME (16. Platz): „Am Start habe ich ein, zwei Plätze gewonnen. In der Schikane fuhr mir allerdings Vanina ins Heck. Ich steckte im Kies fest. Damit war mein Rennen eigentlich vorbei. Trotzdem bin ich weitergefahren. Prinzipiell lief das Auto wie geplant, denn unsere Rennabstimmung war sehr gut. Das Auto war konstant, der Zeitverlust auch mit alten Reifen gering. Das sah man allerdings nur noch über die Rundenzeit, nicht mehr an meiner Position.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (Ausfall): „In der ersten Runde ist mir Nicolas Kiesa viermal heftig ins Auto gefahren, danach war es nur noch schwer zu kontrollieren. Die Vibrationen wurden in der zweiten Rennhälfte immer stärker, in der 24. Runde fuhr ich an die Box und gab auf.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (Ausfall): „Es gab einen Druckverlust in der Servolenkung, so dass sie nicht mehr funktionierte. Damit konnte ich mein Rennen nicht fortsetzen. Schade.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (Ausfall): „Der Ausfall ist sehr enttäuschend, denn die Leistung war in den ersten Runden so gut, dass ich locker mit Bruno Spengler und Timo Scheider mithalten konnte. Platz vier von Spengler zeigt, wo auch wir heute hätten landen können. Das ärgert mich umso mehr. Dass Mika (Häkkinen) für seine unnötige Aktion eine Durchfahrtsstrafe bekommen hat, ist kein Trost für mich.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (Ausfall): „Es scheint, dass ich derzeit sehr gute Starts erlebe, es aber mit den Zielankünften hapert. Mein Ingenieur war zufrieden mit den Leistungen am Wochenende – natürlich abgesehen vom frühen ‚Aus’ im Rennen. Nun muss ich mich künftig besser qualifizieren.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz: „Bernd Schneider ist ein klasse Rennen gefahren. Strategie und Boxenstopps der HWA-Mannschaft waren eine echte Meisterleistung, danke an das ganze Team um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis. Bernd hat mit dem zweiten Platz zwei Punkte auf Verfolger Tom Kristensen eingebüßt – er startete als Siebter und wir alle haben dank seiner Leistung ein starkes und spannendes Rennen gesehen. Jamie Green ist am Start von der Pole Position vier Plätze zurückgefallen und hat dadurch das Rennen verloren. Gratulation an Tom Kristensen und Abt-Audi, auch wer mit 0.7 Sekunden Vorsprung gewinnt, ist ein verdienter Sieger.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Der Sieg von Tom (Kristensen) war schön und verdient. Er ist fehlerfrei gefahren, und auch die Boxenstopps des Teams waren vom Feinsten. Leider haben wir in der Meisterschaft nur zwei Punkte auf Bernd Schneider aufgeholt und damit weniger als erhofft. Wir konnten die gute Mannschaftsleistung aus dem Qualifying im Rennen trotz toller Boxenstopps nicht voll umsetzen. Wir müssen weiter arbeiten, um insgesamt als Mannschaft noch stärker zu werden und unsere Performance zu steigern. Unser Ziel ist nach wie vor, den Titel nach Ingolstadt zurückzuholen.“

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