Stimmen vom Zeittraining | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-07-08 16:54:21

Stimmen vom Zeittraining

Es war ein spannendes Qualifying auf dem Norisring. In letzter Minute verdrängte Joachim Winkelhock den lange Führenden Marcel Tiemann und holte sich seine erste Pole-Position in der neuen DTM. Auf Platz drei schob sich Bernd Schneider.

Joachim Winkelhock:
"In diesem Zeittraining habe ich alles erlebt. Zuerst bin ich Klaus Ludwig ins Heck gerutscht. Da hatte ich einen dicken Hals, weil ich dachte, es wäre viel am Auto kaputt. Glücklicherweise mussten aber nur Spoiler, Stoßstange und der linke Kotflügel gewechselt werden. Dann bin ich wieder raus, aber zunächst ging gar nichts vorwärts. Mit den Runden wurden meine Zeiten dann besser. Als ich drei Minuten vor Schluss an zweiter Stelle lag, habe ich mir gesagt: Jetzt musst du irgendwo noch ein Zehntel finden. In meiner letzten Runde habe ich dann noch mal alles gegeben. Ein bisschen Glück war sicherlich auch dabei."

Marcel Tiemann:
"In der letzten halben Stunde wurde die Strecke immer schneller. Ich konnte mir nicht sicher sein, dass ich die Pole-Position halten würde. Am Ende konnte ich nicht mehr kontern. Ich war zwar noch einmal auf einer schnellen Runde, aber dann hat sich vor mir einer gedreht. Auch mit dem zweiten Startplatz bin ich total happy. Ich freue mich für das Persson-Team, das einen tollen Job gemacht hat. Mein Ziel für morgen ist es, aufs Podium zu kommen."

Bernd Schneider:
"Ich hoffe immer noch auf das Wetter, das wir hier auf dem Norisring gewohnt sind. Ansonsten bin ich für morgen ganz zuversichtlich. Hier gibt es mehrere Stellen, an denen man überholen kann."

Christian Abt:
"Für mich ist das Trainingsergebnis eine kleine Sensation. Dass wir so einen Schritt nach vorne machen würden, hätte ich nicht für möglich gehalten. In Oschersleben waren wir noch drei Sekunden langsamer als die Spitze, und hier fehlt mir noch nicht einmal eine Sekunde. Danke schön an das Team, das gearbeitet hat bis zum Anschlag. Dafür habe ich heute alles gegeben. Ich habe dem Team versprochen, morgen in die Top-Ten zu fahren."

Peter Dumbreck:
"Im zweiten freien Training bin ich durch Aquaplaning regelrecht aufgeschwommen und im rechten Winkel in die Boxenmauer abgebogen. Ich hatte keine Chance, das Auto abzufangen. Weil die rechte Vorderradaufhängung und mechanische Teile ersetzt werden mussten, was in so kurzer Zeit nicht möglich ist, konnte ich am Qualifying nicht teilnehmen."

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