Stimmen nach dem Zeittraining | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-05-19 17:53:30

Stimmen nach dem Zeittraining

Marcel Fässler (Team Warsteiner AMG Mercedes), 1. Platz:
„Was für ein Qualifying! In meiner vorletzten schnellen Runde war ich in den ersten beiden Sektoren schon auf Bestzeitkurs. Dann ist mir allerdings ein Fehler passiert, deshalb habe ich die Runde abgebrochen und bin zur Box gefahren. Ich wollte lieber noch einen Anlauf wagen. Das hat sich ausgezahlt, wenn auch der Abstand äußerst knapp war. Ich freue mich jedenfalls unheimlich, zum ersten Mal in der DTM auf der Pole Position zu stehen.“

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 2. Platz:
„Nachdem ich heute morgen beim freien Training 1:23,0 Minuten gefahren bin, war ich mir nicht sicher, ob dies für die Pole Position reichen würde. Bei meinem vorletzten Versuch bin ich von der Strecke gerutscht, sonst wäre mehr möglich gewesen. Trotzdem bin ich mit dem zweiten Startplatz sehr zufrieden. Die Zeiten und die knappen Abstände an der Spitze deuten wieder auf einen engen und spannenden Rennverlauf hin.“

Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes), 3. Platz:
„Hier in Oschersleben eine perfekte Abstimmung zu finden, ist sehr schwierig. Die Streckenbedingungen ändern sich ständig: Ein paar Grad mehr oder weniger – und schon wird aus Unter- plötzlich Übersteuern und man weiß eigentlich gar nicht, warum. Deshalb kann man auch schnell einmal neben die Strecke rutschen.“

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 12. Platz:
„Mein Team hat das Auto in einer Nachtschicht völlig umgebaut, denn wir hatten gestern in die falsche Richtung gearbeitet. Der Abstand zur Spitze ist mit unter einer Sekunden deutlich geringer geworden. Das kann man leider noch nicht an der Platzierung erkennen. Aber wir sind, so glaube ich, auf dem richtigen Weg nach vorne.“

Norbert Haug (Mercedes-Sportchef):
„Zunächst einmal möchte ich Bernd Mayländer alles Gute zur Genesung wünschen. Er hatte das berühmte Künstlerpech, als er auf dem Weg ins Hotel eine Abkürzung nehmen wollte und über einen Zaun geklettert ist. Dabei ist er so unglücklich gestürzt, dass er sich einen Fersenbruch am rechten Fuß zugezogen hat. Unser Teammanager Jürgen Matteis hat den Vater von Marcel Tiemann heute früh aus dem Bett geholt, um Marcel aufzutreiben! Marcels Leistung kann sich sehen lassen: Ohne Training einen Rückstand von nur 1,3 Sekunden hinzukriegen, ist richtig gut. Die Wettbewerbsdichte im Qualifying und der geringe Abstand von nur 0,3 Sekunden vom ersten bis hin zum sechsten Platz sind einfach sensationell.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef):
„Wenn ich bedenke, wie groß der Abstand gestern noch war, dann bin ich heute schon wieder zufriedener. Wir freuen uns auf die nun folgenden vier Wochen, aber nicht um Ferien zu machen. In dieser Zeit wollen wir den Abstand weiter verkürzen, um dann am Sachsenring wieder vorne mitzumischen.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline):
Scherzhaft „Ich bin ein wenig enttäuscht von Mercedes. Nach dem Rennen auf dem Nürburgring habe ich geglaubt, dass wir hier eine große Klatsche bekommen. Aber nur eine Hundertstel Sekunde Rückstand ist ja gar nichts.“ Spontaner Konter von Norbert Haug: „Die gibt es morgen.“. Abt: „Uns macht die DTM riesigen Spaß. Das ist spannender Motorsport, so wie wir ihn lieben. Natürlich beflügen gute Ergebnisse das ganze Team, aber trotzdem werden wir nicht aufhören, weiter zu arbeiten. Vier Autos unter den besten Elf, das ist für uns wieder ein klasse Ergebnis.“

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